Flaches 17-Zoll-Notebook unter 3,4 Kilogramm
Asus W2PC im Test: Leichtgewichtiger PC-Ersatz
Benjamin Schnitzler
Was den guten Eindruck noch stärker schmälert als die spiegelnde Oberfläche ist die geringe Helligkeit. Diese mag im Normalfall zwar noch ausreichen, doch ungünstige Lichtverhältnisse bringen sie schnell an die eng gesteckten Grenzen. Klar am Optimum vorbei schlittern die Farben, deren Homogenität zu den Rändern hin leidet, zudem erinnert Weiß mehr ein sehr helles Grau. Außerdem treffen dunkle Graustufen gerne ungewollt ins Schwarze, woran die geringen Helligkeitsreserven nicht ganz unschuldig sein dürften.
Perfektionisten-Touchpad und Qualitäts-Keyboard
Wie die Testerfahrung zeigte, zählt Asus zu den Notebook-Herstellern mit den besten Touchpads. Der Mausersatz des W2PC bildet da keine Ausnahme, sondern bestätigt die Regel eindrucksvoll: Enorm hochwertig und leise klicken die beiden Alu-Tasten. Das schwarz gepunktete Fingerfeld besticht durch einen nahezu perfekten Reibungswiderstand, anzusiedeln genau in der Mitte zwischen Geschwindigkeit und Präzision. Dabei lässt sich der vertikale Scrollbereich fast ebenso gut handhaben wie das radförmige Pendant einer normalen Computermaus.
Für gepflegtes Schreiben bietet die geräuscharme Tastatur eine ideale Grundlage, die Druckpunkte liegen weit oben an und punkten mit exakter Rückmeldung. Abgesehen von den im Vergleich zu einem gewöhnlichen PC-Keyboard etwas klein geratenen "Strg"- und "Alt"-Tasten sind die wichtigsten Funktionstasten schön groß dimensioniert. Schade nur, dass das üppige Platzangebot nicht für einen separaten Nummernblock genutzt wurde.

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Der Mausersatz aus Alu arbeitet wertig und prägnant.
Starke Leistung mit Vista-Problemen
An der Leistungsentfaltung des W2PC gibt es herzlich wenig auszusetzen, dem Intel Core 2 Duo mit zwei Gigahertz sei dank. Zusammen mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher und einer flotten Festplatte lässt es sich unter Windows Vista nie sonderlich lange bitten. In Sachen Prozessorleistung kann es locker mit dem fast eineinhalb Kilogramm schwereren Toshiba Qosmio G30 mithalten. Allerdings sind die ermittelten Messwerte der Spiele-Benchmarks unter Vorbehalt zu betrachten.
Zum Testzeitpunkt standen leider keine Ati-Treiber mit lauffähigem "Control Center" zur Verfügung, weshalb wir mit den standardmäßigen Windows-Treibern Vorlieb nehmen mussten. Daher war es nicht möglich, die sonst üblichen Einstellungen vorzunehmen, außerdem dürften daraus Geschwindigkeitsunterschiede resultieren. Dennoch reicht die damit erzielte 3D-Performance durchaus für einen aktuellen Ego-Shooter.
Asus W2PC im Test: Leichtgewichtiger PC-Ersatz
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