Tutorial: Sidebars für Windows XP im Vista-Stil
Recht umfassend: Desktop Sidebar
Ein Klick mit der rechten Maustaste auf die Sidebar ermöglicht den Aufruf der Preferences: Hier kann gewählt werden, ob die Sidebar immer auf Desktopebene bleibt oder sich auch bei geöffneten Anwendungen in den Vordergrund drängt. Der Grad der Transparenz kann hier ebenso verändert werden wie Schattenwurf und die Farbdarstellung. Wichtig für Dauerkunden: Wenn die Thoosje Vista Sidebar direkt zu Beginn der Windows-Session aufgerufen werden soll, muss der Haken bei Run automatically gesetzt sein. Bei allem Schnickschnack bleibt die Leiste genügsam: Etwa zehn Megabyte Arbeitsspeicher werden im laufenden Betrieb benötigt.
Beim ersten Start der Desktop Sidebar wird man gelinde gesagt von den Anzeigen erschlagen: Die Leiste ist prall gefüllt mit allerlei sinnvollen und sinnlosen Gadgets und Textfeldern, die bei der Freeware als Panels bezeichnet werden. Jedes Panel kann über einen Rechtsklick individuell bearbeitet oder auch gelöscht werden. Durch einen Rechtsklick auf einen freien Bereich können neue Panels hinzugefügt und per Drag-and-Drop an der richtigen Stelle platziert werden.
Standardmäßig werden bei einigen Panels per Mouseover weitere Details angezeigt; das kann aber auf die Dauer nerven, wenn die Maus nur versehentlich über die Leiste wandert. Deshalb sollte das in den Optionen geändert werden, die über den Sidebar-Schriftzug geöffnet werden. Bei Display Details muss jetzt at click angegeben werden, und alles ist wieder in Ordnung.
Die Desktop Sidebar ist randvoll mit Funktionen (Klick vergrößert).
Die Desktop Sidebar bringt einige empfehlenswerte Panels mit: Mail-Checker, Messenger-Unterstützung für Miranda, Lautstärkeregelung, umfangreiche Leistungsdaten und eine Kommandozeile. Natürlich fehlen auch Wetter, Newsticker und Uhr hier nicht. Des Weiteren stehen mehrere Skins zur Auswahl, auch die Transparenz kann angepasst werden - für Kreative wird ein Skin Editor mitinstalliert. Positionierung und automatischer Start stehen ebenfalls zur Verfügung. Mit 16 Megabyte genehmigt sich die Freeware dafür auch den größten Happen vom RAM.
Recht ansehnlich: ObjectDock
In eine andere Kerbe schlägt das ObjectDock: Hier wird nicht mit Gadgets, sondern mit Icons gearbeitet, die als Verknüpfungen zu Programmen dienen. Da jedes Kind einen Namen haben muss, heißen diese Elemente hier Docklets. Einzige Ausnahme sind ein Suchbutton und ein Symbol für die Wetteransage. ObjectDock ist auch die einzige vorgestellte Sidebar, die standardmäßig oben platziert ist. Das lässt sich natürlich schnell ändern: Über die Schaltfläche Configure Dock geht es in die Einstellungen. Und hier kann eine Menge optimiert werden.


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