Möge die Kraft mit dir sein
Joystick-Test: Dreimal Force Feedback im Vergleich
Nach den kostspieligen High-End-Knüppeln mit separater Schubkontrolle lässt netzwelt im zweiten Joystick-Vergleich drei günstigere Vertreter mit Force-Feedback-Effekten ans Steuer. Der gesteigerte Zockspaß für Flugsimulator, Multiplayer-Schlachtfeld und Co. geht bereits für unter 50 Euro über die Ladenkasse. Es treten an: Logitech Force 3D Pro, Saitek Cyborg Evo Force und Thrustmaster Force Feedback.
Inhaltsverzeichnis
- 1Saitek Cyborg Evo Force
- 2Logitech Force 3D Pro
- 3Knopflastig
- 4Simulator vs. Schlachtfeld
Außer der Fähigkeit zu mechanischer Rückmeldung verfügen alle drei Testkandidaten über eine weitere Gemeinsamkeit. Es gibt sie in noch günstigeren Alternativ-Varianten ohne Force Feedback. Die verkabelten Einstiegsmodelle des Logitech 3D Pro und Saitek Cyborg Evo gibt es schon ab circa 30 Euro, die Wireless-Version von Saitek für wenige Euro mehr. Wer Muskeln und Geldbeutel nicht allzu sehr strapazieren will, greift zum "kleineren" Thrustmaster Top Gun 2 Pro ab gerade mal 20 Euro.
Inhalt
Saitek Cyborg Evo Force
Nomen est omen: Zweifellos macht dieser Cyborg seinem Namen alle Ehre. Tatsächlich gleicht Saiteks Evo-Joystick einem angriffslustigen Kampfroboter aus der Zukunft. Eckig, kantig, mit kalten blauen Augen in Form sieben blauer LEDs. Als einziges Mitglied der Dreierrunde lässt er sich mit wenigen Handgriffen für Linkshänder umbauen und umgekehrt. Mit insgesamt zwölf Knöpfen ist er ordentlich bestückt, hinzu kommen ein Schubregler in der Basis sowie ein "Coolie-Hat" für die Rundumsicht am oberen Ende.
In puncto Flexibilität macht ihm keiner der Konkurrenten etwas vor. Die Handauflage ermöglicht eine dreifache Niveauregulierung, der Kopf dreht bei Bedarf nach links oder rechts ab und außerdem können die drei schnabelartigen Daumenschalter nach oben oder unten geklappt werden. Dabei sehen die silbernen Rändelschrauben nicht nur gut aus, sie halten zudem sehr pflichtbewusst die Stellung.
Joystick-Test: Dreimal Force Feedback im Vergleich
Die silbernen Rändelschrauben sehen nicht nur gut aus, sie halten auch sehr pflichtbewusst die Stellung.
Mehr Verstellmöglichkeiten bietet kein Testkandidat, der Kopf lässt sich nach links und rechts neigen und die drei schnabelförmigen Tasten nach unten klappen.
Basisarbeit: Die Grundplattform krallt sich wie beim Logitech-Modell geradezu am Schreibtisch fest, der Saitek-Cyborg haftet etwas schlechter.
Nomen est omen: Seinem Namen macht dieser Cyborg alle Ehre. Tatsächlich gleicht er einem angriffslustigen Kampfroboter aus der Zukunft.
Er sticht weniger durch seine Verstellmöglichkeiten hervor, sondern vielmehr wegen seiner wuchtigen Erscheinung.
Dosieren leicht gemacht: Der Schubregler besitzt nicht bloß Feingefühl, sondern auch gut ablesbare Strichmarkierungen.
Mit nur wenigen Handgriffen wird aus dem Rechts- ein Linkshänder-Joystick. Allerdings liegen beim Spielen immer drei Tasten unerreichbar auf der entgegengesetzten Seite der Grundplattform.
Als Schönheit geht er zwar nicht durch, dafür wirkt die Verarbeitung durchaus wertig.
Bei nur sieben Schaltern, einem Rundumblick-Hütchen sowie einer kleinen Schubkontrolle herrscht ein klares Ausstattungs-Defizit gegenüber den beiden Konkurrenz-Knüppeln.
Wie Logitech kümmert sich auch Thrustmaster nur stiefmütterlich um die Schubkontrolle, die ein wenig wie das metaphorische fünfte Rad am Wagen wirkt.
Mit USB allein ist es noch nicht getan, zusätzlich benötigt der Cyborg Evo Force noch ein separates Netzteil, wodurch die kühle Festbeleuchtung selbst bei ausgeschaltetem Rechner erhalten bleibt. Lichtscheue oder sparsame Gamer müssen wohl oder übel den Stecker ziehen, ein Standby-Energieverbrauch von vier Watt ist für einen Joystick allein einfach nicht mehr zeitgemäß. Auffällig ist außerdem, dass sich die Grundplattform schon nach kurzer Betriebszeit spürbar erwärmt - im Winter ein Segen, im Sommer Schweißgarantie.
Thrustmaster Force Feedback
Ebenfalls hervor sticht der Thrustmaster Force Feedback im Test-Trio. Weniger durch seine Verstellmöglichkeiten, als vielmehr wegen seiner wuchtigen Erscheinung. Bei nur sieben Tasten herrscht ein klares Defizit gegenüber den beiden Kontrahenten mit jeweils zwölf Stück. Ein Acht-Wege-Knopf sowie ein kleiner Schubregler komplettieren die Ausstattung. Im Vergleich zum Nebenbuhler von Saitek erscheint Letzterer geradezu winzig, aber immerhin besitzt er einen.

Für mich ein suuper Artikel! Ich werd mir dann wohl den "Saitek Cyborg Evo" zulegen! Der sollte für mich als "einhändiger Linkshänder" wohl ideal sein! Somit kann ich dann hoffentlich wiedermal ordentlich ein paar...