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08.02.2007
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Mit weblin Menschen im Web begegnen

Freeware der Woche: weblin - die Identität fürs Web

Internet & Netzwelt

Freeware der Woche: weblin - die Identität fürs Web

Schon einmal darüber nachgedacht, wer wohl gerade noch auf netzwelt surft? Sie sind da, die anderen, aber man kann sie nicht sehen. Eine neue Freeware aber macht Internetnutzer sichtbar: Andere Surfer tauchen auf, in Gestalt virtueller Miniaturmenschen, die sich am unteren Rand des Browsers tummeln. Weblin - vormals "Zweitgeist" - macht es möglich.

Zweitgeist

Nach Aussage der Entwickler ist weblin das Alter Ego, unsere virtuelle Figur im Internet. Jeder kann sich einen Avatar erstellen, seine Klamotten bestimmen und auch entscheiden, ob er durch einen animierten Avatar oder ein eigenes Foto repräsentiert wird. Der animierte Avatar bietet den Vorteil, dass er zum Beispiel winken, laufen und küssen kann.

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Am unteren Rand des Browsers tummeln sich alle weblin-Nutzer, die gerade die dargestellte Seite ansurfen.

weblin läuft auch unter dem Label Web 2.0, es verbessert die Interaktivität des Internets und verschafft jedem Nutzer eine eigene virtuelle Identität. Nach der Installation der kleinen Software erscheint mindestens der eigene Avatar am unteren Rand des Desktops. Dazu werden alle anderen Benutzer von weblin mit ihren Avataren eingeblendet. Denen kann man dann per Animation zuwinken oder sie über die Sprechblase über dem Kopf anquatschen.

Skateboard oder Krawatte

Bei der Auswahl des persönlichen Avatars stehen verschiedene Typen zur Wahl. Angefangen vom Skater bis hin zum Krawattenträger mit Aktentasche ist alles dabei. Unterschieden wird zwischen animierten Avataren, die bestimmte Bewegungsabläufe beherrschen, und fotorealistischen Avataren, die nur zweidimensional dargestellt und demnach nicht animiert werden.

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Auswahl der verfügbaren weblin-Avatare

Zweitgeist wird aktiv, sobald das Programm ein offenes Browserfenster bemerkt. Dabei ist es egal, ob Internet Explorer, Firefox oder Opera läuft. In jedem Fenster werden die aktiven Avatare angezeigt. Zum Glück kann man das Tool durch einen einfachen Doppelklick zeitweise deaktivieren, denn im normalen Surfbetrieb kann die chattende Horde Avatare auch nerven, insgesamt ist weblin aber absolut Web 2.0.

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