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21.02.2007
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Professionalität fürs Schubladen-Archiv

Lightscribe: Rohlinge mit dem Laser beschriften

DVD-Hardware und Medien

Lightscribe: Rohlinge mit dem Laser beschriften

Rohlinge, egal ob DVD oder CD, sind zum Grundnahrungsmittel von Computer-Laufwerken geworden. Die kleinen silbernen Scheiben werden mittlerweile zusammen mit Kaugummis an der Supermarktkasse verkauft und wandern dutzendfach in deutsche Schreibtischschubladen. Leider meist unleserlich oder gar nicht beschriftet. Mit Lightscribe bekommt jedes Schubladen-Archiv eine professionelle Note.

Unbekannter Inhalt

Wer hat nicht selbst unzählige, unbeschriftete Rohlinge in der Schublade, deren Inhalt unbekannt ist? Manchmal befinden sich mit dickem Edding unleserlich geschriebene Hieroglyphen auf den Scheiben, doch die sind nach Wochen in der Schublade auch abgerieben. Für die professionelle Beschriftung der Silberscheiben müssen andere Mittel her.

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Beispiel eines Lightscribe-Labels mit netzwelt-Schriftzug

Zum einen gibt es den guten alten Drucker, der sowohl auf vorgefertigte Klebe-Labels als auch direkt auf druckfähige Rohlinge schreiben kann. Bereits seit einigen Jahren gibt es eine weitere Möglichkeit: die Laser-Beschriftung mit dem Brenner. Dabei haben sich zwei Lager gebildet: Lightscribe und Labelflash; beide schreiben mit dem Laser des Brenners auf die Oberseite des Rohlings. Netzwelt geht in diesem Artikel auf Lightscribe ein, da es sich dabei um die weiter verbreitete Technologie handelt.

Professionelle Labels

Ohne zusätzliche Hilfsmittel werden mit Lightscribe professionelle Labels erzeugt. Die fertigen Rohlinge wirken fast wie maschinell gefertigt. Dabei setzt nur die Phantasie Grenzen, wie das Label aussehen soll. Neben einfachem Text sind auch aufwändige Grafiken kein Problem. Farben können mit dieser Technik zwar nicht aufgebracht werden, aber die unterschiedlichen Hersteller der Rohlinge bieten die Scheiben in verschiedenen Grundfarben an.

Die Druckvorlagen für die gebrannten Labels werden genauso erstellt, als wenn sie mit dem Drucker auf Papier gedruckt werden sollten. Mit einem Programm wie dem Nero Cover Designer werden die Motive erschaffen und der Druck in Auftrag gegeben. Für die Einbindung in den Cover-Designer ist ein kleiner Treiber notwendig, die "Lightscribe Host Software". Den Link zum Download gibt es in der Linkbox unter dem Artikel.

Voraussetzungen

Die Technologie wurde schon 2005 erstmals vorgestellt, aber erst jetzt beginnen die Hersteller, ihre Brenner serienmäßig mit dieser Technologie auszustatten. Neben einem Lightscribe-fähigen Brenner werden spezielle Rohlinge benötigt, die jedoch nicht wesentlich teurer sind als die entsprechenden Pendants ohne Lightscribe-Technologie.

sams 1172053504Neben der passenden Hardware-Voraussetzungen wird ein Programm zum Erstellen von Disk-Labels benötigt, der Nero Cover Designer beispielsweise. Im Test hat netzwelt einen externen Brenner von Samsung verwendet, der sich durch seine einfache Handhabung auszeichnen konnte. Der Samsung SE-S184 ist sofort nach dem Einstecken des USB 2.0 Adapters einsatzbereit, Treiber müssen nicht installiert werden.


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Sascha Gütebier
Sascha Gütebier
21.02.07 22:48

Ich habe seit einem Monat den LG GSA-H22L und ich bin von Lighstscribe begeistert. Richtig, es ist etwas teurer und es ist auch richtig, das man die Scheiben auf jeden Fall im Internet bestellen sollte (ich soll z.B. in dem Markt mit der Sau fast das doppelte (!) zahlen, was ich im Internet zahl'), aber das Ergebnis hinterher sieht echt klasse aus.

Ich würde nur noch auf andere Technologien setzen, wenn Lightscribe das Farbbrennen gelernt hat :absolutk:


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