Video-on-Demand-FAQ: Alle Fakten zum Online-Filmkauf
Wie viel kostet Video on Demand?
Eine intelligente Kombination beider Verfahren bietet Arcor an: Mit dem so genannten Progressive Download kann die Wiedergabe der Download-Datei gestartet werden, sobald ein ausreichend großer Datenpuffer aufgebaut ist. Auch Medionbox und in2movies haben diese Möglichkeit angeboten - Letzterer hat seinen Dienst jedoch am 11. Juni 2008 eingestellt und Medionbox bietet seit dem 20. Juni 2008 keine Film-Downloads mehr an.
Derzeit verkaufen die Video-on-Demand-Anbieter in Deutschland Filme als Pay-per-view, als Download-to-own und als Abonnements. Pay-per-view ist für alle gedacht, die sich den Gang zur Videothek sparen wollen: Relativ unkompliziert lässt sich bei Arcor, Maxdome, One4movie oder T-Online mit wenigen Mausklicks die Wiedergabe per Stream oder der Download starten. Sobald der Film läuft, können die Nutzer den Film 24 Stunden lang beliebig oft sehen.
Neu beim Video-on-Demand-Service von T-Online: Filme können gekauft und danach wahlweise auf CD oder DVD gebrannt werden. Dafür ist eine spezielle kostenlose Registrierung notwendig, der Start des Brennvorgangs erfolgt über die Internetseite des Anbieters.
Die Preise hängen wie bei den Videotheken vor allem davon ab, wie aktuell der jeweilige Film ist. Gerade neu erschienene Blockbuster, die in der Regel zeitnah zum DVD-Release auch als Video on Demand verfügbar sind, kosten als Pay-per-View rund vier Euro, ältere Filme können sich Internetnutzer für rund zwei Euro anschauen.
Alternativen zu Pay-per-View: Download to own und Abonnements
Internetnutzer, die ein Abonnement buchen, wie es derzeit One4movie und Maxdome anbieten, können gegen eine monatliche Gebühr auf einen Teil des Archivs zugreifen. Maxdome verkauft beispielsweise ein Comedy-Paket für 4,99 Euro oder ein Movie-Paket für 9,99 Euro im Monat. Für Vielgucker ist das ohne Zweifel eine interessante Option. Allerdings sollten Interessenten die Mindestvertragslaufzeiten beachten und überprüfen, ob überhaupt genügend Videos im Archiv lagern, die gefallen.

Wie groß ist die Video-Auswahl bei den Diensten?
Wer glaubt, sich dank Video on Demand nie wieder durch die engen Gänge einer Videothek schieben zu müssen, wird beim Stöbern durch die Archive der deutschen Anbieter eines Besseren belehrt. Die Filmauswahl ist im Vergleich zu gut sortierten Videotheken immer noch sehr klein. Gerade bei den topaktuellen Blockbustern sind die meisten Anbieter noch unzureichend bestückt.
Bislang hat noch kein deutscher Anbieter Verträge mit allen großen Hollywood-Studios abgeschlossen. Neben den Spielfilmen umfasst das Archiv der Anbieter meist noch andere Videos wie zum Beispiel Dokumentationen, Serien, Kinderunterhaltung oder Erotik-Filme. Detaillierte Informationen zu den Filmarchiven der deutschen Anbieter liefert der netzwelt-Vergleichstest der deutschen Video-on-Demand-Dienste.
Kann ich auch Filme "ab 18" online buchen?
Filme ab 18 gibt es auch bei Video-on-Demand-Anbietern: Neben nicht jugendfreien Spielfilmen finden Internetnutzer bei Arcor (Adultpark), Maxdome (Nightclub), one4movies (Sexlines) und T-Online (Erotic-Lounge) auch Erotik- und Porno-Filme. Um die Filme mit FSK 18 herunterladen zu können, müssen auch registrierte Kunden ihr Alter gesondert nachweisen: Diese Altersverifikation ist aber bei allen Diensten kostenlos und ist zu bestimmten Uhrzeiten nicht notwendig.

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