Microsoft Wireless Laser Mouse 8000 im Test

Nützliche Soft- und Hardware

Obwohl die Bluetooth-Maus nur eine Batterie benötigt, bringt sie immer noch satte 145 Gramm auf die Waage - so viel wie die schnurlose IntelliMouse Explorer mit zwei Batterien oder Logitechs Vorzeige-Modell MX Revolution. Doch dank vier gleitfähigen Füßchen schwebt die Wireless Laser 8000 trotzdem geschmeidig übers Parkett, zudem harmoniert der Laser-Sensor mit nahezu jeder Oberfläche. Während die beiden Maustasten eher zur glatteren Sorte gehören, sorgen die gummierten Seitenteile in fast jeder Situation für optimalen "Grip".

In puncto Handhabung liegt der Fokus der Bluetooth-Maus mehr auf dem Handgelenk als in den Fingerspitzen, was zumindest einen Teil der Gamer-Fraktion abschrecken dürfte. Zum Spielen taugt sie unserer Meinung nach dennoch, wenn man sich erst einmal an die minimale Ansprechverzögerung und das hohe Gewicht gewöhnt hat. Selbst nach längerem Stillstand spricht sie ohne jegliche Verzögerung sofort wieder an und bleibt im Gegensatz zu manch anderer Schnurlos-Maus nicht für eine kurze Zeitspanne hängen.

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Endlich steuert Microsoft aucheine praktische Ladestation bei.

Während der Installation von Software und Treiber werden wir zum Herunterladen eines Windows-Updates aufgefordert, was angesichts einer Größe von gerade mal einem halben Megabyte verschwindend wenig Zeit in Anspruch nimmt. Anschließend tauchen im Unterpunkt "Maus" der Systemsteuerung einige neue Funktionen auf. Jede der insgesamt fünf Tasten ist nach Belieben mit vorgefertigten Befehlen, Programmen, Dateien oder Tastenkombinationen belegbar. Als besonders praktisch erweist sich das Menü für "programmspezifische Einstellungen": Damit kann zeitgleich zum Start eines bestimmten Programmes automatisch eine alternative Belegung aufgerufen werden.

Nützliches offerieren auch "Fenster-Viewer", "Gaming-Schalter", "Zoomfunktion" und "Präzisionsregler". Während der Fenster-Viewer alle aktiven und inaktiven Fenster sauber nebeneinander aufreiht und zur Auswahl anbietet, speichert der Gaming-Schalter maximal zwei Tastenfolgen mit einer Länge von bis zu 16 Zeichen, die beim Windows-Neustart allerdings unweigerlich verloren gehen. Die Zoom-Funktion holt hingegen eine rechteckige Lupe auf den Schirm. Mit dem Präzisionsregler lässt sich die Zeigergeschwindigkeit auf Knopfdruck herabsetzen, um exaktere Maus-Manöver zu ermöglichen.

Neben der Software erweitert auch die mitgelieferte Hardware die Kompetenz des PCs, in dem sie eingesetzt wird. Denn der winzige USB-Empfänger mit einer beachtlichen Reichweite von zehn Metern arbeitet mit Bluetooth. Damit kann der Rechner bequem mit anderen Bluetooth-fähigen Geräten wie etwa Mobiltelefonen kommunizieren und beispielsweise Daten austauschen.

Microsoft Wireless Laser Mouse 8000 im Test

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Fazit: Viel Maus für viel Geld

Mit der Wireless Laser 8000 hat Microsoft eine hochwertige Funk-Maus auf die Gleitfüße gestellt, die kaum Wünsche offen lässt. Links- wie Rechtshänder erhalten ein sowohl optisch als auch ergonomisch gelungenes Design, gepaart mit guter Präzision und hoher Reichweite. Die Verarbeitungsqualität ist hervorragend, außerdem steuert Microsoft endlich auch eine praktische Ladestation bei. Zu den wenigen nennenswerten Nachteilen zählen das schwergängige Mausrad und der happige Kaufpreis von derzeit mindestens 60 Euro. Immerhin bleibt sie damit im Schnitt noch zehn Euro günstiger als die MX Revolution von Widersacher Logitech.

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