Dell UltraSharp 2707WFP im Test: Traum-TFT in 27 Zoll
Nostalgische Zukunftsvision
Wie fließend das Display die schöne Design-Sprache spricht, zeigt, dass selbst verchromte Details nicht aufgesetzt wirken, was bei vielen anderen Geräten der Fall ist. Dell ist das seltene Kunststück gelungen, Nostalgie und Moderne gekonnt miteinander zu verschmelzen. Während die gläserne Grundplatte mehr den altmodischen Charme versprüht und perfekt zu einem teuren Holzschreibtisch passen würde, setzt die Vorderseite mit schmalen Bedienelementen und blauen Statusleuchten eher futuristische Akzente.
Besonders gelungen wirkt das Zusammenspiel zwischen runden und kantigen Formen. Alle Ecken sind sauber abgerundet, lediglich der mattsilberne Frontrahmen fällt zu den Seiten hin deutlich schärfer ab, aber nur um einer auf Hochglanz polierten Kante Platz zu machen. In Sachen Verarbeitungsqualität und Materialanmutung setzt der UltraSharp 2707WFP Maßstäbe, die selbst für die absolut durchgestylten Asus-Displays eine Nummer zu hoch liegen. Etwas unschön ist jedoch das leichte Klacken des Verbindungsstücks zwischen Bildschirm und Standfuß.
Zum größten Teil besteht das Gehäuseaus gebürstetem Aluminium.
Kein Blendwerk
Anstatt die Bildqualität wie günstige Gamer-Flachbildschirme mit TN-Panel wörtlich genommen aufs Spiel zu setzen, nutzt der 27-Zöller die hochwertige S-PVA-Technologie aus dem Hause Samsung. Das hat beispielsweise den Vorteil, dass sich die Anzeige bei abweichenden Sichtwinkeln weniger stark verändert, was besonders dann entscheidend ist, wenn mehrere Leute zusehen - etwa beim gemütlichen Videoabend unter Freunden. Das für Filme geradezu prädestinierte Widescreen-Display im 16:10-Format mag zwar ein Schönling sein, doch bestimmt kein Blender, denn die Bildfläche spiegelt nicht im Geringsten.
Gleich nach dem Einschalten fällt die enorme Helligkeit ins Auge. Mit satten 450 Candela pro Quadratmeter entspricht sie zumindest auf dem Papier dem Wert des Eizo FlexScan S2411W, erscheint subjektiv jedoch etwas weniger intensiv. Der hohe Kontrast macht bis zu einer Einstellung von 50 Prozent richtig Spaß, beginnt darüber hinaus aber leider zu überstrahlen und zu verfälschen. Dafür ist das Bild derart messerscharf gezeichnet, dass man glaubt, sich ernsthaft daran schneiden zu können.
Dell UltraSharp 2707WFP im Test
Während die gläserne Grundplatte mehr den altmodischen Charme versprüht und perfekt zu einem teuren Holzschreibtisch passen würde, setzt die Vorderseite mit schmalen Bedienelementen und blauen Statusleuchten eher futuristische Akzente.
Außer einer formvollendeten Erscheinung bietet das übergroße Widescreen-Display noch sehr gute Bildqualitäten. Soviel verdientes Lob bedeutet allerdings auch einen stolzen Preis von 1.500 Euro.
Erstaunlich, dass soviel Mut zum Design ausgerechnet der Feder des amerikanischen Massenproduzenten Dell entspringt.
Dell ist das seltene Kunststück gelungen, Nostalgie und Moderne gekonnt miteinander zu verschmelzen.
An der Oberkante wird das Gehäuse schnell sehr warm, zudem ist in ruhiger Umgebung ein leises Surren zu hören.
Zu behaupten, dieser 27-Zöller sei der schönste Flachbildschirm, den ein Hardware-Tester von netzwelt jemals zu Gesicht bekam, wäre keineswegs übertrieben.
Trotz der betörenden Form kommt auch die Funktion nicht zu kurz. Drehen, Neigen und Schwenken beherrscht das LCD wie kaum ein zweites.
Ungeachtet des geradezu verschwenderischen Umgangs mit gebürstetem Metall lässt sich das Display spielerisch leicht mit nur einer Hand justieren. Außer einem gelegentlichen Klacken stört hier nichts die nahezu unhörbare Geräuschkulisse.
Der Flachbildschirm in der neuen Zwischengröße steht auf einer massiven Glasplatte.
Alle Ecken sind sauber abgerundet, lediglich der mattsilberne Frontrahmen fällt zu den Seiten hin deutlich schärfer ab, aber nur um einer auf Hochglanz polierten Kante Platz zu machen.
Das verchromte Verbindungsstück zwischen Display und Standfuß wirkt wie das veredelte Bauteil eines Industrie-Roboters.
Als wenn vier integrierte USB-Ports nicht schon genug wären, besitzt der Monitor außerdem noch einen Kartenleser für die gängigsten Speichermedien.
In Sachen Verarbeitungsqualität und Materialanmutung setzt der UltraSharp 2707WFP Maßstäbe.
Welcher TFT-Monitor kann schon ein fast komplett aus Aluminium gefertigtes Gehäuse oder einen Standfuß aus echtem Glas sein Eigen nennen?
Abgesehen von einer gewissen Unregelmäßigkeit zu den Rändern hin punktet der 2707WFP mit einer angenehm homogenen Darstellung. Zwischen Graustufen differenziert er sehr gut, wenngleich er mit sehr dunklen Nuancen schon schwer zu kämpfen hat und ins Schwarze abzudriften droht. In puncto Farbe sowie Weiß- und Schwarzwert liefert er fast durchweg Spitzenergebnisse. Ebenfalls schön zu sehen: Bei Blickwinkelveränderungen bleibt das Bild sehr lange stabil und wirkt im schlimmsten Fall lediglich ein wenig milchig.

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