Tutorial: Vista mit vLite auf CD-Größe schrumpfen
Die Installationsdaten von Vista im Neubau (Klick vergrößert).
Die einzigen Punkte, die erhalten bleiben sollten, sind unter Hardware die Windows Image Aquisition, bei Multimedia aus optischen Gründen das Aero Theme, unter Network der Punkt Windows Communication Foundation und abschließend unter System der Component Cache. Diese Empfehlungen hat netzwelt in einem Preset zusammengefasst, der hier heruntergeladen werden kann. Im vLite-Menü kann dieser dann über Preset > Load importiert und aufgerufen werden - dazu muss die Datei allerdings in den Presets-Ordner von vLite kopiert werden. Das spart zwar Arbeit, trotzdem sollten die zu entfernenden Punkte noch einmal überprüft werden; vielleicht sind für das eigene System bestimmte Anwendungen wichtig. Grundlage der Presets ist die finale Version Windows Vista Ultimate.
...wird passend gemacht
Die Register Tweaks und Drivers können getrost übersprungen werden; auf die Größe der Installations-CD haben sie keine großen Auswirkungen. Ein Klick auf Apply schließt den Optimierungsvorgang dann ab. Wichtig ist jetzt, beim folgenden Popup Apply and rebuild zu wählen. Denn nur so werden die Installationsdateien von Vista wirklich neu zusammengebaut und eine Platzersparnis erreicht. Ansonsten würden die Dienste und Treiber zwar nicht mitinstalliert, lägen aber nach wie vor auf der Disk. Daraufhin entfernt vLite unerwünschte Teile und baut die Elemente unter dem Register Log neu zusammen - das kann auch schon mal eine Viertelstunde dauern.
Zum Abschluss brennt vLite das neue Image (Klick vergrößert).
Danach fehlt nur noch der tatsächliche Bau des ISO-Images anhand der abgespeckten Installationsdaten. Als Mode wird dazu Create Image angegeben und unten rechts mit
Platz da: Vista geschrumpft
Das dank vLite auf CD-Größe geschrumpfte Windows Vista spart Zeit bei der Installation und Platz auf der Festplatte. Das lohnt sich vor allem für Frickler und Optimierer, die ihr System regelmäßig einer Formatierung unterziehen und das Betriebssystem neu aufziehen. Doch es gibt natürlich auch Nachteile: Da die komplette Treiberunterstützung von Bord gegangen ist, müssen Treiber angeschlossener oder eingebauter Geräte immer manuell installiert werden.
Durch den Wegfall des Windows Defenders ist eine Freeware-Alternative wie Spybot oder Ad-Aware zwingend notwendig, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Auch das Media Center musste dran glauben - zumindest in der Ultimate Version. Das Ergebnis der Mühen ist dafür ein modernes Vista, das sich trotzdem in puncto Größe mit XP messen lassen kann.



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