Funkspielgeräte von Logitech, Saitek, Thrustmaster und Speed-Link
Test: Schnurlose Gamepads im Vergleich
Sie sind die Könige unter den Gamepads: mindestens zwölf Tasten, zwei Analog-Sticks und ein Steuerkreuz, aber kein Kabel. Nach Maus und Tastatur gehören sie zu den vielseitigsten Spielgeräten überhaupt. Im höchst unterschiedlichen Quartett ziehen die aktuellen Top-Modelle von Logitech, Thrustmaster, Saitek und Speed-Link ins Gefecht. Manche sind aufladbar oder mit Vibrationseffekten gesegnet, andere gehen sogar mit der Spielkonsole fremd.

Inhaltsverzeichnis
- 1Logitech Cordless Rumblepad 2
- 2Saitek P2900 Wireless Pad
- 3Speed-Link Independence SL-6580
- 4Thrustmaster Rechargeable Wireless Dual Trigger
- 5Ausstattung
- 6Handhabung
- 7Good vibrations
- 8Fazit
Dank schnurloser Funkverbindung besitzen alle vier Kontrahenten die besten Voraussetzungen, um sich zockenderweise aufs Sofa zu fläzen. Die Dimensionen reichen preislich von circa 30 bis 50 Euro, ergonomisch von zierlich klein bis groß gewachsen. Während Joysticks ihre Stärken vor allem bei der virtuellen Fliegerei ausspielen, eignen sich Gamepads für nahezu alle Genres und sind die ideale Übergangsdroge von der Konsole zum PC.
Inhalt
Speed-Link Independence SL-6580
Thrustmaster Rechargeable Dual Trigger
Logitech Cordless Rumblepad 2
Dieser schwarze Spielkamerad dürfte vor allem bei aktiven und ehemaligen Playstation-Besitzern gut ankommen. Nicht allein die Farbe des Cordless Rumblepad 2, sondern auch das Design erinnert stark an den Controller von Sonys zweiter und dritter Stationär-Konsole. Vielmehr als mattes Dunkel gibt es nicht zu sehen, lediglich ein Logitech-"Fensterchen" in Metallic-Orange lockert die optische Tristesse auf.
Trotz der kompakten Bauform bleibt genügend Freiraum für zwei Vibrationsmotoren, die das Understatement mit ausgeprägtem Geschüttel schmälern. Mit zwei AA-Batterien soll das 280 Gramm schwere Gamepad satte einhundert Stunden durchhalten. Den Empfang der Navigationsdaten übernimmt ein knapp fünf Zentimeter breites und sieben Zentimeter langes Klötzchen. Hinter dem Verbindungsknopf and der Vorderseite steckt eine unaufdringliche, grüngelbe Leuchte.
Test: Schnurlose Gamepads im Vergleich
Anschlussfreudig: Bei Bedarf geht der PC-Controller mit Playstation 2 und Xbox fremd.
An der hervorragenden Programmier-Software können sich die anderen Hersteller getrost ein Beispiel nehmen.
Knöpfe für Makro-Aufzeichnung und Dauerfeuer können durchaus praktisch sein.
Der lockere Sitz der vier Schultertasten gehört zu den wenigen Nachteilen des Thrustmaster-Pads.
Der integrierte Akku kann mitten im Spiel geladen werden, ohne dass das zusätzliche Kabel stören würde.
Sie sind die Könige unter den Gamepads: mindestens zwölf Tasten, zwei Analog-Sticks und ein Steuerkreuz, aber kein Kabel. Nach Maus und Tastatur gehören sie zu den vielseitigsten Gaming-Geräten überhaupt. Im höchst unterschiedlichen Quartett ziehen die aktuellen Top-Modelle von Logitech, Thrustmaster, Saitek und Speed-Link ins Gefecht.
Als einziges Gamepad bietet es zwei zusätzliche Analog-Trigger, die sich sehr gut für Rennspiele eignen.
Die gelungene Bauform bietet großen und kleinen Händen den besten Ergonomie-Kompromiss.
Auf Knopfdruck steuert das Gamepad auch Ego-Shooter. Doch Maus und Tastatur sind nach wie vor die Mittel der ersten Wahl.
Dem günstigsten und leichtesten Testkandidaten fehlen leider die Force-Feedback-Effekte.
Saitek P2900 Wireless Pad
Wie die bereits von netzwelt getesten Kabel-Kollegen P2600 und P990 verfügt auch das schnurlose P2900 über den rot beleuchteten "FPS-Button": Auf Knopfdruck mutiert der rechte Analog-Stick zum Mauszeiger, das Steuerkreuz zur "WASD"-Belegung eines Ego-Shooters und die rechten Schulterschalter zur Schieß- und Sprungtaste. Im Grunde dürfte diese Funktion jedoch allenfalls für Konsolen-Umsteiger interessant sein, da das Spielen mit Maus und Tastatur deutlich exakter von der Hand geht.
Wie bei Thrustmaster geht es im Gegensatz zu Logitech und Speed-Link recht bunt zu. Schwarz dominiert zwar ebenfalls, doch silberne Tasten, grüne Markierungen sowie eine gelbe Leuchte und eine kleine Chrom-Applikation beugen übermäßiger Langeweile vor. Eine Lademöglichkeit während des Betriebs gibt es leider nicht. Dafür erreicht das Saitek P2900 mit nur einer Batterie eine Laufzeit von satten fünfzig Stunden und das geringste Gewicht im Test.
Test: Schnurlose Gamepads im Vergleich
Anschlussfreudig: Bei Bedarf geht der PC-Controller mit Playstation 2 und Xbox fremd.
An der hervorragenden Programmier-Software können sich die anderen Hersteller getrost ein Beispiel nehmen.
Knöpfe für Makro-Aufzeichnung und Dauerfeuer können durchaus praktisch sein.
Der lockere Sitz der vier Schultertasten gehört zu den wenigen Nachteilen des Thrustmaster-Pads.
Der integrierte Akku kann mitten im Spiel geladen werden, ohne dass das zusätzliche Kabel stören würde.
Sie sind die Könige unter den Gamepads: mindestens zwölf Tasten, zwei Analog-Sticks und ein Steuerkreuz, aber kein Kabel. Nach Maus und Tastatur gehören sie zu den vielseitigsten Gaming-Geräten überhaupt. Im höchst unterschiedlichen Quartett ziehen die aktuellen Top-Modelle von Logitech, Thrustmaster, Saitek und Speed-Link ins Gefecht.
Als einziges Gamepad bietet es zwei zusätzliche Analog-Trigger, die sich sehr gut für Rennspiele eignen.
Die gelungene Bauform bietet großen und kleinen Händen den besten Ergonomie-Kompromiss.
Auf Knopfdruck steuert das Gamepad auch Ego-Shooter. Doch Maus und Tastatur sind nach wie vor die Mittel der ersten Wahl.
Dem günstigsten und leichtesten Testkandidaten fehlen leider die Force-Feedback-Effekte.
Links zum Thema
- Roundup: Die beste Gamer-Hardware
- Speed-Link
- Thrustmaster
- Saitek
- Logitech
- Saitek P990 und P2600 im Test
- Logitech ChillStream im Test
- Aktuelle Gamer-Hardware im Test
