Roundup: Mäuse, Tastaturen und anderes Zocker-Handwerkszeug
Spiel mit mir: Die beste Gamer-Hardware
Gaming
Zum Spielen am PC gehört mehr als eine gewisse Grundausstattung an motorischen Fähigkeiten und eine halbwegs funktionierende Hand-Auge-Koordination. Die richtige Hardware zum Beispiel, damit beim Zocken auch möglichst viel Spaß aufkommt. Wenn träge Tastaturen oder hakelige Mäuse mehr Frust als Freude verursachen, wird es Zeit für neue Eingabegeräte. Im folgenden Roundup stellt netzwelt empfehlenswerte Gamer-Hardware vor.
Inhalt
Tastaturen
Lenkräder
Gamepads und Joysticks
Sinnvolles Zubehör
Weiterführende Informationen
Gerade in so genannten Ego-Shootern wie "Counter Strike" und Co., aus aktuellem Anlass erneut als potenzielle "Killerspiele" verschrien, gehören flinke Finger zum essenziellen Handwerkszeug. Eine Maus, die lahmt, ein zu kurz geratenes Kabel besitzt oder schon bei der geringsten Transpiration aus den Fingern flutscht, hat auf dem Spieltisch herzlich wenig verloren.
Nach der Laser Mouse 6000, Microsofts erstem, eher zaghaften Versuch, eine eigene Gamer-Maus auf die Gleitfüße zu stellen, kommt mit der schwarz-blauen "Habu" ein weitgehend kompromissloses Spielgerät auf den Markt: Interieur und Optik von Konkurrent Razer, gepaart mit Microsoft-typischer Ergonomie. Besonderer Clou sind die austauschbaren Seitentasten für große und kleine Fingerglieder. Allerdings fällt das Joint Venture schwerer aus als vergleichbare Konkurrenzmodelle und macht keine Linkshänder glücklich.
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Entgegen dem Trend zu hochauflösender Laser-Abtastung bringt Microsoft kurze Zeit später eine Neuauflage der über drei Jahre alten IntelliMouse Explorer 3.0. Im puristisch anmutenden Gehäuse mit etwas frischer Farbe steckt immer noch dasselbe Innenleben: Ein Infrarot-Sensor mit einer Auflösung von gerade einmal 400 dpi, vier Tasten und ein Mausrad. Grund für das Maus-Revival waren die vielen Fans unter den PC-Spielern, die dem Klassiker bei Online-Auktionen sogar zu Rekordpreisen verhalfen. Doch zum Glück kostet die neue "alte" Rechtshänder-Maus gut zwanzig Euro weniger als die hochmoderne Habu.
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ganz neu ist die Idee, eine alte Maus neu aufzulegen, allerdings nicht, denn die Konkurrenz kam Microsoft bereits ein halbes Jahr früher zuvor. Mit der G3 Laser entdeckt Logitech die über vier Jahre alte MX 300 neu und bestückt sie im Rahmen einer radikalen Erfrischungskur mit topaktueller Technik. Sie eignet sich nicht nur gleichermaßen gut für Links- und Rechtshänder, sondern auch für kleinere Hände. Preislich liegt sie genau zwischen der Microsoft Habu und IntelliMouse Explorer 3.0.
Logitech G3 Laser Mouse im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Obwohl bereits seit geraumer Zeit zu haben, nimmt die Logitech G7 Laser Cordless nach wie vor eine Ausnahmestellung als schnurlose Gamer-Maus ein. Zumindest noch gibt es kein vergleichbar gut ausgestattetes Gegenstück von den großen Mitbewerbern Razer und Microsoft. Statt herkömmlicher Batterien versorgt die G7 ein flacher, speziell angefertigter Lithium-Ionen-Akku mit Strom, der frische Energie von einer kleinen Ladestation bezieht. Wenn es schnell gehen muss, ist der Akku in gerade einmal zwei Stunden wieder prall gefüllt. Unterdessen wird einfach mit dem zweiten Ersatz-Akku weitergespielt. Nachteile: Geringe Laufzeit und hoher Kaufpreis.
Logitech G7 Laser Mouse im Test
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.In der Riege der derzeit besten Gamer-Mäuse darf auch die Razer Copperhead nicht fehlen. Sie bietet den von vielen Gamern sehr geschätzten Fingertip-Grip, sprich das feinfühlige Steuern mit den Fingerspitzen, und hat technisch ebenso viel zu bieten wie die Microsoft Habu, der sie schließlich ihr Innenleben spendete. Wahlweise leuchtet die Copperhead in Blau, Rot oder Grün. Für einen vertretbaren Obolus geht ein optionales Tuning-Set inklusive silberner Oberschale, Gewichten sowie neuen Gleitfüßchen über den Ladentisch. Netzwelt hat die so genannten "Pro-Tools" ebenfalls getestet.
Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Links zum Artikel
- Einkaufsberater Grafikkarten
- Flachbildschirm gegen Röhrenmonitor: Das letzte Gefecht
- Flachbildschirme im Test
- Gamer-Kolumne
- Kaufberatung: Gaming-PC unter 1.500 Euro
- Komplett-PCs im Test
- Notebooks im Test
- Tastaturen und Mäuse im Test
Diskutieren Sie zu diesen Artikel im Forum!
Neues Thema eröffnen
Naja, wenn ihr nen richtigen Joystick testen würded, dann wärs mir lieber. Ansonsten recht guter Artikel.
gruß, Markus
Zitat:
Gegen einen Joysticktest hätte ich als Flugsimulator-Freak auch nichts einzuwenden... :nsnhns: :D
Zitat:
Zitat:
Das ist doch wurscht. So schlimm kann es außerdem gar nicht werden.
Denn die elementaren Dinge wirst auch du sehr gut bewerten können. (Unter "elementar" verstehe ich Dinge wie Ergonomie (wie liegt der Knüppel in der Hand; sind alle Tasten gut erreichbar; ist der Joystick eher was für asiatische Hände oder kann da auch eine germanische Pranke was mit anfangen), oder der allgemeine Funktionsumfang (z.B. Anzahl der Tasten und was sich mit evtl. mitgelieferter Software so alles anstellen lässt.)
Joysticks sind sowieso immer etwas sehr subjektives. Der eine mag halt einen sehr leichtgängigen Joystick, bei dem nur sehr wenig Kraft aufgewendet werden muss und jemand anders will eben ein Gerät, bei dem man zupacken muss, als wollte man einen Baum umschubsen. (Hab ich alles schon gehabt.)
Zitat:
Ich glaube, so ein Ding liegt bei mir auch noch irgendwo rum. Ich bin im Moment mit meinem guten alten "Microsoft Sidewinder Precision 2" recht zufrieden, hätte aber nichts gegen einen netzwelt-Test, der mich auf andere Modelle neugierig macht. :)
Zitat:
Denn die elementaren Dinge wirst auch du sehr gut bewerten können. (Unter "elementar" verstehe ich Dinge wie Ergonomie (wie liegt der Knüppel in der Hand; sind alle Tasten gut erreichbar; ist der Joystick eher was für asiatische Hände oder kann da auch eine germanische Pranke was mit anfangen), oder der allgemeine Funktionsumfang (z.B. Anzahl der Tasten und was sich mit evtl. mitgelieferter Software so alles anstellen lässt.)
Joysticks sind sowieso immer etwas sehr subjektives. Der eine mag halt einen sehr leichtgängigen Joystick, bei dem nur sehr wenig Kraft aufgewendet werden muss und jemand anders will eben ein Gerät, bei dem man zupacken muss, als wollte man einen Baum umschubsen. (Hab ich alles schon gehabt.)
Joa.
Thrustmaster hab ich mir auch ausgesucht.
Thrustmaster Top Gun AfterBurner II Joystick, USB (2960531) Preisvergleich @ Geizhals-Preisvergleich :: Deutschland
Werd mir den mal bestellen.
Ich habe mir Eure Kritik einmal zu Herzen genommen und sammle gerade Joysticks für einen Vergleichstest von günstig bis teuer. Diese beiden stehen schon in meiner Liste:
Thrustmaster Hotas Cougar
Saitek X52 Pro
Wo liegen denn so Eure Präferenzen für die günstigeren Joysticks, sollten die auch eine Schubkontrolle besitzen oder eher nicht?
Zitat:
Schubkontrolle ist für mich Pflicht, mir ist aber egal, ob "intern" oder "extern".
Ansonsten ist für mich wichtig, dass der Joystick drei Achsen besitzt, die alle mit dem Knüppel bedient werden können. (Um für's Fliegen die drei Achsen des Flugzeuges zu simulieren.)
Zitat:
Ansonsten ist für mich wichtig, dass der Joystick drei Achsen besitzt, die alle mit dem Knüppel bedient werden können. (Um für's Fliegen die drei Achsen des Flugzeuges zu simulieren.)
Ich vermute mal, er meint die Ruderkontrolle. Also das man den Joystick drehen kann. Vor/Zurück, links/rechts, links drehen/rechts drehen wären dann die drei Achsen. Ist sehr, sehr praktisch für Flugis. Wobei der echte Fan sich vermutlich Ruderpedale kauft.
Schade, dass Microsoft sich aus dem Geschäftsfeld verabschiedet hat. War das vernünftigste, was die je Zustande gebracht haben. Mein guter alter Sidewinder Precision 2 hat USB-Anschluss, integrierte Ruder- und Schubkontrolle (also ingesamt 4 Achsen), Coolie-Hat und 8 super angeordnete Tasten. Nicht zu vergessen ist das Ding nahezu unverwüstlich. :D
Zitat:
Hab mir jetzt den bestellt
Thrustmaster - Top Gun Afterburner II
Zitat:
Der liegt wohl außerhalb meiner Preisklasse :eek:
Zitat:
Genau das meine ich.
Ich habs hier noch mal skizziert: [IMG]http://img253.imageshack.us/img253/1346/joysticknn8.th.gif
(Ich hoffe, die Zeichnung ist verständlich. :rolleyes: )
Zitat:
Das ist natürlich richtig, nur leider sind gute Pedale auch sehr teuer. Und das hat mich bis jetzt abgeschreckt, mir die Dinger zuzulegen. Obwohl ich es irgendwann sicher noch tun werde.
Zitat:
Das Teil ist bei mir auch zur Zeit in Betrieb. :)
Ist wirklich ein schönes Gerät. Und sehr stabil. (Mich wundert es jedes mal aufs Neue, dass der gute alte Sidewinder meine Kunstflug-Sessions unbeschadet übersteht. :rolleyes: )
Zitat:
[url=http://www.thrustmaster.com/product.aspx?ProductID=17&PlatformID=5]Thrustmaster - Top Gun Afterburner II - Le seul joystick offrant une manette des gaz amovible de taille réelle à ce prix !
Mich würde dann mal ein Urteil deinerseits zu dem Gerät interessieren!
Zitat:
Werde ich berichten.
Müsste Dienstag kommen.
Zitat:
Das ist natürlich richtig, nur leider sind gute Pedale auch sehr teuer. Und das hat mich bis jetzt abgeschreckt, mir die Dinger zuzulegen. Obwohl ich es irgendwann sicher noch tun werde.
Naja, für mich haben sie noch einen Nachteil: Noch mehr Spielkram, der meinen eigentlich zum Arbeiten gedachten Schreibtisch bzw. den Raum darunter zumülllt. Wobei ich mir vermutlich trotzdem irgendwann so ein schickes Lenkrad mit eben Pedalen zulegen werde. :)
Der ganz alte Sidewinder mit Throttle hat mich sogar komplett überlebt. Der steht jetzt im Vorruhestand bei meinem Bruder. Sein neuer Rechner hat ja keinen Gameport mehr. Aber der Precision ist echt ein Wunder an Robustheit. Zwischen den beiden Sidewinders hatte ich auch mal einen Wingman. Der hatte nach einer Weile doch eine dritte Achse :D
nach oben










