Fototipp: Fotografieren im Schnee

Und sonst noch?

Nützliches Zubehör

Neben dem Schnee ist der strahlende Sonnenschein auch ein Grund für die Freude am Winterurlaub. Wer den blauen Himmel über der weißen Landschaft entsprechend würdigen und diesen naturgetreu ablichten möchte, nutzt ein Pol-Filter vor der Kamera. Dieses verstärkt die Kontraste im Foto und liefert bei sonnigem Himmel traumhafte Blautöne. UV-Filter sind sehr gut für Ausflüge in die Berge geeignet, da sie an leicht dunstigen Tagen den Kontrast im Foto ein wenig verstärken können.

Dazu können leichte Blaustiche im Foto vermieden werden. Ein Zubehör, das auch den Kontrast steigert, dazu aber auch das Objektiv schützt, ist die Sonnenblende. Häufig wird die unterstützende Wirkung der Sonnenblende unterschätzt und sie fristet ein unbeachtetes Dasein in der Fototasche. Dieses Pflichtzubehör gehört vorne ans Objektiv, wenn vorhanden. Wer beim Wintersport fotografiert und sich über das ständige Handschuhan- und ausziehen ärgert, dem können fingerfreie Modelle Abhilfe schaffen.

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Für Panoramaaufnahmen der Landschaft empfiehlt sich die Verwendung eines Stativs. Es gibt kleine Reisestative, die in jeden Rucksack passen und sich spätestens daheim beim Sichten der Bilder bezahlt machen. Außerdem braucht man das Stativ ja nur ein- oder zweimal bei gutem Wetter mitnehmen, danach sind die Aufnahmen im Kasten (Klick vergrößert).

Es ist darauf zu achten, dass die Handschuhe zusätzlich einen Überzug für die Finger haben, um bei der Aktivität vor Kälte zu schützen. Diese Fäustlinge gibt es von vielen Outdoor-Ausstattern, wie etwa Vaude oder Jack Wolfskin. Um die Handschuhe auch im Ski-Alpin-Bereich zu verwenden, sollte darauf geachtet werden, dass das verwendete Material Wind-Stopper enthält, das die Handschuhe auch für schnelle Abfahrten winddicht macht.

Die Kälte macht Akkus in der Digitalkamera sehr zu schaffen. Es ist nicht selten, dass weniger als die Hälfte an Akkuleistung zur Verfügung steht. Diesem Problem lässt sich begegnen, indem der Akku bei Nichtgebrauch stets körpernah aufbewahrt wird. Ob Hosen- oder Jackentasche, der Akku ist deutlich leistungsfähiger im vorgewärmten Zustand. Um die Kamera zu schützen, ist eine Kameratasche sinnvoll.

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Für Action auf den Fotos den Serienbildmodus an der Kamera aktivieren. Dazu die Situation vorher einschätzen, auf einen sinnvollen Bereich vorfokussieren und dann den richtigen Moment erwischen. Wenn es möglich ist, die Verschlusszeit manuell anpassen. Werte von 1/400 bis 1/1000 Sekunde sind Grundvoraussetzung für scharfe Fotos, die schnelle Action zeigen. Ansonsten hilft auch das Motivprogramm Sport gute Ergebnisse zu erzielen (Klick vergrößert).

Sie sollten das Gerät auch vor allzu niedrigen Temperaturen schützen, da das Display der Kamera unter Umständen durch Einfrieren zerstört werden kann. Gerade beim Wechsel von kalter in warme Umgebung ist es ratsam, das Gerät langsam an die neue Temperatur zu gewöhnen. Um dabei die Bildung von Kondenswasser zu verhindern, empfiehlt es sich, die Kamera in einen Plastikbeutel zu verpacken. Bei digitalen Spiegelreflexkameras und den Wechselobjektiven verhindert der Plastikbeutel Kondenswasser, sodass nicht die Gefahr besteht, dass dieses in Kamera- oder Objektivgehäuse eindringt.

Besitzer von kompakten Digitalkameras freuen sich über die zusätzliche Filmfunktion, häufig auch "Movie-Funktion" genannt, die jede Digitalkamera bietet. Oft in Vergessenheit geraten, macht es wirklich Spaß, auf der Piste ein paar Schwünge zu filmen und das dann abends im Warmen auf einem TV-Gerät anzuschauen. Auch hier der Tipp: Die Belichtungskorrektur lässt sich häufig auch für Filmaufnahmen einstellen, damit der Schnee auch wirklich weiß ist.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Fototipp hier.

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