CeBIT 2007: Extern aber gern - Grafik-Upgrade fürs Notebook

CeBIT 2007: Extern aber gern - Grafik-Upgrade fürs Notebook

netzwelt: Kann auch einfach eine PCI-Express-Karte aus dem PC verwendet werden oder erlischt dabei die Garantie?

Werbung

Holger Schmidt: Zur Markteinführung werden wir ein attraktives Bundle mit einer GeForce 7900 GS und entweder 256 oder 512 Megabyte schnüren. Oder mit einer von der Leistungsaufnahme her vergleichbaren Karte, die dann verfügbar ist, das könnte natürlich auch eine GeForce 8600 sein. Wir werden sehen, es ist noch nichts festgelegt. Es soll nicht zu teuer werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es die Box jedoch auch frei verkäuflich geben, ohne Bundle.

netzwelt: Wie wird die XG Station am Notebook eingerichtet?

Holger Schmidt: Es müsste prinzipiell erst einmal eine Verbindung über den ExpressCard-Slot über einen einfachen Stecker hergestellt werden. Des weiteren müsste unter dem Betriebssystem ein entsprechender Treiber für die XG Station eingebunden werden. Zum Schluss kommt noch die Installation der ganz normalen Grafikkarten-Treiber hinzu.

netzwelt: Weshalb braucht man einen externen Monitor bzw. wird es auch eine Möglichkeit geben, das Bild direkt auf dem Notebook-Display auszugeben?

CeBIT 2007: Grafik-Upgrade fürs Notebook

  • Bild 1 von 4
  • Bild 2 von 4
  • Bild 3 von 4
  • Bild 4 von 4

Holger Schmidt: Nein, das System ist praktisch nicht Rückkanal-fähig, so eine Lösung ist auch nicht angedacht. Technisch ist es aktuell nicht umsetzbar.

netzwelt: Die XG Station macht schnelle Notebook-Grafikchips teilweise überflüssig und könnte den Umsatz der entsprechenden Hersteller schmälern. Wie stehen denn Ati und Nvidia dazu?

Holger Schmidt: Dazu können wir keinen Kommentar abliefern. Eine externe Grafikkarte ist eine Möglichkeit, jedoch nicht das Allheilmittel.

netzwelt: Und was wäre das Allheilmittel?

Holger Schmidt: Die Modularität von Notebooks wird in Zukunft sicherlich eine immer größere Rolle spielen. Da werden wir bestimmt auch Entwicklungen sehen, jedoch eher in einem Zeitrahmen von fünf bis zehn Jahren.

netzwelt: Herzlichen Dank für dieses Gespräch.

Links zum Thema


Alle netzwelt-Specials

Entscheider Android-Handys Der große Update-Fahrplan

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Android-Smartphones. Nicht alle nutzen aber eine aktuelle Version des freien Betriebssystems. Für welche...