Ohne Datenverlust und böses Erwachen zum neuen Windows
Wechseljahre: Sauber von XP auf Vista umsteigen
Moritz Zielenkewitz
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Vista ist da, Vista ist neu, Vista ist bunt. Schön soweit, doch auf den meisten Computern verrichtet nach wie vor Windows XP seine Arbeit. Wer also das Betriebssystem wechseln will und dabei nicht auf die umständlichen Upgrade-Pakete zurückgreifen möchte, muss zwangsläufig Vista neu installieren - und die persönlichen Daten von XP übertragen. Microsoft greift hier mit zwei Assistenten unter die Arme - doch auch die haben ihre Tücken.
Mal angenommen, XP war und ist prima eingerichtet: Sauber installierte Programme, ein gehegter und gepflegter Benutzer-Account und natürlich eine Vielzahl von Mails, Lesezeichen und Dokumenten. Bei einem Wechsel auf Vista ist es dann wenig sinnvoll, die ganze Arbeit zunichte zu machen und von vorne anzufangen. Auch mit Stift und Zettel bewaffnet alle Anpassungen zu notieren, passt nicht zum modernen Menschen. Zudem kommt man an viele Einstellungen ohne Weiteres nicht heran - und nachher ist der Ärger groß, weil plötzlich nicht nur alles anders, sondern im schlimmsten Falle weg ist.
Inhalt
- Hoffentlich mit dir: Überprüfung mit dem Upgrade Advisor
- Rein mit dir: Easy Transfer fasst Daten zusammen
- Rauf mit dir: Vista installieren und einrichten
- Rüber mit dir: Migration Store in Vista öffnen
- Ab mit dir: Vista-Wechsel erfolgreich
Hoffentlich mit dir: Überprüfung mit dem Upgrade Advisor
Am Anfang der Wechselzeit sollte ein Hardware-Check stehen: Denn Vista macht nur dann Sinn, wenn der Computer auf oder unter dem Tisch auch damit umgehen kann. Microsoft gibt als Minimalvoraussetzung eine CPU mit 800 Megahertz, 512 Megabyte Arbeitsspeicher und etwa 20 Gigabyte an Platz auf der Festplatte. Für den vollen Genuss sollten schon 1,5 Gigabyte RAM verbaut sein, eine aktuelle Grafikkarte mit mindestens 128 Megabyte Speicher und DirectX 9 sind für die Darstellung der neuen Grafikoberfläche Aero Pflicht. Mehr Informationen zu den Voraussetzungen liefert ein Vista-Artikel.

Damit aber nicht die nackten Zahlen als einzige Kaufentscheidung dienen müssen, hat Microsoft den Vista Upgrade Advisor entwickelt. Der durchsucht das XP-System und analysiert, ob der Weg für den Umstieg auf Vista geebnet ist. Nach einer Minute ist der Scan fertig, mögliche Probleme werden in den Registern System Requirements, Programs, Devices und Task List angezeigt. Der Advisor bietet dann Hilfestellungen an, wie Unwägbarkeiten aus der Welt zu schaffen sind, die Details können auch als HTML gespeichert oder ausgedruckt werden. Einzig der Tipp, vor dem Wechsel auf Vista alle XP-Updates zu installieren, kann getrost übergangen werden.
Rein mit dir: Easy Transfer fasst Daten zusammen
Steht fest, dass die Hardware mit Windows Vista klar kommt, wird es Zeit für die Datensicherung. Hierbei steht allerdings nicht die Musiksammlung im Vordergrund, sondern angesammelte persönliche Daten wie E-Mails oder Link-Favoriten. Alle notwendigen Informationen von Hand einzusammeln, kostet nur unnötig Zeit und Nerven. Abhilfe schafft der EasyTransfer-Assistent von Microsoft: In einem Auswahlmenü kann hier angegeben werden, was den Wechsel von XP zu Vista mitmachen soll.
Mehr zu den verschiedenen Vista-Versionen und dem Umstieg von XP mittels EasyTransfer gibt es in einem netzwelt-Podcast zu hören:
Benutzerkonten, Eigene Dateien und diverse Programmeinstellungen werden über einen einfachen Klick für den Transfer vorgemerkt. Es ist auch möglich, komplette Ordner mit einzubeziehen - meistens lohnt sich hier aber eher die Datensicherung von Hand und auf DVD oder die externe Festplatte. Der Download von EasyTransfer erfordert eine Gültigkeitsprüfung des Betriebssystems, den Link dorthin gibt es in der Box unter diesem Artikel.
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Wer will das? Wenn ich täglich lese, dass das und jenes schon wieder geknackt ist und das Benutzer-Passwörter umgangen werden können... Dann kommt man vom Regen in die Traufe.
Nur der Schein hat sich verbessert, nicht der Kern. Funktioniert das Flip3D auch mit Drag&Drop? Nur mal ein Beispiel.
Cu und Gruß
tk
Zitat:
Was ist denn "das und jenes" ? Und wie können Benutzerpasswörter denn "umgangen" werden ? (Dir ist schon klar, dass der lokale Zugriff auf einen Rechner hierbei nicht zählt ?!) Zitieren
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