Flaches 17-Zoll-Notebook unter 3,4 Kilogramm
Asus W2PC im Test: Leichtgewichtiger PC-Ersatz
Benjamin Schnitzler
Besonders gut gelang Asus die Gestaltung des Innenraums: Es beginnt beim Touchpad, dessen Tasten den Anschein erwecken, als seien sie einfach mit dem Laser herausgeschnitten worden. Auch die fünf Schnelltasten auf der rechten Seite liegen völlig plan und fügen sich nahtlos ins gebürstete Leichtmetall. Linker Hand geben vier schmale, blau beleuchtete Schlitze Aufschluss über Tastatur-Status und Festplattenaktivität.
Leider verfügt das Keyboard über keinen separaten Nummernblock, obwohl es die Platzverhältnisse bei geschickter Aufteilung sicherlich zugelassen hätten. Darüber befinden sich sieben unscheinbare Bedienelemente für die wichtigsten Aufnahme- und Wiedergabefunktionen, wobei die aufgebrachten Symbole aber nur äußerst schwer abzulesen sind. Selbst von unten betrachtet macht das W2PC eine gute Figur, denn dort umschließt ein chromfarbener Ring den Subwoofer und zwei silberne Standfüße stellen festen Kontakt mit dem Boden her.

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Selbst beim Zubehör herrscht alles andere als Standard.
Bei normaler Umgebungslautstärke lässt der Desktop-Ersatz im Leerlauf nur wenig von sich hören und selbst bei konzentriertem Hinhorchen bloß ein leises, gleichmäßiges Grundrauschen erklingen. Unter starker Belastung, beim Spielen beispielsweise, steigt der Geräuschpegel deutlich hörbar an und erhält einen leicht hochfrequenten Unterton. Wirklich unangenehm werden die Lüfterrotationen jedoch nie. Nach dem Stresstest dauert es gerade einmal ein paar Sekunden, bis sich die Drehzahl wieder drastisch reduziert. Links neben der Tastatur sowie rechts neben dem Touchpad wird das Gehäuse lauwarm, während es sich unterhalb des Einschaltknopfs etwas stärker aufheizt.
Sofern gefordert, kann das W2PC auch einmal richtig laut werden. Dann nämlich, wenn die fünf Lautsprecher und der Subwoofer voll aufdrehen. Leider gilt hier: Je höher der Pegel, desto übersteuerter und schriller arbeiten die Klangkörper. Dafür klingen sie bei gemäßigter Lautstärke erheblich besser als bei den meisten Mittelklasse-Notebooks. Im optionalen Dolby-Modus "Pro Logic II" geht es leiser und weitgehend ohne unliebsame Untertöne zu, dafür schwankt die Lautstärke bei der Wiedergabe einer Audio-CD.
Asus W2PC im Test: Leichtgewichtiger PC-Ersatz
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Brillantscharf, aber leuchtschwach
Besonders gut gelingt dem 17-Zoll-Display die Schwarzdarstellung, außerdem sehen die Farben ungefähr so aus, wie man es erwartet. Eine schlichtweg brillante Vorstellung liefert die Schärfe bei Bildern und Schrift. Bei der Video-Wiedergabe fungiert die hochglänzende Oberfläche wiederum wie eine Art Weichzeichner und kaschiert gekonnt den gröbsten Teil fehlerhafter Pixelhaufen. Über das so genannte "Splendid Utility" und eine Taste rechts neben dem Keyboard wechselt das Farbschema in Sekundenschnelle und kann je nach Anwendung sogar die Darstellung verbessern.
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