Was YouTube und Co. mit den Videos ihrer Kunden anstellen dürfen
Video-Dienste: Was steht im Kleingedruckten?
Allgemeine Vertragsbedingungen werden von den meisten Nutzern ungelesen per Mausklick bestätigt. Doch gerade bei populären Video-Plattformen wie YouTube oder Clipfish kann dies nachträglich zu unangenehmen Überraschungen führen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Videos ohne Beteiligung verkaufen
- 2Auf immer und ewig nutzbar
- 3Fazit: Lieber genauer nachlesen
Umfallende Weihnachtsbäume, rutschende Brautkleider, Katzen in der Sahnetorte: Derartige Pleiten, Pech und Pannen sorgen seit Jahrzehnten für Lacher im Fernsehen. Bisher lebten die Pannenshows meist von Zuschauern, die sich ihre peinlichen Heimvideos für ein paar hundert Euro abkaufen ließen.
Mit dem Boom der Online-Videos haben Fernsehsender aber noch eine neue Quelle für heitere Unfallvideos entdeckt. Auf Video-Plattformen finden sich zahllose Clips, die ganz prima ins Programm von Upps, Schwupps & Co. passen würden.
Billiger sind die Online-Videos obendrein. So behält sich die deutsche Video-Plattform Clipfish.de vor, die Clips ihrer Nutzer unentgeltlich über "andere Medien weltweit öffentlich zugänglich zu machen" und diese Rechte auch an Dritte zu übertragen. Mit anderen Worten: Clipfish darf die Videos seiner Nutzer ohne Nachfrage oder Honorar an Fernsehsender weitergeben - wie zum Beispiel an RTL, den Betreiber der Clipfish-Plattform.
Videos ohne Beteiligung verkaufen
Clipfish steht mit derartigen Vertragsklauseln nicht alleine dar. Die Betreiber der nichtkommerziellen Video-Plattform Ourmedia.org haben sich jetzt einmal mit den Vertragsbedingungen der bekanntesten US-amerikanischen Video-Hoster beschäftigt und dabei festgestellt, dass sich im Kleingedruckten dieser Dienste oftmals ungeahnte Überraschungen verbergen.

Seit Internetnutzer bei Diensten wie Youtube kostenlos Videos hochladen können, verbreiten sich lustige Clips noch schneller im Netz. Wer allerdings keine Lust hat, die riesigen Archive nach wirklich lustigen Videos zu durchsuchen, kann eine Auswahl der besten Clips auf Seiten wie Boreme oder Cartoonland finden. Auch bei Guzer können Internetnutzer reihenweise lustige Werbespots, Amateurvideos oder Fernsehausschnitte herunterladen.
Was Youtube, Myvideo und zahlreiche andere Videoportale bisher nur im Internet veranstalteten, will Uprom.tv jetzt auch ins Fernsehen bringen: Das Programm des neuen Fernsehsenders besteht ausschließlich aus Videos, welche von Nutzern ins Netz geladen wurden. Auf der zum Sender zugehörigen Webseite können die Videos hochgeladen werden. Dort werden sie dann zunächst von der Uprom-Community bewertet.
YouTube testet den Video-Download gegen Bezahlung: Teilnehmern des YouTube-Partnerprogrammes will die Video-Plattform gestatten, ihre Inhalte zum Herunterladen auf den PC bereitzustellen. Diese bestimmen den Preis und die Nutzungsbedingungen für ihre Inhalte.





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insgesamt 1 BeitragUnd wenn mich ein Jugendlicher - und in diesem Alter ist man frech und hat kaum eine Ahnung von den Gesetzen - in einer peinlichen Situation filmt, das Video ohne meine Erlaubnis auf eine solche Seite rauflädt und...