Hauptsache hochauflösend

CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC

Hoch aufgelöstes Fernsehen kommt mittlerweile nicht nur aufs TV-Gerät, sondern auch auf den PC - vorausgesetzt, die Hardware stimmt. Netzwelt hat den Herstellern in die HDTV-fähigen Karten geschaut. Bei diesen landet das verschärfte Bildmaterial sowohl auf dem Monitor als auch auf der Festplatte, um das heimische Multimedia-Archiv zu bereichern. Ein nicht immer billiges Vergnügen, doch das Angebot wächst ständig.

CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC
Klaus Mähleke, Geschäftsführer vonTV-Karten-Hersteller Hauppauge

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Drei Alternativen, eine echte Möglichkeit
  2. 2Scharfes Bild, gesalzene Anforderungen
  3. 3PC- statt Heimkino
  4. 4Interview mit Hauppauge-Geschäftsführer
  5. 5Aktuelle HDTV-Karten und Boxen im Überblick

Mit der Auflösung von 768 x 576 Punkten des herkömmlichen TV-Standards PAL sind Röhren- und Flachbildschirme sichtlich unterfordert. Gerade auf Letzteren wirken die bis zu 1920 x 1080 Pixel von HDTV einfach schöner und vermitteln die bessere Klarheit. Vorteil: Ein gewöhnlicher Fernseher kann mit den HDTV-Signalen nichts anfangen und müsste durch ein Gerät mit dem "HD Ready"-Stempel ersetzt werden. Dagegen bietet ein PC-Monitor ohnehin schon eine deutlich höhere Auflösung und profitiert deshalb schon jetzt von der gesteigerten Bildqualität.

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Drei Alternativen, eine echte Möglichkeit

Derzeit führen fünf bekannte Hersteller die ersten HDTV-fähigen Erweiterungskarten. Allen gemeinsam ist der Empfang von DVB-S2-Signalen, eine Weiterentwicklung des digitalen Satellitenfernsehens (DVB-S). Im Gegensatz zu DVB-S erreicht der Nachfolgestandard unter anderem eine höhere Datenrate, was wiederum den Einsatz qualitativ hochwertigerer Kompressionsverfahren wie AVC respektive H.264 gestattet. Noch ist DVB-S2 die einzige Möglichkeit, sich in Deutschland hochauflösendes Fernsehen auf den Rechner zu holen.

Dennoch werden auch bereits HDTV-Sendungen über das digitale Kabel DVB-C sowie eine schnelle Internetleitung via VDSL ausgestrahlt. Momentan besitzen jedoch Kabel BW und T-Com das Quasi-Monopol auf die jeweilige Alternative. Ohne Vertragsbindung und monatliche Grundgebühren bleibt der Bildschirm somit leider schwarz. In den USA sowie in Australien beispielsweise lässt sich HDTV wie bei DVB-T sogar über die terrestrische Antenne empfangen.

CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Hauppauge WinTV Nova S2 HD
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Hauppauge WinTV Nova S2 HD

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Pinnacle PCTV SAT HDTV Pro USB
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Pinnacle PCTV SAT HDTV Pro USB

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Technotrend connect S2-3600
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Technotrend connect S2-3600

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Technotrend budget S2-3200
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Technotrend budget S2-3200

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Technisat SkyStar HD
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Technisat SkyStar HD

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Hauppauge HVR-4000
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Hauppauge HVR-4000

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - Klaus Mähleke, Geschäftsführer von TV-Karten-Hersteller Hauppauge im Interview mit netzwelt
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Klaus Mähleke, Geschäftsführer von TV-Karten-Hersteller Hauppauge im Interview mit netzwelt

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CeBIT 2007: Verschärft - HDTV für den PC - KNC One TVStation DVB-S2 Plus
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KNC One TVStation DVB-S2 Plus


Scharfes Bild, gesalzene Anforderungen

Mit Straßenpreisen von knapp über 100 bis etwa 220 Euro kostet eine HDTV-fähige PC-Karte oder USB-Box zwar mehr als die zahlreichen DVB-T-Pendants, ist aber immer noch erschwinglich. Technisch problematisch für ältere PCs und finanziell problematisch für deren Benutzer sind jedoch die happigen Hardwareanforderungen. Für die HDTV-Wiedergabe empfehlen die Hersteller unisono einen Prozessor mit mindestens drei Gigahertz oder eine Dual-Core-CPU sowie ein Gigabyte Arbeitsspeicher und eine Mainstream-Grafikkarte. Daneben wirken Microsofts Anforderungen an den Windows-Vista-Rechner noch relativ harmlos. Den Hauptteil der Rechenleistung fordert die Dekodierung des MPEG4-Bildmaterials, welches bei HDTV gesendet wird.

Da die Aufschlüsselung softwareseitig erfolgt, sprich der Prozessor die meiste Arbeit selbst erledigen muss, sollte dieser auch ausreichend Performance liefern. Andernfalls gleicht die Wiedergabe mehr einer Dia-Show als einem flüssigen Film. Es existiert kein genauer Richtwert dafür, wie viel Speicherplatz eine aufgenommene HDTV-Sendung verschlingt, weiß Hauppauge-Sprecher Alexander Hoch: "Eine feste Formel gibt es nicht, da der Programmbieter entscheidet, mit welcher Bitrate die HDTV-Sendung in der DVB-S2-Norm übermittelt wird. Die Bitrate ist (meist) variabel und kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich ausfallen."

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