Die Asus XG Station im Detail
CeBIT 2007: Extern aber gern - Grafik-Upgrade fürs Notebook
Laptops
Eine Premiere kann sich auf der diesjährigen CeBIT besonders gut sehen lassen, wörtlich gemeint. Denn die Rede ist von der ersten externen Grafiklösung für Notebooks. Das Besondere daran: Sie basiert auf einer gewöhnlichen PC-Grafikkarte und kann selbst spieleuntauglichen Geräten eine ordentliche Portion 3D-Leistung verpassen. Netzwelt sieht sich die "XG Station" genauer an und liefert außer den ersten Bildern noch ausführliche Hintergrundinfos.
Wie bereits in einem früheren Artikel besprochen, nimmt die XG Station über ExpressCard Kontakt zum Mobilrechner auf. Dieser fungiert dabei wie ein zusätzlicher Monitoranschluss, womit ein modernes Notebook zusätzlich zum eigenen Display noch bis zu drei weitere Bildschirme ansteuern kann. Denn zum einen bieten die meisten Modelle einen analogen oder digitalen Monitorausgang, zum anderen steuert eine aktuelle, in der Box eingebaute Grafikkarte noch zwei weitere Anschlüsse bei. Allerdings schaltet das System beim Start einer 3D-Anwendung oder eines Spiels in den Ein-Schirm-Betrieb.
Übertaktung im Handumdrehen
Theoretisch lässt sich jede PC-Grafikkarte einbauen, die nicht mehr Wattleistung benötigt, als das Netzteil liefern kann. Sogar für größere Zwei-Slot-Beschleuniger reicht das Platzangebot aus. Asus greift auf ein Notebook-Netzteil mit maximal 120 Watt zurück, zuvor war von nur 100 Watt die Rede. Dies würde selbst für die derzeit zweitschnellste Gamer-Grafikkarte GeForce 8800 GTS von Nvidia ausreichen. Anders als beim PCI Express-Steckplatz in einem normalen PC, der von sich aus 75 Watt bereitstellt, muss der Stromadapter hier die volle Leistung abliefern.

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So sieht die externe Notebook-Grafikkarte in natura aus.
Auf dem Messestand von Asus wirkt die XG Station neben einem kleinen 12-Zoll-Notebook der W5-Serie geradezu riesig. Imposant ist das große, von rotem Lack und dunkler Kohlefaser-Optik umrahmte Display allemal. Am stärksten hervor sticht jedoch sicherlich der silberne Drehkopf am linken Rand. Dieser regelt nicht bloß die Lautstärke des integrierten Kopfhörer-Anschlusses, sondern dient auch zur direkten Übertaktung der verbauten Grafikkarte. Die Abstufung wird nicht in einzelnen Megahertz-Schritten erfolgen, sondern nach Asus-Angaben etwas "gröber". Wer Wert auf die Gesundheit seiner Hardware legt, sollte aber besser nicht zu beherzt an der Taktschraube drehen.
Zusätzlich zum Kopfhörer-Ausgang verfügt die Tuning-Box noch über zwei praktische USB-Anschlüsse sowie voraussichtlich eine Line-out-Schnittstelle. Zur potenziellen Zielgruppe zählen nicht nur Gamer. Denn schließlich verkraftet die XG Station auch einen professioneller 3D-Beschleuniger aus Nvidias Quadro- oder Atis FireGL-Serie, sofern dieser die Möglichkeiten der Stromversorgung nicht übersteigt. Damit ließe sich selbst ein superleichtes Subnotebook mit leistungsschwacher On-Board-Grafik beispielsweise zu einem vollwertigen "CAD-Rechner umfunktionieren.
Klartext zur externen Notebook-Grafik
Im Interview Netzwelt entlockt dem für die XG Station zuständigen PR Manager Holger Schmidt einige interessante, nähere Details zur ersten externen Grafikkarte für Notebooks.
- Asus XG Station: Grafikkarten wandern aus
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- Grafikkarten-Geplänkel: Was Gamer 2007 erwartet
Jetzt sind Sie dran.
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