Edel-Flachbildschirm aus Glas und Aluminium
Dell UltraSharp 2707WFP im Test: Traum-TFT in 27 Zoll
Zu behaupten, dieser 27-Zöller sei der schönste Flachbildschirm, den ein Hardware-Tester von netzwelt jemals zu Gesicht bekam, wäre keineswegs übertrieben. Denn welcher TFT-Monitor kann schon ein fast komplett aus Aluminium gefertigtes Gehäuse oder einen Standfuß aus echtem Glas sein Eigen nennen? Umso erstaunlicher noch, dass soviel Mut zum Design ausgerechnet der Feder des amerikanischen Massenproduzenten Dell entspringt.
Inhaltsverzeichnis
- 1Vorzeige-Mechaniker mit USB und Kartenleser
- 2Nostalgische Zukunftsvision
- 3Kein Blendwerk
- 4Gute Einstellung
- 5Modisch gekleideter Entertainer
- 6Fazit
Der Trend geht zur Zwischengröße: In den Display-Dimensionen ab 20 Zoll aufwärts hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan. Zunächst kamen die flinken 22-Zöller wie der ViewSonic VX2245wm auf den Markt. Dann folgten die 27-Zöller mit deutlich mehr Fläche, wobei das Dell-Debüt auf die Bezeichnung UltraSharp 2707WFP hört. Hier steht nicht die möglichst geringe Quantität von Millisekunden im Vordergrund, sondern die Qualität des Flachbilds. Zumindest versprechen das die technischen Daten.
Inhalt
Vorzeige-Mechaniker mit USB und Kartenleser
Modisch gekleideter Entertainer
Technische Daten und Bewertung
Vorzeige-Mechaniker mit USB und Kartenleser
Bei einem Monitor ist die Darstellungsgüte natürlich wichtiger als ein attraktives Aussehen. Es wäre auch nur fair gegenüber der Konkurrenz, denn die müsste sonst schon von vornherein klein beigeben. Dass es der 2707WFP in sich hat, ist nicht bloß so dahergesagt: mögliche Blickwinkel nahe dem Optimum, ein hoher Kontrast von 1.000:1 sowie eine strahlende Helligkeit von 450 Candela pro Quadratmeter begleiten die maximale Auflösung von 1.920 x 1.200 Punkten. Dank eines HDCP-fähigen Digitalanschlusses profitieren auch hochauflösende Videos von Blu-ray und HD DVD sowie HDTV-Sendungen von der schicken Riesenmattscheibe.
Einen praktischen Teil seiner inneren Werte kann man dem 27-Zöller bereits im ausgeschalteten Zustand ansehen. Wie die anderen Dell-Displays ab einer Größe von 24 Zoll verfügt auch dieses Breitbild über einen integrierten Speicherkartenleser und vier mindestens ebenso nützliche USB-Ports. Glücklicherweise bleibt die Funktion trotz der betörenden Form nicht auf der Strecke. Selbst die Verstellmöglichkeiten sind ausgesprochen ansehnlich. Drehen, Neigen, Erhöhen und Absenken beherrscht der Flachbildschirm wie kaum ein zweiter.
Der 27-Zöller steht auf einer dicken Glasplatte.
Allerdings betrifft dies weniger die Anzahl der Ergonomie-Optionen, sondern vielmehr die geschmeidige Art und Weise, mit der die Mechanik sie umsetzt. Ungeachtet des geradezu verschwenderischen Umgangs mit gebürstetem Metall lässt sich das Display spielerisch leicht mit nur einer Hand justieren. Außer einem gelegentlichen Klacken stört hier nichts die nahezu unhörbare Geräuschkulisse. Dabei wirkt die extravagante Aufhängung ein wenig wie das veredelte Bauteil eines Industrieroboters.
Dell UltraSharp 2707WFP im Test
Während die gläserne Grundplatte mehr den altmodischen Charme versprüht und perfekt zu einem teuren Holzschreibtisch passen würde, setzt die Vorderseite mit schmalen Bedienelementen und blauen Statusleuchten eher futuristische Akzente.
Außer einer formvollendeten Erscheinung bietet das übergroße Widescreen-Display noch sehr gute Bildqualitäten. Soviel verdientes Lob bedeutet allerdings auch einen stolzen Preis von 1.500 Euro.
Erstaunlich, dass soviel Mut zum Design ausgerechnet der Feder des amerikanischen Massenproduzenten Dell entspringt.
Dell ist das seltene Kunststück gelungen, Nostalgie und Moderne gekonnt miteinander zu verschmelzen.
An der Oberkante wird das Gehäuse schnell sehr warm, zudem ist in ruhiger Umgebung ein leises Surren zu hören.
Zu behaupten, dieser 27-Zöller sei der schönste Flachbildschirm, den ein Hardware-Tester von netzwelt jemals zu Gesicht bekam, wäre keineswegs übertrieben.
Trotz der betörenden Form kommt auch die Funktion nicht zu kurz. Drehen, Neigen und Schwenken beherrscht das LCD wie kaum ein zweites.
Ungeachtet des geradezu verschwenderischen Umgangs mit gebürstetem Metall lässt sich das Display spielerisch leicht mit nur einer Hand justieren. Außer einem gelegentlichen Klacken stört hier nichts die nahezu unhörbare Geräuschkulisse.
Der Flachbildschirm in der neuen Zwischengröße steht auf einer massiven Glasplatte.
Alle Ecken sind sauber abgerundet, lediglich der mattsilberne Frontrahmen fällt zu den Seiten hin deutlich schärfer ab, aber nur um einer auf Hochglanz polierten Kante Platz zu machen.
Das verchromte Verbindungsstück zwischen Display und Standfuß wirkt wie das veredelte Bauteil eines Industrie-Roboters.
Als wenn vier integrierte USB-Ports nicht schon genug wären, besitzt der Monitor außerdem noch einen Kartenleser für die gängigsten Speichermedien.
In Sachen Verarbeitungsqualität und Materialanmutung setzt der UltraSharp 2707WFP Maßstäbe.
Welcher TFT-Monitor kann schon ein fast komplett aus Aluminium gefertigtes Gehäuse oder einen Standfuß aus echtem Glas sein Eigen nennen?

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