Kostenlos neue Musik entdecken
Finetune: Musikempfehlung im schicken Kleid
Music Markt
Online-Dienste wie Last.fm oder Pandora helfen bereits seit einigen Jahren tausenden Internetnutzern neue Musik zu entdecken. Schnell einen Künstlernamen, Songtitel oder einfach nur ein Schlagwort eingegeben und schon erzeugen die Dienste eine Playlist mit Songs, die dem Nutzer ebenfalls gefallen könnten. Anhören lassen sich die Musikstücke ebenfalls gleich. Mit Finetune gesellt sich eine weitere Musikempfehlungsmaschine zu den beiden bekannten Portalen hinzu. Der Dienst punktet vor allem mit einer hübschen und übersichtlichen Oberfläche, einer einfachen Bedienung und vor allem einer Menge Songs im Portfolio.
Beim ersten Aufruf von Finetune sollte man sich nicht von der schlichten Startseite des Online-Projektes täuschen lassen: Hinter der dunklen Fassade schlummern knapp zwei Millionen Songs, verpackt in 20.000 Playlisten, 350 Kategorien, 400 professionell gepflegten Radiostationen und unterteilt in Millionen von Tags, die nur darauf warten entdeckt zu werden. Die wenigen angezeigten Künstler, Playlists und User auf der Startseite lassen die riesige Musikvielfalt bei Finetune sicher nicht vermuten.

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Finetune: Schlichte Fassade mit riesigem Musikarchiv dahinter
Das Ziel von Finetune ist es, den Usern neue Musik, genau abgestimmt auf deren Geschmack, näher zu bringen. Dies gelingt dem Dienst ziemlich gut, wie ein kurzer netzwelt-Test zeigte. Ähnlich wie bei Pandora oder Last.fm kann in einer unkomplizierten und leicht verständlichen Suchmaske einfach ein Künstler, Songtitel, Albumtitel oder ein anderes Schlagwort eingegeben werden. Schnell landet der User anschließend in einer Übersicht von Playlisten, die dem eingegebenen Suchbegriff entsprechen. Nach einem kurzen Blick auf eine interessante Playlist kann diese mit einem Klick gestartet werden. Die Wiedergabe erfolgt dann in einem auf der Webseite eingebauten Player. Neben den Playlisten können auch zahlreiche weitere Informationen zu einzelnen Songs, Alben, Künstlern und natürlich den Nutzern von Finetune aufgerufen werden.
Extra Wii-Oberfläche für Konsolen-Fans
Alle Playlisten, die bei dem Online-Projekt abgespielt werden können, wurden von Usern zusammengestellt. Voraussetzung dafür ist eine Anmeldung bei dem Dienst. Diese ist, genau wie die Nutzung von Finetune, kostenlos. Das Anlegen einer eigenen Playlist ist relativ einfach: Jeder Song, der gerade gehört wird, in einer anderen Playlist eingetragen ist oder auf der Detailseite eines Albums angezeigt wird, kann mit einem Klick in eine bestehende oder neue Playlist hinzugefügt werden.
Zusätzlich zu den von den Usern zusammengestellten Wiedergabelisten haben die Finetune-Macher noch die bereits oben erwähnten Radiostationen auf die Beine gestellt. Zu allen möglichen Musikrichtungen und Themen sind Radiostationen vorhanden. Diese werden auch in regelmäßigen Abständen mit neuen Inhalten ergänzt, sodass keine Langeweile aufkommt. Stolze Besitzer eines Nintendo Wii freuen sich zudem sicher über einen speziell für ihre Spielekonsole aufbereiteten Bereich. Extra große Buttons und eine schlichtere, jedoch nicht weniger ansprechende Gestaltung sorgen dafür, dass Finetune auch mit dem Wii-Controller gut bedient werden kann.
Insgesamt ist Finetunes sicher eine gelungene Alternative zu Pandora und Last.fm. Optisch ansprechend und mit einem riesigen und ständig aktualisierten Musikarchiv bietet der Dienst eine prima Möglichkeit, neue Musik zu entdecken.
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Finetune.com bietet wie viele andere Dienste dieser Art an, einen Player in das eigene Blog einzubinden. In diesem kann man dann selber und natürlich auch jeder Besucher der Seite bequem seine erstellten Playlists anhören.
Ist diese Einbinden des Finetune-Player in das eigene Blog oder die eigene Internet-Seite hier in Deutschland legal???
Läuft man Gefahr irgendwann Post vom Anwalt zu bekommen - Stichwort Abmahnung, muss man GEMA Gebühren zahlen etc.
Wäre schön wenn jemand der sich wirklich damit auskennt sich dazu mal äußern würde.
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