Wechseljahre: Sauber von XP auf Vista umsteigen
Mit EasyTransfer werden Microsoft-Daten gesichert (Klick vergrößert).
Der Haken: Unterstützt werden nur die Einstellungen von Produkten aus dem Hause Microsoft, im Detail Outlook, Internet Explorer und Office-Dokumente. Thunderbird, Opera und Konsorten müssen draußen bleiben - hier hilft nur das manuelle Exportieren der Daten, welches von Programm zu Programm verschieden gehandhabt werden muss. Hat der EasyTransfer-Assistent alle notwendigen Informationen bekommen, baut er daraus eine Art Image, Migration Store (.MIG) genannt. Dieses kann auf Wunsch mit einem Passwort gesichert werden, danach steht das Kopieren auf DVD, USB-Stick oder externe Festplatte an. Alternativ kann das Migration Store auch über das Netzwerk oder ein spezielles EasyTransfer-Kabel an einen anderen Computer versendet werden.
Rauf mit dir: Vista installieren und einrichten
Ist das Migration Store erstellt, steht die restliche Datensicherung an. Besitzt der Computer eine weitere Partition, können die Daten hier bequem hinverschoben werden, ansonsten helfen die diversen Wechselmedien auch bei diesem Schritt. Falls ungewöhnliche Hardware wie TV-Karten im PC verbaut sind, sollte vorher nach Vista-Treibern Ausschau gehalten werden. Ist alles gesichert, kann die Vista-DVD eingelegt und der Computer neu gestartet werden. Die Vista-Installation verläuft ähnlich wie die von Windows XP. In den erweiterten Einstellungen wird jetzt die gewünschte Partition für Vista ausgewählt; vorher wird diese am besten formatiert, um keine Rudimente des XP-Systems zu behalten.
Rüber mit dir: Migration Store in Vista öffnen
Jetzt ist es an der Zeit, das vorbereitete Medium einzulegen und das Migration Store mit einem Doppelklick zu starten. Einwandfrei funktioniert das allerdings nur, wenn außer dem EasyTransfer-Assistenten keine anderen Programme geöffnet sind. Es gilt auch zu beachten, dass nur die Einstellungen korrekt übernommen werden können, deren Software auch installiert ist. Fehlt also beispielsweise auf dem Betriebssystem der Mail-Client Outlook, sollte dieser vorab installiert werden. Als Ziel des Migration Stores wird ein Benutzer-Account ausgewählt, für den die Kontoinformationen dann übernommen werden. Das Passwort des Kontos wird dabei allerdings nicht geändert.
Rückwirkend: Das Migration Store in Vista einspielen (Klick vergrößert).
Wurde alles erfolgreich übertragen, kann die exakte Transfer-Liste aufgerufen und auf Wunsch ausgedruckt werden. Ist der Vorgang beendet, sollte der PC einmal neu gestartet werden, damit alle Änderungen auch wirksam übernommen werden. Jetzt können die restlichen Daten überspielt werden, sofern diese nicht sowieso schon auf er Zweitpartition lagern. Auch die manuell exportierten Einstellungen finden jetzt den Weg auf das Vista-System - diese müssen natürlich ebenfalls vorher installiert werden.
Ab mit dir: Vista-Wechsel erfolgreich
Hat alles bestimmungsgemäß funktioniert, kann jetzt das neue Betriebssystem mit den alten und lieb gewonnenen Einstellungen verwendet werden. Bei dieser Gelegenheit macht es darüber hinaus Sinn, geeignete Vista-Freeware auszuwählen, die das Arbeiten unter dem frischen Windows leichter gestaltet. Und wer sich mit der Leistung seines Rechners doch etwas verschätzt hat, kann eine Menge Ballast von Windows Vista abwerfen - beim nächsten Mal dank vLite vielleicht sogar vor der Installation.



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Oldi, das glaub ich Dir gern. Es wird bestimmt einige Verbesserungen in Windows 7 geben, wo Vista nicht mehr mithalten kann. Aber so ähnlich ist es doch auch zwischen XP und Vista. Vista bietet viele Neuerungen, die...
Hallo N-TRAXX,ich gehöre auch zu denen die Windows 7 von der ersten Stunde an Testen und ich bin mehr als freudig Überrascht wie flüssig alleine schon die Beta lief und der RC1 schlägt bisher alles was ich von MS...
Natürlich haste Recht; ich wollte Dir ja bloß noch n paar Geheimnisse entlocken!! Zu XP nochmal: Ich bedaure auch hier, und zwar bis heute, daß auf dem System ältere, gern gespielte games wie z.B. "Need for...
Jedes Windows wird bei steigernder Datenmenge langsamer. Das war bei NT, 2000, XP auch nicht anders. Stichwort Dateisystemfragmentierung. :rolleyes: Grundsätzlich ist es immer so, dass man auf Umstieg...
Siehstewohl! Im Wesentlichen muß man doch wohl davon ausgehen, daß auf ein recht stabiles Betriebssystem, wie es XP nun einmal ist, nicht eines folgt, welches sehr viel sensibler und instabiler ist. Das...