Selbsthilfe: Die besten Microsoft-Tools für Vista
EasyTransfer übernimmt Einstellungen für Vista (Klick vergrößert).
Beim Transfer auf Vista muss ein Benutzerprofil angegeben werden, für das die Daten eingerichtet werden. Selbst wenn ein kompletter Account per EasyTransfer kopiert wurde - das Vista-Passwort bleibt erhalten. Der einzige Wermutstropfen an diesem Assistenten ist die Tatsache, dass er nur mit Microsoft-Produkten funktioniert. Media Player, Outlook oder Internet Explorer garantieren also eine problemlose Zusammenarbeit, mit Firefox, VLC und Co. sieht es hingegen schlecht aus. Hier ist nach wie vor Handarbeit gefragt.
Ob diese Lieblingsprogramme überhaupt unter Vista laufen, kann ebenfalls überprüft werden. Microsoft aktualisiert in regelmäßigen Abständen eine Liste mit kompatiblen Programmen, die ein Vista-Zertifikat bekommen. Diese werden als "Vista Certified" angezeigt. Ohne Urkunde, aber trotzdem mit allen notwendigen Funktionen laufen die Anwendungen, die unter "Works with Windows Vista" einsortiert werden. Selbstverständlich sind das nur die offiziellen Angaben - der Firefox fehlt beispielsweise, erledigt seinen Job aber auch unter Vista einwandfrei. Den Link zur Microsoft-Liste gibt es in der Linkbox am Ende des Artikels.
Virtual PC: Wie verbinde ich beide Welten?
Wer auf seinem neuen Vista nach wie vor Sachen mit Windows XP ausprobieren möchte, dabei aber nicht den komplexen Weg eines Dual-Boot-Systems gehen möchte, sollte Virtual PC 2007 in Erwägung ziehen. Über dieses kostenlose Microsoft-Tool können virtuelle Maschinen eingerichtet werden, die quasi als Betriebssystem im Betriebssystem laufen. Das kann Windows 95, 98, NT oder eben auch XP sein - genauso wie Linux-Distributionen oder Live-CDs der Art Anonym.OS.
Virtual PC ermöglicht das Windows im Windows (Klick vergrößert).
Ein Assistent führt nach der Installation durch den Konfigurationsvorgang. Hierbei wird das gewünschte Betriebssystem angegeben, eine virtuelle Festplatte erstellt und Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt. Dieser wird vom Muttersystem abgezweigt, es sollte also nicht übertrieben werden. Ist alles eingerichtet, startet ein Doppelklick das virtuelle Betriebssystem. Das ist natürlich erstmal komplett leer; daher sollte entweder eine Boot-CD eingelegt oder ein ISO-Image ausgewählt werden, von dem Virtual PC dann startet. Das geht über die Schaltfläche CD. Fröhliches Ausprobieren ist garantiert.
Eine Reise mit und nach Vista
Microsoft gibt sich Mühe, den Umsteig von XP auf Vista möglichst komfortabel zu gestalten. Zwar überprüft der Upgrade Advisor nur das Betriebssystem und EasyTransfer funktioniert nur mit firmeneigener Software - dafür ersparen diese Tools Arbeit, die ansonsten für jedes Programm einzeln anfallen würde. Löbliche Ausnahme: Virtual PC schluckt auch Microsoft-fremde Betriebssysteme und entpuppt sich damit als nützliches Tool nicht nur für den Vista-Umstieg.



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