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15.02.2007
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Ohne Datenverlust und böses Erwachen zum neuen Windows

Wechseljahre: Sauber von XP auf Vista umsteigen

Windows Vista



Vista ist da, Vista ist neu, Vista ist bunt. Schön soweit, doch auf den meisten Computern verrichtet nach wie vor Windows XP seine Arbeit. Wer also das Betriebssystem wechseln will und dabei nicht auf die umständlichen Upgrade-Pakete zurückgreifen möchte, muss zwangsläufig Vista neu installieren - und die persönlichen Daten von XP übertragen. Microsoft greift hier mit zwei Assistenten unter die Arme - doch auch die haben ihre Tücken.

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Mal angenommen, XP war und ist prima eingerichtet: Sauber installierte Programme, ein gehegter und gepflegter Benutzer-Account und natürlich eine Vielzahl von Mails, Lesezeichen und Dokumenten. Bei einem Wechsel auf Vista ist es dann wenig sinnvoll, die ganze Arbeit zunichte zu machen und von vorne anzufangen. Auch mit Stift und Zettel bewaffnet alle Anpassungen zu notieren, passt nicht zum modernen Menschen. Zudem kommt man an viele Einstellungen ohne Weiteres nicht heran - und nachher ist der Ärger groß, weil plötzlich nicht nur alles anders, sondern im schlimmsten Falle weg ist.

Inhalt

Hoffentlich mit dir: Überprüfung mit dem Upgrade Advisor

Am Anfang der Wechselzeit sollte ein Hardware-Check stehen: Denn Vista macht nur dann Sinn, wenn der Computer auf oder unter dem Tisch auch damit umgehen kann. Microsoft gibt als Minimalvoraussetzung eine CPU mit 800 Megahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und etwa 20 Gigabyte an Platz auf der Festplatte. Für den vollen Genuss sollten schon 1,5 Gigabyte RAM verbaut sein, eine aktuelle Grafikkarte mit mindestens 128 Megabyte Speicher und DirectX 9 sind für die Darstellung der neuen Grafikoberfläche Aero Pflicht. Mehr Informationen zu den Voraussetzungen liefert ein Vista-Artikel.

Upgrade Advisor

Bild verkleinernBild vergrößern
Packt er's? Der Advisor scannt die Vista-Tauglichkeit (Klick vergrößert).


Damit aber nicht die nackten Zahlen als einzige Kaufentscheidung dienen müssen, hat Microsoft den Vista Upgrade Advisor entwickelt. Der durchsucht das XP-System und analysiert, ob der Weg für den Umstieg auf Vista geebnet ist. Nach einer Minute ist der Scan fertig, mögliche Probleme werden in den Registern System Requirements, Programs, Devices und Task List angezeigt. Der Advisor bietet dann Hilfestellungen an, wie Unwägbarkeiten aus der Welt zu schaffen sind, die Details können auch als HTML gespeichert oder ausgedruckt werden. Einzig der Tipp, vor dem Wechsel auf Vista alle XP-Updates zu installieren, kann getrost übergangen werden.

Rein mit dir: Easy Transfer fasst Daten zusammen

Steht fest, dass die Hardware mit Windows Vista klar kommt, wird es Zeit für die Datensicherung. Hierbei steht allerdings nicht die Musiksammlung im Vordergrund, sondern angesammelte persönliche Daten wie E-Mails oder Link-Favoriten. Alle notwendigen Informationen von Hand einzusammeln, kostet nur unnötig Zeit und Nerven. Abhilfe schafft der EasyTransfer-Assistent von Microsoft: In einem Auswahlmenü kann hier angegeben werden, was den Wechsel von XP zu Vista mitmachen soll.

Mehr zu den verschiedenen Vista-Versionen und dem Umstieg von XP mittels EasyTransfer gibt es in einem netzwelt-Podcast zu hören:

Klicken Sie auf den Button, um den Podcast direkt zu starten!


Benutzerkonten, Eigene Dateien und diverse Programmeinstellungen werden über einen einfachen Klick für den Transfer vorgemerkt. Es ist auch möglich, komplette Ordner mit einzubeziehen - meistens lohnt sich hier aber eher die Datensicherung von Hand und auf DVD oder die externe Festplatte. Der Download von EasyTransfer erfordert eine Gültigkeitsprüfung des Betriebssystems, den Link dorthin gibt es in der Box unter diesem Artikel.


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tk69, am 15.02.2007 14:35

Wer will das? Wenn ich täglich lese, dass das und jenes schon wieder geknackt ist und das Benutzer-Passwörter umgangen werden können... Dann kommt man vom Regen in die Traufe.

Nur der Schein hat sich verbessert, nicht der Kern. Funktioniert das Flip3D auch mit Drag&Drop? Nur mal ein Beispiel.

Cu und Gruß
tk


jarod1701, am 17.02.2007 19:38

Zitat:

Wenn ich täglich lese, dass das und jenes schon wieder geknackt ist und das Benutzer-Passwörter umgangen werden können.

Was ist denn "das und jenes" ? Und wie können Benutzerpasswörter denn "umgangen" werden ? (Dir ist schon klar, dass der lokale Zugriff auf einen Rechner hierbei nicht zählt ?!)


gast12681, am 09.06.2009 17:35

Hallo zusammen, wer möchte das schon, ist eine gute Antwort. Plage mich seit geraumer Zeit mit Treiberproblemen rum, für die es anscheinend im irdischen Internet keine Lösung gibt. Für mich taugt das umständliche Vista nicht das Geld was es kostet. Wer XP gewohnt ist, Geräte anschließt und loslegt, wird sich in Vista mit Problemen wie Code 10 Code43 uvm., allein bei externen Geräten rumschlagen müssen. Noch schlimmer ist die nervige Abfrage ob ein Installationsprogramm durchgeführt werden soll oder nicht. Lachhaft, wenn ich es anklicke! Bei den vielen Klicks, allein ein Vista so wieder aufzubauen, wie man es unter XP hatte, lässt einem entnervt das BS in die Tonne treten. Statt das diese Windows BS mal besser werden, werden sie immer kitschiger und nerviger. Wann werden die Redmonder mal wissen, dass man ein BS für die Arbeit am PC benutzen möchte und nicht ständig nur die Probleme damit zu wälzen will, weil das eine und andere einfach nicht laufen will. Nicht mal die Gerätehersteller haben sich bis heute auf neue Treiber umgestellt. Alle wollen von den Benutzern der BS nur das eine, Dein bestes, die Kohle, für neue Hard- und Software.

Ich rate, erst testen, auch wenn angeblich alles kompatible ist, erst dann eventuell umsteigen!

Gruß Olaf


ulrich, am 10.06.2009 11:16

Das ist ja schon Außergewöhnlich, Microsoft sebst rät Kunden vergessen Sie Windows Vista!

Microsoft rät Kunden zum neuen Betriebssystem Windows 7 statt zu Vista.
Bill Veghte, Microsofts Senior Vice President für Windows Kunden brachte seine Wertschätzung für das neue Windows 7 in einer Rede auf ungewöhnlich deutliche Weise zum Ausdruck. Er riet Home Anwender & Geschäftskunden ausdrücklich dazu, das aktuelle Windows Vista zu überspringen und stattdessen lieber auf die finale Version des Nachfolgers zu warten.


Diggsagg, am 11.06.2009 02:09

Zitat:

Das ist ja schon Außergewöhnlich, Microsoft sebst rät Kunden vergessen Sie Windows Vista!


Naja, die Redmonder haben halt eingesehen, dass sie mit Vista einen echten Flop gelandet haben und möchten natürlich mit 7 alles wieder gut machen. Allerdings bezweifle ich, dass die Unterschiede zum Vorgänger wirklich prägnant sein werden. Ich denke mal, dass sich die sichtbaren Änderungen in Grenzen halten werden und es denselben Effekt haben wird bei Vista: kein Grund umzusteigen. Ob sich bei den bisherigen Lobhudeleien auch wirklich der gewünschte Erfolg einstellt, bleibt abzuwarten.


antiTank, am 11.06.2009 06:10

Zitat:

Das ist ja schon Außergewöhnlich, Microsoft sebst rät Kunden vergessen Sie Windows Vista!
Microsoft rät Kunden zum neuen Betriebssystem Windows 7 statt zu Vista.
Er riet Home Anwender & Geschäftskunden ausdrücklich dazu, das aktuelle Windows Vista zu überspringen und stattdessen lieber auf die finale Version des Nachfolgers zu warten.


Er hätte den Geschäftskunden wohl gar nicht raten müssen, Vista zu überspringen. Die meisten Großbetriebe (hier z.B. die großen Werften sowie die öffentliche Verwaltung) haben nach wie vor kein Interesse an Vista.
Allein die Tatsache, daß Windows 7 nur halb so viele Ressourcen verbrauchen soll, läßt doch schon hoffen. Hatte auf 2 Vista - Rechnern erst heute Morgen wieder während der Installation von zwischen 12 und 16 wichtigen updates auf beiden Geräten n bluescreen. Die können noch so viele updates bereitstellen, Vista war und ist besch........
Gruß
antiTank


N-Traxx, am 11.06.2009 07:19

Komischerweise läuft Vista auf meinen Rechnern ohne Probleme. Es sind nicht immer die Fehler des Betriebssystems, die den PC zum Absturz bringen. Instabilitäten kommen oft von unsauber programiierten Anwendungen und Treibern, unnützen Tuning-Tools und schlecht konfigurierten Rechnern. Hier muss man die Schuld nun mal auch bei anderen suchen und nicht nur bei Microsoft.

Über den Ressourcenhunger von Vista braucht man nicht zu streiten. Mit ein paar Handgriffen lässt sich Vista auch recht flott machen, in dem man unnötige Dienste abschaltet und einige Einstellungen verändert, was man in den vorhegehenden Windows-Versionen auch schon machen konnte.

Wer glaubt, das Windows 7 von Anfang an sauer laufen wird, der wird eines besseren belehrt werden. Auch hier wird man bis zum 2-ten Service-Pack abwarten müssen, bis die meisten Fehler ausgemerzt sind. Bei XP war das auch nicht anders.

Gruß, Sebastian.


antiTank, am 11.06.2009 07:44

Zitat:

Komischerweise läuft Vista auf meinen Rechnern ohne Probleme. Es sind nicht immer die Fehler des Betriebssystems, die den PC zum Absturz bringen. Instabilitäten kommen oft von unsauber programiierten Anwendungen und Treibern, unnützen Tuning-Tools und schlecht konfigurierten Rechnern. Hier muss man die Schuld nun mal auch bei anderen suchen und nicht nur bei Microsoft.


Auf meinen eigentlich auch. Ich weiß auch seit langem, woran es liegt, daß vista bei größeren updates häufig crasht. Das erste Mal trat dieser Fehler (bei Installation von updates) auf, nachdem ich die "killouttime" in der Registry heruntergesetzt hatte. Das schmeckte ihm gar nicht. Nach Heraufsetzen des Wertes auf "20.000" lief wieder alles völlig normal, nur, daß er eben wieder Ewigkeiten zum Herunterfahren brauchte. Alle, auch in diesem Forum gefundenen tips, halfen nicht. Eines Tages wurde ich dann auf "Vispa" mit seiner Option "schnelles Herunterfahren aktivieren" aufmerksam. Und, siehe da, beide vista-Rechner fahren seitdem wieder in ca. 30 Sekunden herunter (habe allerdings bislang noch nicht nachgeschaut, ob das "vispa" die killouttime in der registry ge- oder verändert hat). Allerdings, so heute Morgen wieder, macht dieses "schnelle Herunterfahren" immer dann Probleme, wenn größere updates installiert werden.
Im Übrigen: Ich ziehe es bei weitem vor, an einem meiner beiden schlecht konfigurierten XP-Rechner zu arbeiten (ist eigentlich, von games abgesehen, dasselbe drauf wie auf den beiden Vista-Rechnern).
Zudem wird niemand so blauäugig sein, zu erwarten, daß Windows 7 von Beginn an zuverlässig arbeitet. Das zu glauben, wäre schlichtweg abenteuerlich.
Für mich selbst ist und bleibt Vista n Flop und nicht mehr. Warum z.B. lädt das System bei jedem 6. oder 7. Start die von Anfang an so viel gelobte sidebar nicht mir?? Das Problem tritt nicht nur bei meinen beiden Rechnern auf, ich höre es von überall???!!!
Gruß
antiTank


sn00py603, am 11.06.2009 08:51

Bei meinen Schläppi läuft Vista auch ohne Probleme.


Oldi, am 11.06.2009 11:34

Auf meinem PC läuft neben Vista SP2 (vom ersten Release an) auch Windows 7 RC1 ohne Probleme.
Vista nutze ich eigentlich nur noch als Backup System,ansonsten geht bei mir alles über Windows 7
Programme die unter Vista nicht wollten,laufen Problemlos auf Windows 7 unter anderem auch Scumm:) und die Games aus der CoD Reihe

Haben aber im Laden öfters PC´s stehen die mit Vista nicht immer wollen und meistens liegt es dann an den verbauten Komponenten,sei es der Speicher der in irgendeinem Magazin als der Hype gehandelt wird ohne darauf zu achten ob der überhaupt mit dem Mainboard zusammen arbeiten möchte oder es reicht schon ein älteres BIOS aus um etwas Chaos zu stiften.


antiTank, am 11.06.2009 13:12

Siehstewohl! Im Wesentlichen muß man doch wohl davon ausgehen, daß auf ein recht stabiles Betriebssystem, wie es XP nun einmal ist, nicht eines folgt, welches sehr viel sensibler und instabiler ist.
Das hatten wir doch schon einmal, und zwar mit Windows ME; bereits nach einem Dreivierteljahr hatte ich diesen Mist so satt, daß ich den gesamten Rechner incl. Betr.Syst. an den Media Markt zurückgeben konnte; so etwas ging damals noch, heute wohl kaum noch.

Nun, so schlimm ist es mit Vista ja nun nicht. Aber, gerade heute bei den gigantischen Festplattenkapazitäten, muß ich davon ausgehen, daß ich auch ne Menge draufladen darf. Und, je mehr drauf ist, desto störanfälliger wird die Kiste. Da ist es nicht damit getan, nur einfach irgendwelche Dienste abzuschalten.

Gruß
antiTank


N-Traxx, am 11.06.2009 17:06

Jedes Windows wird bei steigernder Datenmenge langsamer. Das war bei NT, 2000, XP auch nicht anders. Stichwort Dateisystemfragmentierung. :rolleyes:

Grundsätzlich ist es immer so, dass man auf Umstieg auf ein neues Betriebssystem vorher zuerst feststellen muss, ob das OS mit der verwendeten Hardware kompatibel ist.

Vista läuft bei mir seit ein paar Monaten auf zwei unterschiedlich konfigurierten Rechnern ohne einen einzigen Bluescreen. Auf einem Rechner läuft es sogar mit einer vom 3,16GHz auf 4GHz übertakteten CPU absolut stabil. Boot- und Shutdownzeiten >30s --> dazu hab ich nur die Auslagerungsdatei in den Systemeinstellungen fixiert.
Updates laufen ohne Probleme.
Die Programmen, die ich benutze laufen auch problemlos.
Die Spiele, die ich spiele, machen ebenfalls keine Probleme.

Das sind Fakten und sprechen für sich. Das Abschalten diverser Systemdienste mach durchaus Sinn.
Beispiele:
Windows Suche --> Deteiindexierung steigert Festplattenzugriffe
Ready Boost --> Braucht man nur, wenn man schnelle Flash-Speicher hat, um den Systemboot zu beschleunigen. Tests belegen, dass diese Technik aber nicht wirklich was bringt, daher abschalten
Windows Firewall --> nicht nötig, wenn man eine andere Firewall benutzt
Windows Defender --> nicht nötig, wenn man eine andere Antivirus/Spyware-Lösung benutzt
Windows Fehlerberichtserstattungsdienst --> Braucht man in der Regel garnicht
UPNP-Gerätehost --> Braucht man nicht, wenn man seine UPNP-Geräte eh manuell konfiguriert (z.B. Router)

Es gibt noch mehr Dienste, die man Abschalten kann, wenn man sie denn auch nicht braucht. Das entscheidet sich aber von Fall zu Fall und hängt davon ab, wie ein PC konfiguriert ist und welche Dienste hier auch benötigt werden. Es spielt also der Anwendungsbereich eine wichtige Rolle.

Auch andere Anwendungen starten oft unnötige Dienste.
Hier ein Beispiel an Nero:
Nero BackItUp Scheduler 3 --> wenn man nur ab und zu CDs und DVDs brennt und die automatische Backup-Funktion nicht braucht, einfach abschalten.
NMIndexing Service --> Deteiindexierung von Nero Scout, auf die man getrost verzichten kann (zusammen mit der Windows Suche ein richtiger Performance-Killer)

Hier mal ein Tipp am Rande. Lass Deine Registry-Spielereien und nimm Abschied von Tuneup, dann laufen auch Deine Windows-Updates wieder.

Zitat:

Warum z.B. lädt das System bei jedem 6. oder 7. Start die von Anfang an so viel gelobte sidebar nicht mir?? Das Problem tritt nicht nur bei meinen beiden Rechnern auf, ich höre es von überall???!!!


Ich habe im Dezember 2008 einem guten Freund einen PC gebaut, der von der Konfiguration her meinem Zweitrechner entpricht. Die Sidebar funktioniert bei ihm seit einem halben Jahr tadellos.
Vielleicht ist Dein Windows Vista ja einfach zu overtuned?:eek:
Auf meinen Rechnern ist die Sidebar deaktiviert. Warum? --> Ich brauche sie einfach nicht.

Um auf Spiele und störische Anwendungen zurückzukommen, gilt auch hier, dass nicht unbedingt das Betriebssystem schuld daran sein muss, wenn ein Programm nicht läuft. Es kann auch an einer Treiberinkompatibilität liegen, wenn so eine Anwendung mit einer kryptischen Fehlermeldung beendet wird. Der Fehler kann aber auch an der Anwendung liegen. Es ist nicht selten, dass sich Softwareentwickler nicht an die Vorgaben von Microsoft halten. Dieses leidige Thema besteht aber schon seit langer Zeit. Beispiel: Windows 95/98 Spiele unter Windows XP/2000 zu installieren, war damals auch nicht anders.

Über Probleme zu hören und sie selbst erst zu sehen und herauszufinden, woran was gelegen hat, sind zwei verschiedene Dinge. Man kann nicht grundsätzlich sagen, ob ein Problem am Betriebssystem liegt, oder woanders zu suchen ist, denn dazu muss man erst die betroffene Konfiguration kennen. Erst dann kann man damit anfangen, denn eigentlichen Fehler zu suchen. Erfahrungsgemäß liegt ein Fehler in den meisten Fällen nicht am Betriebssystem, sondern an der Hardware, den Treibern, oder einer anderen Anwendung.

Zitat:

Haben aber im Laden öfters PC´s stehen die mit Vista nicht immer wollen und meistens liegt es dann an den verbauten Komponenten,sei es der Speicher der in irgendeinem Magazin als der Hype gehandelt wird ohne darauf zu achten ob der überhaupt mit dem Mainboard zusammen arbeiten möchte oder es reicht schon ein älteres BIOS aus um etwas Chaos zu stiften.


Hier sieht man es doch wieder. Es hilft der beste Rechner nicht, wenn er die Anforderungen des Betriebssystems nicht erfüllt. Solche PCs gibt es und wird es in Verbindung mit Windows 7 auch geben.
Wie sich Windows 7 auf dem Markt etabliert und wie gut es laufen wird, wird sich noch zeigen. Darüber jetzt schon Aussagen zu machen, ist nicht wirklich sinnvoll, denn die meisten User testen momentan noch die Betas und den letzten RC. Erst die fertige Version, die ausgeliefert wird, wird hier mehr Aufschluss über Performance und Stabilität geben.
Hier bin ich auch selbst schon auf das neuen Windows mal gespannt.

Laut Presseberichten kann man zumindest hoffen, dass das neue Windows vielleicht etwas besser wird, wenn auch in den letzten verfübaren Windows 7 Versionen immer noch Altlasten vorhanden sind (langsames Kopieren von Dateien).

Gruß, Sebastian.


antiTank, am 11.06.2009 18:15

Natürlich haste Recht; ich wollte Dir ja bloß noch n paar Geheimnisse entlocken!!
Zu XP nochmal: Ich bedaure auch hier, und zwar bis heute, daß auf dem System ältere, gern gespielte games wie z.B. "Need for Speed Porsche" nicht mehr laufen. Zumindest nicht, ohne gravierende Systemeingriffe vorzunehmen. Und das will ich nicht.
Zu Vista nochmal: Man hört ja nun an jeder Straßenecke "Vista ist Sch....". Das gibt vielleicht das subjektive Gefühl, daß es eben "Sch...." zu sein hat.
Gruß
antiTank


Oldi, am 11.06.2009 18:26

Hallo N-TRAXX,ich gehöre auch zu denen die Windows 7 von der ersten Stunde an Testen und ich bin mehr als freudig Überrascht wie flüssig alleine schon die Beta lief und der RC1 schlägt bisher alles was ich von MS gewohnt bin.

Also wenn die bis zum endgültigem Release nichts mehr versauen dann kann es der Renner werden der für viele bisher XP war und noch ist.
Windows 7 läuft so was von Aalglatt,nicht ein Bluescreen bisher und ich habe es schon einige mal mit alten Programmen und Treibern gequält und es startet immer noch Klaglos geschmeidig.

In der Zeit die man braucht um Vista neu zu Installieren haste schon 2 PC´s mit Win 7 fertig installiert,wenn der Hersteller noch keinen Win 7 Treiber fertig hat kann man getrost den Vistatreiber nehmen,es läuft wie geölt.

Und wie gesagt,ich nutze mein Vista nur noch als Backup System bis Win 7 im Laden steht,danach schiebe ich es mitsamt DVD in die Mottenkiste-nebens Alte ME:grin:

Um zum Thema zurück zu kommen,es gibt viele User die sich ohne vorher zu Informieren einen PC bei einem Internet Anbieter zusammen stellen lassen ohne sich vorher zu informieren ob alle Komponenten auch miteinander harmonieren.

Da wird das Edelste Mainboard von Hersteller XY genommen,Edelspeicher von Hersteller XYZ nur weil irgendein Hardware Magazins diese Komponenten als Testsieger gekürt hat ohne das sie zusammen als Einheit getestet wurden.Dann ist es verdammt Schwer den Kunden im Laden -die kommen dann in die kleinen Läden gerollt und haben nen dicken Hals den sie nicht hätten wenn sie gleich da gekauft hätten- zu erklären warum die beiden nicht zusammen wollen.
Dabei hätte schon ein Blick auf die Homepage vom Mainboardhersteller genügt um zu sehen was geht und was nicht.

Meine "Kiste" :taufue:

ASRock P43R 1600Twins-WiFi
C2D E8400
4GB Corsair XMS2
Palit 9600GT 512 MB
Maxtor 320GB HD

-----Doppelpost zusammengeführt am 11.6.2009 um 18:48:08-----

@AntiTank,vieles davon ist aber nur reines Hörensagen und ich kenne genug die haben Vista noch nicht mal auf dem PC um diese Meinung vertreten zu können.
Da heißt es dann: "nen Freund von nem Freund meines Freundes...hat das und das Problem was es unter XP nieeee gegeben hat" und schon steht bei einigen die Meinung in Stein gemeißelt auf der Stirn.

Viele stoßen sich an der UAC,der User Account Control weil sie da angeblich klicken müssen wie die Wilden und jetzt beim Arzt Schlange stehen wegen nem Tennis-Zeigefinger-Syndrom:rolleyes:
Dabei ist das gar nicht mal verkehrt das man selbst kontrollieren kann ob ein Programm gestartet werden darf oder nicht,und wer es nicht mag stellt die Empfindlichkeit eben geringer ein oder wartet bis Vista sich das von selbst gemerkt hat und es von alleine zulässt.
Wenn ich dann die Sicherheit von Vista gegenüber Viren mit der von XP vergleiche dann klicke ich doch Lieber ein paar mal mehr mit der Maus und weiß mein System abgesichert.

Zu den Älteren Programmen kann ich sagen das auch CoD2 auf Vista/Windows 7 Problemlos läuft obwohl es lt. vieler Tests eigentlich nicht laufen dürfte,bei mir gehts.
Ganz alte Kamellen wie MOO2,da habe ich Probleme mit die zum Laufen zu bewegen ok,aber ansonsten kann ich nicht Klagen.Dafür laufen X-BtF und viele ältere Perlen.


Grüßle nach Kiel :D


N-Traxx, am 12.06.2009 21:03

Oldi, das glaub ich Dir gern. Es wird bestimmt einige Verbesserungen in Windows 7 geben, wo Vista nicht mehr mithalten kann. Aber so ähnlich ist es doch auch zwischen XP und Vista. Vista bietet viele Neuerungen, die zum Teil vielleicht nicht so ganz gelungen sind, jedoch schon mal ein Weg in die gute Richtung sind. Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich gestehen, dass ich mit XP ironischerweise mehr Probleme auf meinen eigenen PCs hatte, als jetzt mit Vista, welches absolut tadellos bei mir läuft. Da Windows 7 im Prinzip ein Vista Second Edition ist (wie es eins auch Windows 98 SE war), bin ich auch zuversichtig, dass sich hier einiges getan hat. Mit dem Umstieg warte ich jedoch auch hier mindestens bis zum SP1, denn Fehler wird das neue OS vom MS sicherlich auch haben.
Einen großen Fehler haben aber immer noch alle Betriebssystemen, nämlich den unwissenden User.

Somit viel Spaß noch mit dem neuen Windows.

Gruß, Sebastian.


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