Preiswerte Versuchung in Schwarz-Rot
Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
Ein krasser Typ, dieser Prototyp. Er sieht aus, fühlt sich an und rennt wie ein versnobtes Subnotebook der mobilen Oberschicht, kostet aber deutlich weniger. Die Rede ist vom Ende Januar erscheinenden Sony Vaio C2 mit Windows Vista, 13,3-Zoll-Display, Intel Core 2 Duo und sechs verschiedenen Farbvarianten, von dem netzwelt ein erstes Vorserienmodell erhaschen konnte. Was der schwarz-rote Schönling unter dem edlen Mantel trägt, erfahren Sie im Testbericht.
Inhaltsverzeichnis
- 1Schau mich an
- 2Rot geränderter Innenraum
- 3Bildschön mit Glanzeffekt
- 4Eingeben für Angeber
- 5Vista-Impressionen
- 6Flüsterbetrieb und Akkupfeifen
- 7Fazit
- 8Auf der nächsten Seite: Die wichtigsten Daten und Messwerte
Statt der vollen Bezeichnung trägt das knapp 2,3 Kilogramm leichte Notebook vier große "X" im Namen, im Handel wird das schwarze Modell als "VGN-C2Z/B" erhältlich sein. Allerdings verfügt das vorliegende Gerät über 1,83 statt 1,66 Gigahertz Prozessortakt sowie nur ein statt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Erhalten bleiben dafür das Widescreen-Display mit 1.280 x 800 Bildpunkten, die GeForce-Grafik für das eine oder andere PC-Spiel zwischendurch und 120 Gigabyte Platz auf der Festplatte.
Inhalt
Flüsterbetrieb und Akkupfeifen
Schau mich an
Als gängige Reaktion auf den Anblick des schicken Kompaktrechners etabliert sich schon nach kürzester Zeit der folgende Kommentar in der netzwelt-Redaktion: "Das ist doch bestimmt wieder so ein superteures Ding für über 2.000 Euro, das sich sowieso keiner leisten kann." Doch die unverbindliche Preisempfehlung für das Einstiegsmodell liegt bei nur 1.300 Euro, die des Topmodells bei 1.500 Euro. Und gemäß dem gängigen Usus werden die letztendlichen Straßenpreise noch niedriger ausfallen. Gründe dafür, dass das Vaio C2 teurer aussieht als es eigentlich ist, sind schnell gefunden.
An keiner Stelle fühlt sich die Außenhülle wie simples Plastik an, in ihrer Beschaffenheit erinnert sie eher an hochpreisiges Leichtmetall. In Sachen Verarbeitungsqualität dürfte das Chassis selbst den kritischsten Augen standhalten, wozu der robuste Aufbau einen entscheidenden Beitrag leistet. Durch den sehr steifen Deckel kommt es beim Drücken des Bildschirmrands im Gegensatz zu anderen Notebooks dieser Größenordnung kaum zu wellenförmigen Verfärbungen des Displays. Lediglich die untere Querstrebe mit dem silbernen Sony-Aufdruck fällt etwas weicher aus.
Ein Rand aus rotem Metallic-Lackziert Gehäuse und Touchpad.
Im geschlossenen Zustand dominiert eine edel anmutende, leicht glitzernde Kombination aus Schwarz und Anthrazit, das sprichwörtliche Glanzstück bildet dabei der chromfarbene Vaio-Schriftzug in der Mitte. Beim Öffnen sollte die zweite Hand Hilfestellung geben, da mit dem Display sonst auch der Rest des Notebooks nach oben klappt. Wegen des fehlenden Einrastmechanismus arbeitet es auf ersten Zentimetern bauartbedingt etwas schwergängig.
Rot geränderter Innenraum
Rote Ränder gibt es auch unter den Augen eines beliebigen netzwelt-Redakteurs vor seiner ersten Tasse Kaffee. Bloß stehen sie dem kleinen Sony-Modell bedeutend besser. Hier zieht sich der "Burgund-Rot" getaufte Metallic-Lack sowohl um die komplette Untersektion als auch um das Touchpad. Im Interieur geht es ungewöhnlich weiter, denn das ist abgesehen von Tastatur und Mausersatz nicht glatt, sondern durch abertausende, winzige Löcher angeraut. Obwohl von eher schlichter Natur, hat das Subnotebook durchaus das Zeug dazu, auch absolute Design-Liebhaber glücklich zu machen.
Sony Vaio C2 im Test: Notebook für Design-Liebhaber
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Bild vergrößern Neben einer anthrazit-schwarzen Lackmischung glänzt der Deckel mit einem chromfarbenen Vaio-Logo. - Bild 2 von 8
Bild vergrößern Es ist die Mischung vieler kleiner Details, die sich zu einem perfekt durchgestylten Ganzen vereinen. - Bild 3 von 8
Bild vergrößern Die große Tastatur arbeitet hervorragend, das Fingerfeld des Touchpads leider nicht. - Bild 4 von 8
Bild vergrößern Für zusätzliche Peripherie stehen gerade mal zwei USB-Ports bereit, dafür besitzt das Seriengerät satte zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. - Bild 5 von 8
Bild vergrößern Auch geschlossen macht das edel anmutende Subnotebook eine Menge her. - Bild 6 von 8
Bild vergrößern Zum perfekt durchgestylten Design gehören perforierte Innenflächen und metallic-rote Zierrahmen. - Bild 7 von 8
Bild vergrößern Bunt gemischt: Das Subnotebook ist in sechs verschiedenen Farben erhältlich. - Bild 8 von 8
Bild vergrößern Ein 13,3-Zoll-Display und ein Intel Core 2 Duo gehören zur Serienausstattung, schnellere Spielegrafik gibt es allerdings nur für das schwarze Topmodell.






