Aquaduct 360 XT im Test: Wasserkühlung komplett
Leistungsfähiges Stelldichein
Selbst auf der maximalen Drehzahl von 1.250 Touren pro Minute arbeiten die drei großen Lüfter noch auf einem angenehm niedrigen Geräuschpegel. Wer möchte, kann die Rotoren auch ganz abschalten und das Aquaduct komplett passiv arbeiten lassen, wobei sich lediglich die Pumpe durch ein leises Brummen bemerkbar macht. Ob die Kühlleistung dann immer noch ausreicht, darüber informieren zahlreiche Sensoren. Diese messen nicht nur die Temperaturen an den seitlichen Alu-Profilen sowie den Ein- und Auslässen des Standfußes, sondern auch den Durchfluss in Litern pro Sekunde und die Kühlleistung in Watt.
Besonders großen Wert legte Aqua Computer auf die Sicherheitsvorkehrungen: Zwei davon befinden sich direkt am Gerät selbst, wo eine schwarze und rote Kugel über Füllstand und Durchfluss informieren. Darüber hinaus liefern Display und Software eine regelrechte Armee von elektronischen Wächtern. Damit werden unter anderem Richtwerte für Wassertemperatur, Lüfterdrehzahl und Fließgeschwindigkeit festgelegt, bei deren Über- oder Unterschreitung das System Alarm schlagen soll. Allein die Konfigurationsmöglichkeiten des Displays sind ein Kapitel für sich.

Per Tasten- oder Mausbefehl sind nicht nur Kontrast, Helligkeit und Ausschaltzeit regelbar, auf Wunsch gibt die Anzeige auch eigene Texte wieder. Man muss nicht einmal selbst am angeschlossenen PC sitzen, um das Aquaduct zu überwachen, da sich die Aquasuite-Software sogar übers Netzwerk steuern lässt. Laut Stephan Wille, einem der beiden Geschäftsführer von Aqua Computer, verkraftet das "große" Aquaduct eine Wärmeleistung von 600 bis 700 Watt, während das kleine, weniger gut ausgestattete, aber nur etwa halb so teure Modell immerhin auf 450 bis 500 Watt kommt.
Fazit
Beim Aquaduct 360 XT müssen Perfektionisten am Werk gewesen sein. Anders lässt sich der eklatante Mangel an Schwächen wohl kaum erklären. In Sachen Verarbeitungsqualität, Design und Ausstattung lässt die formschöne Wasserkühlung keinen Wunsch unerfüllt. Besonders gut gefällt uns außerdem die ausgesprochen niedrige Geräuschentwicklung, die selbst bei voller Lüfterdrehzahl noch angenehm leise bleibt. Besonders sensible Zeitgenossen können sogar auf den komplett lüfterlosen, passiven Betrieb umschalten. Einen Nachteil haben wir am Ende doch noch gefunden: 400 Euro, die zwar bestens angelegt, aber leider nicht für jeden leicht zu verschmerzen sind.


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Ich finde das Ding perfekt! So etwas hätte ich gebraucht. Nun habe ich leider eine interne Lösung...