Zurück in die optische Vergangenheit
Razer DeathAdder im Test: Back to the roots
Infrarot tut not, dachte sich Razer wohl bei seinem neuesten Spielzeug namens DeathAdder. Statt mit modernem Laser tastet die Gamer-Maus wie die ersten optischen Modelle mit Infrarotsensor. Hoch auflösend versteht sich, satte 1.800 Punkte pro Zoll um genau zu sein. Als potenzielle Thronfolgerin der Razer Diamondback und Logitech MX 518 tritt sie ein schweres Erbe an.
Inhaltsverzeichnis
- 1Konkurrenzvergleich
- 2Ergonomisch, praktisch, gut für Rechtshänder
- 3Einstellungssache
- 4Infrarot vs. Laser
- 5Fazit
Im Grunde genommen ist die DeathAdder Razers erste reine Rechtshändermaus. Zwar war schon die Habu Laser Gaming mit Razer-Technik und linksorientierter Ergonomie bestückt, doch diese trägt schließlich den Namen Microsoft vor der Produktbezeichnung. Formschön geschwungen präsentiert sich das DeathAdder-Design in einer düsteren Kombination aus mattem und glänzendem Schwarz. Sind das pulsierende Schlangen-Emblem und beleuchtete Scroll-Rädchen in grellem Blau abgeschaltet, wirkt sie sogar fast schon unauffällig.
Inhalt
Ergonomisch, praktisch, gut für Rechtshänder
Konkurrenzvergleich
Obwohl von durchaus unterschiedlichem Charakter, besteht optisch eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Habu und DeathAdder, was sich aber hauptsächlich auf die schwarz-blaue Farbe und geschwungene Linienführung beschränkt. Doch zweifellos ist die Razer-Maus die elegantere von beiden: Die gummierte Oberschale streckt sich über die komplette Länge und geht einen mittig angesetzten Schlitz in die vorderen Maustasten über. Wie aus einem Guss erscheint auch die Untersektion in glänzendem Schwarz.
In puncto Präzision liegt die DeathAdder mit ihren 1.800 dpi genau 200 Punkte vor den Logitech MX 518 und Razer Diamondback, ebenfalls mit Infrarot-Sensor, aber hinter der Logitech G3, G5, G7, Razer Copperhead und Microsoft Habu mit Laser-Abtastung. Anders als die beiden letztgenannten besitzt die DeathAdder jedoch keinen integrierten Profilspeicher. Mit ansehnlichen 2,15 Metern übertrifft sie die Kabellänge aller hier aufgeführten Konkurrenzmodelle, während sie mit 105 Gramm Kampfgewicht in etwa mit der Logitech G5 und MX 518 gleichzieht.
Entgegen dem Trend setzt die RazerDeathAdder auf Infrarot statt Laser.
Ergonomisch, praktisch, gut für Rechtshänder
Schnell steht fest: Angenehmer als die DeathAdder lag bisher noch keine Razer-Maus in der Hand. Genau das Gegenteil gilt hingegen für linkshändige Spieler, die wohl oder übel bei der früheren Generation beziehungsweise den Mitbewerbern bleiben müssen. Dafür bietet das wohlgeformte Spielgerät selbst großen Pranken vorzüglichen Halt und kommt dabei ohne die nervöse Grundhaltung der schlankeren Copperhead aus.
Noch besser in die rechte Hand passt allerdings die Microsoft Habu, die als einzige bisher getestete Maus über zwei auswechselbare Daumentasten verfügt und somit auch auf die Ansprüche kleinerer Greifer eingehen kann. Dennoch gibt es an den fest installierten Tasten der DeathAdder zumindest im konkreten Fall nichts zu meckern. Der Daumen liegt völlig unverkrampft und findet sich gleich auf Anhieb bestens zurecht. Überhaupt begeistert die wahrscheinlich modernste Infrarot-Maus bei allem, was klickt - egal, ob linke, rechte, Daumen- oder Radtaste.
Razer DeathAdder im Test: Back to the roots
Im Gegensatz zur hausgemachten Habu-Konkurrenz reagiert die DeathAdder deutlich flinker. Dafür gleitet das Microsoft-Modell sauberer übers Mousepad.
Die Gamer-Maus begeistert bei allem, was klickt - egal, ob linke, rechte, Daumen- oder Radtaste.
Trotz 200 dpi weniger ist der Unterschied zur 2.000er-Liga subjektiv kaum spürbar.
Die Oberfläche der DeathAdder-Software unterscheidet sich kaum vom Konfigurationsmenü der Habu.
Obwohl optisch deutlich eleganter, sieht die DeathAdder der Microsoft Habu sehr ähnlich.
Auf eine sechste und siebte Taste sowie den internen Profilspeicher wird im Gegensatz zur Copperhead und Habu verzichtet.
Basisarbeit: Die Gleitfüßchen sind sogar noch dünner als bei der Microsoft Habu.
Statt wie die meisten aktuellen Gamer-Mäuse auf Laser, setzt die DeathAdder wie die ersten kugelfreien Modelle auf Infrarot.

Es steht lediglich im Test, dass die DeathAdder eine geringere Sensoräuflösung gegenüber anderen Mäusen besitzt. Das dieser ungenau ist oder sonst von schlechter Qualität steht in keinster Weise im...
So ein Unsinn, die Autoren haben keine Ahnung. Der Infrarot Sensor der DeathAdder ist jedem Laser Sensor in Präzision und max. Geschwindigkeit bei weitem überlegen. Die DeathAdder hat...