Per IPTV kommen Sender als Live-Stream auf den PC

Zattoo: Internetfernsehen mit P2P-Hilfe

Fernsehen erobert nach und nach das Internet - sei es als Clipsammlung à la Youtube, per Video-on-Demand oder mit Live-Streaming. Auf Letzteres setzt ein neues IPTV-Projekt, das jetzt auch in Deutschland im geschlossenen Betatest läuft: Zattoo. Das erklärte Ziel der Entwickler ist, dank P2P möglichst vielen Usern echtes Free-TV auf den Computer zu bringen. Netzwelt hat einen ersten Blick gewagt.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Update: Geschlossener Betatest angelaufen
  2. 2Vorteilsfernsehen für Menschenmassen
  3. 3Von Zappingkultur und Grundversorgung
  4. 4Zattoo: Die Oberfläche bleibt übersichtlich (Klick vergrößert).
  5. 5Qualität: Kein Bild für die Götter
  6. 6Beim Zapping bitter nötig: Die Menüleiste (Klick vergrößert).
  7. 7Zattoo: TV-Tod noch nicht in Sicht

Update: Geschlossener Betatest angelaufen

Nach etlichen Monaten des Vertröstens ist es endlich soweit: Nach der Schweiz und Großbritannien kommt Zattoo nun endgültig auch nach Deutschland. Eine Handvoll ausgesuchter Tester können sich bereits jetzt vom vielversprechenden P2P-Streamer überzeugen, eine öffentliche Betaphase scheint also zum Greifen nah. Auch netzwelt konnte einen Blick auf die Closed Beta werfen; die Unterschiede zum bisherigen Testaccount sind allerdings deutlich.

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Denn auf den ersten Blick fällt auf, dass die Liste Dutzender Sender aus Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz dermaßen zusammengeschrumpft ist, dass der Scollbalken kaum mehr nötig wäre: Mit DSF, MTV, VIVA, Giga und Comedy Central sind die beteiligten deutschen Sender schnell aufgezählt. Noch vor wenigen Wochen war bis auf wenige Ausnahmen der komplette Katalog des deutschen Free-TVs verfügbar.

Unklar ist bis dato, ob die Senderauswahl nur eine Art Vorgeschmack auf das fertige Proukt sein soll oder aus rechtlichen Gründen tatsächlich nicht mehr Inhalte lizenziert werden konnten. Trifft Letzteres zu, scheinen die Verhandlungen mit den öffentlich-rechtlichen Sendern ebensowenig gefruchtet zu haben wie Gespräche mit der RTL-Gruppe und ProSiebenSat1. Erfreulich: Das Umschalten der Sender geht subjektiv schneller als noch vor einigen Wochen, der Stream läuft stabil und in akzeptabler Qualität.

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