Tintenloses Revival der Sofortbildkamera
Zink: Mini-Drucker für Handy und Digicam
Unterwegs einmal eben den Schnappschuss direkt vom Foto-Handy oder der Digitalkamera ausdrucken - diese praktische Vorstellung könnte schon Ende des Jahres wahr werden. Wie schon bei der guten alten Sofortbildkamera hat Polaroid erneut seine Finger im Spiel. Allerdings wurde das neue Druckverfahren von einem unabhängigen Tochterunternehmen entwickelt, das seine Philosophie im Namen trägt: Zink, kurz für "Zero Ink" - keine Tinte.

Scott Wicker, der Marketing-Chef von Zink Imaging, gewährt einen Blick in die gar nicht allzu ferne Zukunft: Für den Anfang sind zwei Geräte geplant, ein tragbarer Mini-Drucker in der Größe eines MP3-Players sowie eine vollwertige Kamera, die zum virtuellen Digitalfoto gleich noch das echte Bild beisteuert. Für den Ausdruck ist weder Tinte noch Toner notwendig, dafür übernimmt bereits das Papier den Großteil der Arbeit.
Kristallklar
Auf den ersten Blick gleicht das Zink-Papier gewöhnlichem Foto-Papier. Allerdings besteht es im Gegensatz dazu aus einem Verbundstoff, der innen mit Farbkristallen und außen mit einer schützenden Polymer-Schicht versehen ist. Bis zum Ausdrucken bleiben die Kristalle durchsichtig und zeigen bloß eine weiße Oberfläche. Um die Kristalle zu aktivieren, erwärmt sie der Drucker und verpasst ihnen somit die gewünschte Farbe.
Nach Angabe des Herstellers soll die tintenlose Technologie sowohl qualitativ hochwertige als auch langlebige und widerstandsfähige Bilder erzeugen. Die ursprüngliche Größe des gespeicherten Bilds spiele dabei keine Rolle. Laut Scott Wicker werden sich die Kosten für ein Foto auf weniger als 20 US-Cent belaufen. Jeder Ausdruck verfügt über eine Sticker-ähnliche Rückseite und wird bei Bedarf einfach irgendwo weggeklebt, beispielsweise im persönlichen Fotoalbum.
Zink: Mini-Drucker für Handy und Digicam
Die kleine Wiederauferstehung der Sofortbildkamera kommt ganz ohne Tinte aus.
Eigentlich ist dieser Winzling eine gewöhnliche Digitalkamera mit sieben Megapixel und optischem Zoom, bloß dass hier der Drucker bereits eingebaut ist.
Statt Tinte oder Toner erledigt das mit Farbkristallen durchsetzte Papier einen Großteil der Arbeit.
Dank seiner Bluetooth-Unterstützung und dem eingebauten Akku empfängt der eingangs erwähnte Mini-Drucker die Handy-Fotos ganz ohne Kabel. Trotz seiner winzigen Ausmaße bietet er immerhin genügend Platz für zehn Blatt Papier. Weiterhin kommt eine vollwertige Digitalkamera mit sieben Megapixeln und optischem Zoom auf den Markt, in welche der Zink-Drucker schon eingebaut ist - die Sofortbildkamera lässt grüßen.
Obwohl die Partnerfirmen von Zink letztendlich die Preise bestimmen, geht Scott Wicker beim Hosentaschendrucker von etwa 99 US-Dollar, bei der Digitalkamera von ungefähr 199 US-Dollar aus. Es wird erwartet, dass die ersten Geräte schon Ende des Jahres oder kurze Zeit später weltweit erhältlich sind.

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Ich bin auch total begeistert. Endlich mal eine günstige variante der polaroid kamera. Ich wollte mir nämlich letztens so eine kamera kaufen, aber die kosten für das papier sind unglaublich!!! Bin ein...
Bin begeistert! OK mit 4800DPI Tintenstrahldrucker kann man nicht vergleichen, ist eben ein Thermoverfahren. Farbechtheit kommt auch nicht an einen aktuellen normalen Drucker mit Photopapiert drin ran. Ich war auch...