Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
Flüsterbetrieb und Akkupfeifen
Außerdem vergehen je nach Test-Programm neben mehrsekündigen Wartezeiten drei und mehr Sicherheitsbestätigungen, bis endlich installiert werden darf. Der synthetische System-Benchmark PCMark04 läuft zwar an, stürzt aber mittendrin ab, dafür arbeitet wiederum der betagte Aquamark03 klaglos durch. Vor der Installation von "Quake 4" weist Windows Vista auf ein "bekanntes Kompatibilitätsproblem" mit dem Ego-Shooter hin, der daraufhin dennoch ungehindert auf der Festplatte landet.
Das neue Betriebssystem hindert das Vaio C2 nicht daran, auf dem Prüfstand mit seinem Intel Core 2 Duo und GeForce-7400-Grafikchip Vollgas zu geben. Obwohl das vergleichbare Asus W7J mit Windows XP bei ähnlicher Ausstattung über mehr Prozessortakt und Grafikspeicher verfügt, bescheinigt ihm PCMark05 sogar eine leicht geringere Systemleistung. Minimal besser schneidet das Sony-Subnotebook auch bei "Quake 4" ab, dafür geht ihm bei "Half-Life 2" erheblich früher die Puste aus. Für sehr anspruchsvolle Spiele und hohe Qualitätseinstellungen eignet sich jedoch keiner der beiden Kontrahenten.
Das Vaio C2 hat nur zwei USB-Anschlüsse, dafür besitzt dasschwarze Seriengerät satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Mit Steckdosen-Strom werkelt das Subnotebook ausgesprochen leise, woran sich selbst bei voller Auslastung nicht viel ändert. Warm wird das Gehäuse dabei nur auf der rechten Hälfte. Allerdings gesellt sich im reinen Akkubetrieb ein unangenehmer Nebeneffekt hinzu: ein hochfrequenter Pfeifton, der jedoch erst auf kurze Distanz oder in besonders ruhigen Umgebungen wirklich auffällt.
Für die gebotene Leistung, die sich vor allem bei der System-Performance auf sehr hohem Niveau bewegt, geht der maximale Stromverbrauch von 62 Watt noch in Ordnung. Wegen starker Schwankungen am Messgerät war es jedoch nicht möglich, eindeutige Leerlauf-Werte zu ermitteln. Die Laufzeit von drei Stunden und einer Minute reicht nicht gerade für ausgedehnte Ausflüge ins Grüne, übertrifft aber die des Asus W7J um immerhin eine halbe Stunde.
Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
Neben einer anthrazit-schwarzen Lackmischung glänzt der Deckel mit einem chromfarbenen Vaio-Logo.
Es ist die Mischung vieler kleiner Details, die sich zu einem perfekt durchgestylten Ganzen vereinen.
Die große Tastatur arbeitet hervorragend, das Fingerfeld des Touchpads leider nicht.
Für zusätzliche Peripherie stehen gerade mal zwei USB-Ports bereit, dafür besitzt das Seriengerät satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Zum perfekt durchgestylten Design gehören perforierte Innenflächen und metallic-rote Zierrahmen.
Bunt gemischt: Das Subnotebook ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich.
Ein 13,3-Zoll-Display und ein Intel Core 2 Duo gehören zur Serienausstattung, schnellere Spielegrafik gibt es allerdings nur für das schwarze Topmodell.
Fazit
Das Vaio C2 ist eine Versuchung - und eine nicht zu teure, wie wir finden. Besonders im Hinblick auf den doppelten Arbeitsspeicher des Seriengeräts, der unter Windows Vista noch mehr Mobil-Spaß verspricht. Harte Konkurrenz bekommt das perfekt durchgestylte Sony-Notebook vom eher unauffälligen Asus W7J: Das ebenfalls mit 13,3-Zoll-Display ausgestattete Subnotebook besitzt den leistungsfähigeren Prozessor, die bessere Ausstattung und das geringere Gewicht. Dafür bietet es neben weniger Arbeitsspeicher nur einen Steckplatz zur späteren RAM-Aufrüstung sowie eine kürzere Laufzeit und kostet deutlich mehr.
