Günstiges PC-Lenkrad mit drei Pedalen
Mäuse, Tastaturen, Zubehör: Thrustmaster RGT Force Feedback Pro im Test
Nichts gegen Automatik-Fahrer, aber zu einem richtigen Auto gehören nun einmal drei Pedale - Kupplung, Gas und Bremse. Diese drei Dinge bietet das Thrustmaster RGT in der "Clutch Edition", aus echtem Aluminium sogar. Zum Lenkrad gehören außerdem noch Lenkradwippen wie in der Formel 1, ein Schaltknüppel und kräftige Force-Feedback-Effekte. Positive Nebenwirkung: ein relativ günstiger Preis.
Relativ, weil man für den Preis des teuren Konkurrenzprodukts Logitech G25 gleich zwei Thrustmaster RGT bekommen würde. Für etwa hundert Euro erhält der Hobby-Raser alles, was er im virtuellen Motorsport so braucht: eine Menge Schalter, ein zusätzliches Steuerkreuz und eine gefällige Optik. Ob es in puncto Straßenlage für einen Podiumsplatz oder nur das Kiesbett reicht, zeigt der Fahrbericht.
Gepflegt Gummi gegeben
Für die Ummantelung des Lenkrads musste kein Tier sein Leben lassen, höchstens der ein oder andere Kautschuk-Baum. Das griffige Vollgummi saugt sich regelrecht an den Händen fest, abrutschen ist so gut wie ausgeschlossen. Auch der weder zu große noch zu kleine Durchmesser stimmt. Knöpfe, Steuerkreuz und Schaltpaddel arbeiten leichtgängig, ohne ungefragt in Aktion zu treten. Auf der Fußablage findet selbst Schuhgröße 48 bequem Platz und die Pedale sind angenehm großzügig dimensioniert.
Ihr Widerstand ist genau richtig gewählt, selbst ein echtes Automobil beherrscht dies nicht viel besser. Obwohl das Thrustmaster RGT einen durchaus wertigen Eindruck vermittelt, kann es in Sachen Verarbeitungsqualität und Materialanmutung nicht mit dem Logitech G25 mithalten. Doch wirklich durchgefallen in den Testerhänden ist nur der sequentielle Schaltknüppel in der Konsole rechts neben dem Lenkrad. Die Rückmeldung tendiert gegen Null und er fühlt sich billig und viel zu leichtgängig an.
Thrustmaster RGT Force Feedback Pro im Test
Der Lenkradkrank aus Vollgummi saugt sich regelrecht an den Händen fest, verrutschen so gut wie ausgeschlossen.
Die Knarzgeräusche der Montagevorrichtung flößen nicht viel Vertrauen ein, halten dafür bombenfest.
Leider durchgefallen: Der Schaltknauf arbeitet viel zu gefühllos, die Schaltwippen am Lenkrad vermitteln deutlich mehr Fahrspaß.
Trotz guter Ausstattung kostet das RGT nur die Hälfte von Logitechs G25.
Die Force Feedback-Effekte des RGT, deren Intensität sich über vier Schieber von lasch über halbstark bis hin zur definitiven Muskelkater-Garantie beeinflussen lässt, überzeugt.
Im Konfigurationsmenü kann zwischen zwei, drei und fünf Achsen sowie kombinierter und separater Schaltung gewählt werden.
Zu den Seiten hin besitzen die Pedale etwas Spiel, was beim Fahren aber nicht negativ auffällt. Der Halt auf glattem Boden ist nur mittelmäßig.
Nichts gegen Automatik-Fahrer, aber zu einem richtigen Auto gehören nunmal drei Pedale - Kupplung, Gas und Bremse. Diese drei Dinge bietet das Thrustmaster RGT in der Clutch Edition.
Über einen Schieber wechselt das System zwischen den progressiven Schalthebeln hinter dem Lenkrad und dem dritten Kupplungspedal. Bei Need for Speed Most Wanted und Carbon muss letzteres aber leider draußen bleiben.
Erheblich mehr Freude kommt bei den Schaltwippen auf, auch wenn sie nur aus Plastik bestehen. Der seitliche Spielraum der Pedale fällt zumindest beim Fahren nicht negativ auf. Wenig Vertrauen flößen die Knarzgeräusche beim Verschrauben der Tischbefestigung ein, dafür sitzt sie anschließend bombenfest. Etwas problematisch gestaltet sich die Montage allerdings bei mit Querstangen ausgestatteten Tischen, dort finden die zwei runden Arretier-Stempel nur mittelmäßigen Halt. Letzteres gilt auch für die auf Laminatboden abgestellte Pedalerie.
Fahrpraxis
Wie beim Logitech G25 lassen wir ein aktuelles Trio mehr oder weniger anspruchsvoller Rennspiele auf das Lenkrad los, bestehend aus "Need for Speed Carbon", "World Racing 2" und "GTR 2". Dabei sorgt "Carbon" bereits vor dem Losfahren für eine kleine Ernüchterung. Sind alle drei Pedale aktiviert, gestaltet es sich schier unmöglich, die Steuerungsoptionen einzustellen, da der Scrollbalken unentwegt nach unten saust. Thrustmasters technischer Support rät hier zum Zwei-Achsen-Modus. Damit funktioniert Gasgeben und Bremsen zwar einwandfrei, doch die Kupplung gar nicht mehr.
In allen drei Rennspielen überzeugen die Force Feedback-Effekte des RGT, deren Intensität sich über vier Schieber von lasch über halbstark bis hin zur definitiven Muskelkater-Garantie beeinflussen lässt. Auch die vertretbare Geräuschentwicklung der Mechanik gefällt. Beim simulationslastigen GTR 2 steht auch endlich dem Ein- und Auskuppeln mit dem dritten Pedal nichts mehr im Wege. Im Gegensatz zu einer Servolenkung nach amerikanischem Vorbild fällt der Lenkwiderstand nicht allzu leichtgängig, was den Rennwagen wiederum präzise und nicht zu nervös durch die Kurven scheucht.
Thrustmaster RGT Force Feedback Pro im Test
Der Lenkradkrank aus Vollgummi saugt sich regelrecht an den Händen fest, verrutschen so gut wie ausgeschlossen.
Die Knarzgeräusche der Montagevorrichtung flößen nicht viel Vertrauen ein, halten dafür bombenfest.
Leider durchgefallen: Der Schaltknauf arbeitet viel zu gefühllos, die Schaltwippen am Lenkrad vermitteln deutlich mehr Fahrspaß.
Trotz guter Ausstattung kostet das RGT nur die Hälfte von Logitechs G25.
Die Force Feedback-Effekte des RGT, deren Intensität sich über vier Schieber von lasch über halbstark bis hin zur definitiven Muskelkater-Garantie beeinflussen lässt, überzeugt.
Im Konfigurationsmenü kann zwischen zwei, drei und fünf Achsen sowie kombinierter und separater Schaltung gewählt werden.
Zu den Seiten hin besitzen die Pedale etwas Spiel, was beim Fahren aber nicht negativ auffällt. Der Halt auf glattem Boden ist nur mittelmäßig.
Nichts gegen Automatik-Fahrer, aber zu einem richtigen Auto gehören nunmal drei Pedale - Kupplung, Gas und Bremse. Diese drei Dinge bietet das Thrustmaster RGT in der Clutch Edition.
Über einen Schieber wechselt das System zwischen den progressiven Schalthebeln hinter dem Lenkrad und dem dritten Kupplungspedal. Bei Need for Speed Most Wanted und Carbon muss letzteres aber leider draußen bleiben.
Fazit
Ins Kiesbett gehört das Thrustmaster RGT in der "Clutch Edition" definitiv nicht. Dass es sich mit einem Podiumstreppchen unter dem Logitech G25 zufrieden geben muss, ist angesichts des vergleichsweise kleinen Preises bestimmt keine Schande. Allerdings könnte der Halt der Pedale auf glattem Boden besser sein und der gefühllose Schaltknüppel fängt sich ein fettes Minus ein. Dafür ist der Fahrspaß, auf den es beim Spielen nun mal ankommt, allererster Güte.
| Thrustmaster RGT Force Feedback Pro Clutch Edition | |
|---|---|
| Lenkrad | |
| Lenkeinschlag | 270° |
| Griffbereich | Vollgummi |
| Zusatzschalter | 7 Knöpfe, 4 Wippen (2 digital/2 progressiv), Steuerkreuz |
| Schaltung | |
| Option 1 | Schaltwippen hinter Lenkrad |
| Option 2 | Sequentieller Schaltknauf (Tiptronic, zwei Zusatzschalter an der Schaltkulisse) |
| Pedale | |
| Anzahl | 3 separate Achsen |
| Material | Oberfläche Aluminium, Trittfläche Kunststoff |
Links zum Thema
- Kolumne: Teurer Spaß Computerspiel
- Thrustmaster
- Spiel mit mir: Die beste Gamer-Hardware
- Im Test: Lederlenkrad mit Force Feedback von Speed-Link
- Logitech G25 Racing Wheel im Test: Edel-Rennsport für PC und PS2
- Verkehrte Netzwelt: Zu viel Geld im Spiel

Ich hab das Lenkrad jetzt auch schon sehr lange und hab keine Probleme damit. Mich stört lediglich die nicht ganz stufenlose Lenkung und der für mich nicht ganz ausreichende Drehwinkel von 270°. Außerdem ist der...
Also Ich kan dies nicht bestätigen ich hab es nu seit 2 jahren und es gibt nur kleine probleme mit Verschleiß (manche knöppe gehen net mehr). Aber bei mir hält das Lenkrad wirklich "Bombenfest" am Tisch. Ich...
Also ich hab das ding schon seit ein paar monaten. allerdings gibt es einige problemchen. wie schon im test, auf parkett oder lamitat, fliesen, sogar auf teppich hält das pedalset einfach null....