easyHDR und Artizen HDR starten den Angriff

HDR-Fotografie: Alternativen zu Photomatix

Was vor einiger Zeit noch mühsam und zeitaufwändig in Photoshop bearbeitet wurde, ist heute zum Glück mit einer einzelnen Softwarelösung zu schaffen. Die Rede ist vom Übereinanderlegen mehrerer Aufnahmen, um ein in den hellen und dunklen Bereichen optimiertes Foto zu erhalten. Programme, die diesen Job erledigen, arbeiten ein wenig unterschiedlich, das angestrebte Ergebnis ist aber gleich. Der Kontrastumfang des Fotos soll vergrößert werden, sodass sowohl sehr helle, aber auch sehr dunkle Elemente in einem einzigen Foto untergebracht werden können.

HDR-Fotografie: Alternativen zu Photomatix
Aus drei mach eins: HDR-Software fügt mehrere Aufnahmen desselben Motivs, aufgenommen in unterschiedlichen Belichtungen, zu einem Foto zusammen. Das Besondere: Sowohl die Lichter als auch die Schatten zeigen gute Detailzeichnung.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1easyHDR
  2. 2easyHDR
  3. 3Artizen HDR
  4. 4Photomatix Pro

Ein Programm, das HDR-Fotos und Tonemapping ermöglicht, ist Photomatix. Sehr erfolgreich stellt es aktuell im besagten Bereich die führende Softwarelösung dar. Mit rund 90 Euro ist Photomatix ebenfalls Spitzenreiter beim Preis. Wesentlich günstiger sind easyHDR, schon für 19 Euro erhältlich, und Artizen HDR, das ab etwa 45 Euro zu bekommen ist. Beide Programme versprechen als Alternative zu Photomatix einen deutlich größeren Funktionsumfang, der über das Erstellen von HDR-Fotos hinausgeht.

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In diesem Artikel geht es jedoch nur um das reine Bearbeiten von HDR-Aufnahmen mit den drei Testkandidaten und die Programmoptionen rund um dieses Thema. Um die Programme zu vergleichen, wurden zunächst verschiedene Motive fotografiert. HDR-üblich wurde jedes Motiv in mehrfacher Ausführung mit veränderten Belichtungseinstellungen aufgenommen. Das Ausgangsmaterial war für alle drei Programme identisch. Die Einstellungen im letzten Arbeitsschritt, dem Tonemapping, wurden kaum verändert.

easyHDR

Die Bildbearbeitungssoftware easyHDR ist seit Februar in der Version 1.3 zu haben. Eine schlichte Bedienoberfläche empfängt den Anwender nach dem Programmstart. Die übersichtliche Symbolleiste am oberen Bildschirmrand erinnert an ein Ordnerfenster aus Windows XP. Die rechte Seite zeigt das wichtigste Menü, das in drei Ebenen aufgeteilt ist.

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Per Drop-Down-Menü werden die Belichtungsabstände zwischen den Einzelaufnahmen ausgewählt. Dies ist jedoch nur nötig, wenn die EXIF-Informationen aus den Bildern nicht lesbar sind (Klick vergrößert).

Hier wird das Ausgangsmaterial geöffnet, die Einstellungen gewählt und das finale Bild optimiert. Der Arbeitsablauf in easyHDR ist sehr schnell verstanden. Mit 19 Euro ist easyHDR die günstigste Software im Test und bietet dazu als einzige eine deutsche Menüfuhrung. Diese ist teilweise zwar etwas holprig übersetzt, aber trotzdem immer gut zu verstehen.

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Rechts oben sind die drei Reiter des Bearbeitungsmenüs zu sehen. Mit einem frei wählbaren Rahmen kann der Nutzer einen Bereich für die Bearbeitungsvorschau wählen. So können Änderungen in den Filtereinstellungen schnell begutachtet werden (Klick vergrößert).

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