Immer wieder Wii: Nintendos neuste Konsole im Test

Die Controller

Ohne Adapter saugt das effektvoll beleuchtete Slot-In-Laufwerk optische Discs mit einem Durchmesser von acht, also alte GameCube-Titel, oder zwölf Zentimetern ins Innere des Gehäuses. Eine willkommene Neuerung ist der interne Speicher von 512 Megabyte, in dem Spielstände und heruntergeladene Inhalte gespeichert werden können. Der umständliche und oft teure Kauf von Memory-Karten entfällt somit. Selbst alte GameCube-Speicherkarten finden an Nintendos aktuellster Konsole noch Zugang.

Der Einsatz von SD-Karten ist eine gute Wahl, zählt das Format doch zu den günstigen Speicherkarten. Weitere ein Gigabyte an Kapazität schlagen mit etwa 20 Euro zu Buche. Zum Lieferumfang gehört sie nicht. Trotzdem enthält bereits das Basis-Gerät alles, was man für einen direkten Spiel-Start benötigt.

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Sämtliche Eingaben zu Benutzer, Uhrzeit, Datum und weitere Einstellungen werden mit Hilfe der Wiimote getätigt. Der drahtlose Joystick ist auf den ersten Blick simpel gestrickt. Ein Steuerkreuz und sechs klar angeordnete Drücker lassen kaum Zweifel an der Bedienbarkeit aufkommen. Auch größere Hände, egal ob links oder rechts, greifen intuitiv an die richtigen Stellen.

Controller der Nintendo Wii Konsole

Im direkten Vergleich zur Konkurrenz sieht die Wii kein Land. Es sind unter anderem diese Controller, die sie weit nach vorne bringt

Zusätzlich bietet die Wiimote einen Erweiterungsanschluss an der Unterseite sowie einen kleinen Mono-Lautsprecher. Wie alle Joysticks aktueller Spielkonsolen, gibt auch die Wiimote durch Vibrationen Rückmeldung über das Spielgeschehen. Wirklich neu sind die eingebauten, dreiachsigen Bewegungssensoren, mit deren Hilfe die aktuelle Position und Bewegung festgestellt wird.

Signale sendet der Controller drahtlos per Bluetooth über eine maximale Distanz von zehn Metern. Die Mauszeigerfunktion für die Menüanwahl bricht früher, nach etwa fünf Metern, ab. Der im Set enthaltene Nunchuk verfügt über einen analogen Steuer-Stick sowie zwei weitere Knöpfe. Auch im Inneren dieser Erweiterung befindet sich ein Bewegungssensor.

Strom bezieht die Wiimote aus zwei AA-Batterien, die Erweiterung benötigt keine eigene Stromquelle. Bis zu vier Wiimotes lassen sich drahtlos anschließen. Die Bewegungserkennung des Controllers funktioniert hervorragend. Nicht nur Neigung und Richtung, auch die Geschwindigkeit der führenden Hand wird ohne Verzögerung am Bildschirm umgesetzt.

Internet-Funktionen und virtuelle Konsole

Wii geht vorzugsweise per sicherer WLAN-Verbindung online. Als Zubehör ist auch ein USB-Lan-Adapter erhältlich. Selbst wenn die Konsole ausgeschaltet ist, wird sie mit aktuellen Neuigkeiten und Updates versorgt. In der so genannten "Virtual Console" können Spiele von älteren Konsolen, darunter SNES, NES und Sega Megadrive, gegen Bezahlung heruntergeladen werden. Nintendo führt hierzu die Wii-eigene Währung Wii-Points ein. Bezahlt werden kann über Kreditkarte oder, ähnlich wie beim Mobiltelefon, mit einem auf Karte gespeicherten Guthaben. Ältere Spiele sind bereits ab etwa fünf Euro zu haben.

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