Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
Bildschön mit Glanzeffekt
Es ist die stimmige Mischung kleinerer Details, die sich letztendlich zu einem überaus ansprechenden Ganzen zusammenfügen. Weitere Bestandteile dessen bilden der durchsichtige Einschaltknopf und die daneben liegende Status-Leiste auf verspiegeltem Grund. Wer seinen Blick über den Rand schweifen lässt, entdeckt noch einen WLAN-Schieber vorn sowie zwei Lochbleche hinten rechts und links in mattem Silber. Was das gute Aussehen anbelangt, kann sich das C2 nahtlos in die Riege der bisher schönsten Notebooks wie dem Taschensportler Asus VX1 Lamborghini und Ultraleicht-Juwel Sony Vaio TX2 einreihen.
"X-black" heißt das Zauberwort, mit dem Sony schon seit geraumer Zeit seine Flachbildschirme und Notebook-Displays veredelt. Hier sorgt die Spezialfolie für ein angenehm helles Bild und eine plastische Brillanz wie aus dem Hochglanzmagazin. Zum Teil sind die Farben allerdings mit einer leichten Mattheit geschlagen und wirken besonders zu den Rändern hin unregelmäßig. Sowohl Weiß als auch Schwarz werden durchaus sehenswürdig dargestellt, allerdings hängt dies bei letzterem stark vom jeweiligen Sichtwinkel ab, zudem schwächelt die Ausleuchtung ein wenig in den Außenbereichen.
Das 2,3 Kilogramm schwere Subnotebook bestichtunter anderem durch seine hervorragende Tastatur.
Bei den seitlichen Blickwinkeln schneidet das Vaio C2, zumindest für seine Größenordnung, gut bis sehr gut ab. Typischer für ein Subnotebook ist da schon der bei senkrechter Betrachtungsweise schnell abnehmende Kontrast. Der Graustufen-Test offenbart feine Längsstreifen und klare Defizite bei helleren Nuancen, doch schließlich ist ein kleines 13,3-Zoll-Display ohnehin kein passender Arbeitsplatz für professionelle Bildbearbeitung. Insgesamt zählt das C2-Display dennoch zu den besseren Exemplaren. Bei unvorteilhaften Lichtverhältnissen führt jedoch die spiegelnde Oberfläche zur Abwertung.
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Für all diejenigen, die über ein zu klein oder ungenau geratenes Keyboard ihres Notebooks klagen, hat der C2-Besitzer höchstens ein müdes Lächeln übrig. Denn derartige Probleme dürften ihm als solchem völlig fremd sein. Die Tasten bietet nicht bloß eine Menge Platz für die Finger, sondern sprechen auch außerordentlich wertig und präzise an. Spiel besitzt die Tastatur so gut wie keines und die Druckpunkte sitzen genau richtig. Das leichte Klappern der größeren Tasten trübt die leise Geräuschkulisse beim Schreiben kaum. Beim Touchpad sieht die schöne Vaio-Welt aber schon anders aus.
Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
Neben einer anthrazit-schwarzen Lackmischung glänzt der Deckel mit einem chromfarbenen Vaio-Logo.
Es ist die Mischung vieler kleiner Details, die sich zu einem perfekt durchgestylten Ganzen vereinen.
Die große Tastatur arbeitet hervorragend, das Fingerfeld des Touchpads leider nicht.
Für zusätzliche Peripherie stehen gerade mal zwei USB-Ports bereit, dafür besitzt das Seriengerät satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher.
Zum perfekt durchgestylten Design gehören perforierte Innenflächen und metallic-rote Zierrahmen.
Bunt gemischt: Das Subnotebook ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich.
Ein 13,3-Zoll-Display und ein Intel Core 2 Duo gehören zur Serienausstattung, schnellere Spielegrafik gibt es allerdings nur für das schwarze Topmodell.
Seinem blendenden Aussehen zum Trotz fällt es im Gesamtbild etwas aus dem Rahmen. Zwar bewegt sich die satt klickende Rückmeldung der Tasten dicht an der Perfektion, doch leider hapert es an einer anderen, nicht minder wichtigen Stelle. In seiner Beschaffenheit entspricht die Oberfläche der Lackierung des Deckels, was sich als ergonomisch eher ungünstige Lösung herausstellt: Mitunter hemmt es den Bewegungsdrang des Zeigefingers und sorgt für gelegentliche "Hänger". Damit zieht das Touchpad mit dem des Konkurrenzmodells Asus W7J gleich - in allen Vor- und Nachteilen.
Vista-Impressionen
Anders als die Endkunden, die sich noch bis Ende Januar 2007 gedulden müssen, wurden die Unternehmen schon 2006 mit Windows Vista beliefert. Das ist auch der Grund, weshalb das Sony Vaio C2 bereits mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem den netzwelt-Prüfstand erreicht - in der Version "Home Premium", um genau zu sein. Der erste Unterschied zum guten alten Windows XP wird gleich nach dem Hochfahren deutlich: Rein subjektiv geht alles etwas langsamer vonstatten, wofür zum größten Teil die vielen optischen Spielereien verantwortlich sein dürften.

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