Spiel mit mir: Die beste Gamer-Hardware
Gamepads und Joysticks
Mehr für Lenkrad-Laien und Einsteiger eignet sich das SL-6695 von Speed-Link. Es bietet zwar nicht die hochwertigen Materialien des Logitech G25 und ist auch weniger gut ausgestattet, glänzt für einen günstigen Preis von weit unter 100 Euro jedoch mit ordentlicher Verarbeitung und kraftvollen Force-Feedback-Effekten getreu dem Motto "sind sie zu stark, bis du zu schwach". Die aktuelle Auflage des USB-Lenkrads ist in der Kunstleder-Variante SL-6695 sowie als SL-6697 mit echtem Lederbezug erhältlich.
Wem ein Lenkrad zu speziell, zu teuer oder auf Dauer zu anstrengend ist, der kann zu einem erheblich günstigeren Gamepad greifen. Denn das kann zwar auch für Rennspiele herhalten, eignet sich jedoch gleichzeitig noch für eine Reihe anderer Games und ist für Konsolen-Umsteiger ohnehin erste Wahl. Statt mit Force Feedback sorgen manche Modelle durch Vibrationseffekte für ein sprichwörtlich gerütteltes Maß an zusätzlichem Realismus. Moderne Joysticks können ihre Stärken vor allem bei Flug- und Weltraum-Simulationen ausspielen, doch es gibt auch eher nostalgisch veranlagte Vertreter, die nahtlos an die gute alte Zeit von C64 und Amiga 500 anknüpfen.
Wer bei einem Anti-Transpirant gleich an Deo-Sprays für die Achselhöhle denkt, kennt dieses Gamepad noch nicht. Für zockende Zeitgenossen mit schwitzigen Händen hat Logitech den ChillStream Controller mit integriertem Ventilator entwickelt. Der Lüfter lässt sich in zwei Geschwindigkeitsstufen regeln oder bei Bedarf komplett abschalten. Im Design entspricht es einem Gamepad für Microsofts Spielkonsole Xbox 360, außerdem bringt es zwei analoge Wippen und Steuerknüppel, ein Acht-Wege-Steuerkreuz sowie eine Vielzahl zusätzlicher Knöpfe mit. Manch einer mag in der kalten Jahreszeit zwar unangenehm erschaudern, doch der nächste Sommer kommt bestimmt.
Ohne Lüfter, dafür günstiger, ist das P2600 Rumble Pad aus dem Hause Saitek zu haben. Besonderheiten: Es liefert deutlich spürbare Rüttel-Effekte und besitzt außerdem sogar einen so genannten "FPS-Modus". Damit erhält das Steuerkreuz auf Knopfdruck die für "First-Person"- respektive Ego-Shooter typische Konfiguration, während ein Analog-Stick zur Maus-Alternative mutiert. Diese Lösung empfiehlt sich allerdings nur für Konsolen-Umsteiger, denn für Counter Strike & Co. bieten Maus und Tastatur nach wie vor die beste Steuerung. Für bezahlbare Mehrkosten geht das P2600 auch als kabellose Variante P2900 über den Tresen.
Es gibt wohl kaum einen Gamecontroller, der mehr leiden musste als der Competition Pro. Zu Zeiten des C64 und Amiga 500, als Computerspiele wie "Summer Games" oder "California Games" noch in regelrechte Arbeit ausarteten, wurden die kleinen Joysticks wahrscheinlich zu tausenden regelrecht "verheizt". Dabei ist der weltbekannte Steuerknüppel ein sehr widerstandsfähiger Zeitgenosse mit einfacher, aber bewährter Technik. An der Neuauflage von Speed-Link hängt jedoch ein USB-Kabel, der den Steuerknüppel zu Windows- und Apple-Rechnern kompatibel macht. Den Competition Pro gibt es in klassischem Schwarz-Rot und modernem Blau-Silber für unter 20 Euro.
Sinnvolles Zubehör
Normale Mausunterlagen sind out. Mehr Spielspaß, besonders bei bei Ego-Shooter & Co., vermitteln Gamer-Mousepads. Netzwelt hat gleich 27 verschiedene Pads getestet, darunter sowohl raue und glatte sowie doppelseitige als auch weiche und harte Exemplare in den Größen S bis XXL. Spezielle Oberflächen lassen die Maus bedeutend besser und präziser gleiten als auf einer simplen Schreibtischplatte und bescheren höhere Trefferquoten.
Wer eine schnurlose Maus benutzt, dem bringen sie nichts, Kabel-Fans hingegen einen echten Mehrwert - so genannte Mauskabelhalter. Dank dieser kleinen Helfer verlieren störrische Kabel ihren Schrecken und negativen Einfluss auf die persönliche Spielstatistik. Sie sind die elegante Alternative zum Klebeband am Schreibtisch oder zur Büroklammer an der Leselampe, aber leider nicht ganz billig.
Weiterführende Informationen
Nützliche Tipps zum Aufbau einer leistungsstarken Gaming-Maschine sowie Tests zu spieletauglichen PCs, Notebooks, Flachbildschirmen, Tastaturen und Mäusen finden Sie in der Linkbox unter diesem Artikel. Neben Hardware testet netzwelt auch aktuelle PC-Games aller Sparten. Für mehr Durchblick im Grafikkarten-Dschungel sorgt der ausführliche Einkaufsberater mit sämtlichen Modellen von Ati und Nvidia. Lektüre zum Schmunzeln und Nachdenken finden Sie in unseren Kolumnen zum Thema Zocken. Netzwelt wünscht noch viel Spaß beim Spielen und Stöbern!
Links zum Thema
- Gamer-Kolumne
- Kaufberatung: Gaming-PC unter 1.500 Euro
- Tastaturen und Mäuse im Test
- Notebooks im Test
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- Flachbildschirm gegen Röhrenmonitor: Das letzte Gefecht
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