Ultraforce im Porträt: Online-Shop für wassergekühlte Komplett-PCs
CeBIT 2007: Wasserkühlung marsch
Wussten Sie, dass bereits fertig montierte Spiele-PCs mit leiser Wasserkühlung zu bezahlbaren Preisen auf dem Markt sind? Nein? Dann wird es aber allmählich Zeit. Ganz nach natürlichem Vorbild bahnt sich das kühle Nass auch im Hardware-Sektor langsam aber sicher seinen Weg. Hinter dem martialischen "Ultraforce" steckt der größte deutsche Anbieter dieser außergewöhnlichen Komplettrechner.
Im durchweg spieletauglichen Angebot geht es bei knapp 1.000 Euro für einen flotten Einstiegsrechner los und endet bei sage und schreibe 10.000 Euro für das Vorzeige-Modell, dass selbst Extrem-Boliden wie dem Dell XPS 710 H2C sehr gefährlich werden dürfte. In puncto Garantie muss sich der amerikanische Massenproduzent klar geschlagen geben, denn selbst auf die günstigsten Systeme gibt Ultraforce satte fünf Jahre Garantie.

Das Team Ultraforce
Fast alle Mitarbeiter können bereits auf eine langjährige Erfahrung im Wasserkühlungssektor zurückblicken und waren bei entsprechenden deutschen Herstellern tätig. Im aktuellen Portfolio kommen in erster Linie Komponenten von Aqua Computer zum Einsatz. Zwar greift man auch auf asiatische Hardware wie den "Soprano"-Kühlturm des taiwanischen Herstellers Thermaltake zurück, doch dort bleibt kaum ein Baustein auf dem anderen. Bis auf das schicke Gehäuse und den eingebauten Radiator wird hier das komplette Innenleben sozusagen herausgerissen und durch hochwertigeres Material ersetzt.
Mit dem "Team Ultraforce" wird ein professioneller Clan von Counter-Strike-Spielern unterstützt. Drei "Arbeitsgeräte" der Hardcore-Gamer lassen sich sogar im Online-Shop für knapp 1.000, 1.300 und 1.600 Euro erstehen. Auf dem Stand des im Ruhrgebiet ansässigen Anbieters, inmitten bunt beleuchteter Gaming-PCs mit durchsichtigen Seitenfenstern, treffen wir Lorenz Schrader. Der ehemalige Vertriebsleiter von Alphacool und amtierende von Ultraforce erzählt uns mehr zum Thema Wasserkühlungen und über die eigene Unternehmensphilosphie.
CeBIT 2007: Wasserkühlung marsch
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Bild vergrößern Der deutsche Versandhändler setzt hauptsächlich auf Wasserkühl-Komponenten made in germany. Wie zum Beispiel den hier gezeigten Aquagrafx G80 von Aqua Computer, einen Kühler für die Nvidia GeForce 8800 GTX. - Bild 2 von 4
Bild vergrößern Auf jedes der professionell zusammengebauten Systeme gibt es satte fünf Jahre Garantie. - Bild 3 von 4
Bild vergrößern Die Rechner werden teilweise übertaktet ausgeliefert, bewegen sich aus Sicherheitsgründen aber unter dem Limit. - Bild 4 von 4
Bild vergrößern Wenn wie in diesem Fall asiatische Hardware zum Einsatz kommt, bleibt kaum ein Baustein auf dem anderen. Bleiben dürfen nur das Gehäuse und der integrierte Radiator.
netzwelt: Wie hat sich die Einstellung zur Wasserkühlung im Laufe der Zeit verändert? Hat sie sich überhaupt verändert?
Lorenz Schrader: Ja, massiv. Im Laufe der Zeit, sprich etwa in den letzten drei bis fünf Jahren, fand die Wasserkühlung angefangen vom einzelnen Freak-Produkt, von der Mini-Nische für Selbstbastler, eine immer größere Verbreitung.
netzwelt: Wie viel Geld lässt der durchschnittliche Ultraforce-Kunde für ein wassergekühltes Komplett-System?
Lorenz Schrader: Zwei- bis dreitausend Euro ist so ungefähr die durchschnittliche Verkaufszahl. Wir haben eigentlich drei Arten von Kunden: Einmal die mit der 1.000-Euro-Grenze, dann die 2.000er bis 3.000er und darüber. Den typischen Ultraforce-Kunden gibt es eigentlich nicht, weil jeder seinen Rechner individuell wählt. Er sieht sich an, was für ihn das Beste ist und dementsprechend bieten wir ja auch die Konfigurationsmöglichkeiten.






