So begnügt sich das Monster-Betriebssystem mit 700 Megabyte
Tutorial: Vista mit vLite auf CD-Größe schrumpfen
Moritz Zielenkewitz
Geistesblitz mit Nachspiel: "Wie groß ist eigentlich mein Vista auf der Festplatte?" Ein zaghafter Rechtsklick und ein ungläubiger Linksblick - sieben Gigabyte, exklusiv für Microsoft reserviert. Wurzel des Übels ist die 2,5-Gigabyte-DVD, mit der Vista installiert wird. Doch das Tool vLite kann Windows vorab auf CD-Größe bringen - das freut dann auch die Festplatte.
Inhalt
Die Freeware vLite macht das, was sich viele Vista-Nutzer wünschen: Unnötige Treiber und Dienste entfernen, Sprachpakete verbannen, schlicht Ballast abwerfen. Der große Vorteil gegenüber dem Deinstallieren von Hand liegt darin, dass vLite diese Aufgaben bereits vor der Installation erledigt. Über ein Menü wird mit einfachen Klicks bestimmt, welche Anwendung die Vista-Reise nicht antritt. Dabei kann der Optimierer stets sehen, wie viele Megabytes er sparen kann. In einem vLite-Tutorial erklärt netzwelt, wie solch ein benutzerdefiniertes Vista gebastelt werden kann.

Entwickler Dino Nuhagic hat schon mit nLite dem Vista-Vorgänger Windows XP Paroli geboten. Doch nicht nur das Abspecken des Betriebssystems hat vLite im Visier: Tweaks ermöglichen beispielsweise von Beginn an, dass die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist, eigene Treiber und Windows-Updates können bereits mit in das Installations-Medium eingebettet werden. Klar im Vordergrund steht derzeit allerdings, Vista im Laufwerk und später auf der Festplatte so klein wie möglich zu halten. Mit gesundem Minimalismus lassen sich die mehr als zwei Gigabyte Vista auf unter 700 Megabyte drücken.
Natürlich wird auch für das CD-Vista zuerst einmal eine Original-DVD benötigt. Deren Inhalt sollte auf die Festplatte kopiert werden und bei vLite im Start-Register angegeben werden. Möglicherweise sind für das korrekte Ausführen einige Programme notwendig, die der vLite-Assistent aber selbstständig nennt. Die Hauptarbeit liegt dann im Register Components: Hier muss fast alles zur Entfernung freigegeben werden, damit nachher auch wirklich CD-Größe erreicht wird. Unten rechts wird stets ausgerechnet, wie viel Speicher gespart wird. Die tatsächliche Größe des ISO-Images kann aber erst am Ende des Bastelvorgangs angezeigt werden.

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