Test: Schnurlose Gamepads im Vergleich

Speed-Link Independence SL-6580

Am meisten Freiheit räumt das Independence-Pad dem Zocker ein. Dank des mitgelieferten Adapters nimmt es sowohl Kontakt zum PC als auch zur Playstation 2 und Xbox auf. Leider hängt dieser an einem viel zu kurzen Kabel von gerade einmal 25 Zentimetern Länge. Neuen Saft bezieht der eingebaute Akku über ein glücklicherweise bedeutend längeres Kabel, ohne dass das Spiel dafür extra unterbrochen werden muss.

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Schalter am Empfänger und Gamepad sorgen für den parallelen Betrieb von bis zu vier Gamepads. Die vornehmlich schwarze Lackierung mit grauen Knöpfen und weißer Beschriftung mag kein optisches Highlight sein, damit geht es aber immer noch aufregender zu als bei Konkurrent Logitech. Auffälligstes Detail ist die rote Leuchte für den Analog-Betrieb in der Mitte.

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Thrustmaster Rechargeable Wireless Dual Trigger

Casemodder-Herzen dürfte das schwarz-graue Thrustmaster-Gamepad höher schlagen lassen. Die durchsichtigen Vordertasten sowie das Acht-Wege-Steuerkreuz sind hellblau beleuchtet und selbst im Dunkeln gut sichtbar. Silberne Auflagen und transparent-rote Schultertasten liefern weitere Abwechslung fürs Auge. Als einziges Spielgerät des Vergleichs besitzt es außer zwei Analog-Sticks noch zwei analoge Trigger, die sich zum Beispiel bei Rennspielen als feinfühliges Gas- und Bremspedal eignen.

Der Namenszusatz "2-in-1" bedeutet im konkreten Fall, dass das Gamepad auch an der Playstation 2 Anschluss findet. Da darf die typische Sony-Symboltracht bestehend aus Kreuz, Quadrat, Kreis und Dreieck natürlich nicht fehlen. Im Gegensatz zum Konsolenkontakt geht es bei der PC-Verbindung nicht ohne die klobige Ladestation. Als besonders praktisch erweist sich wiederum das separate Ladekabel, über das die Akkus während dem Spielen frische Energie beziehen können. Für jeden der vier Funkkanäle lässt sich ein Gerät anschließen, die Erkennung erfolgt automatisch.

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Ausstattung

Wer beim Nachzählen zwei Tasten vermisst, wird unter den Analog-Sticks fündig. Bei älteren Controllern drehten sie sich bloß im Kreis, bei den aktuellen sind sie außerdem noch drückbar. Zwei Knöpfe mehr als alle anderen Testkandidaten bringt das Thrustmaster Rechargeable an den Start. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Knöpfe im herkömmlichen Sinne, sondern um zwei analoge "Trigger", die sich direkt am Gerät einer Achse oder Taste zuweisen lassen.

Abgesehen von dieser Ausnahme basieren alle Gamepads auf demselben Schema: sechs Tasten, zwei Analog-Sticks mit integrierten Knöpfen und ein Acht-Wege-Steuerkreuz oben, der Rest auf den Schultern. Zudem bietet jedes Modell die Möglichkeit, vom sensiblen Analog-Modus in den Digitalbetrieb zu wechseln, der nur die Zustände "ganz oder gar nicht" kennt. Speed-Link spendiert dem Independence noch eine praktische Makro-Funktion. In Sekundenschnelle können damit die vier Schultertasten mit beliebigen Tastenfolgen belegt werden. Daneben sorgt der "Auto"-Schalter für Dauerfeuer, wenn nötig.

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