Roundup: Mäuse, Tastaturen und anderes Zocker-Handwerkszeug

Spiel mit mir: Die beste Gamer-Hardware

Zum Spielen am PC gehört mehr als eine gewisse Grundausstattung an motorischen Fähigkeiten und eine halbwegs funktionierende Hand-Auge-Koordination. Die richtige Hardware zum Beispiel, damit beim Zocken auch möglichst viel Spaß aufkommt. Wenn träge Tastaturen oder hakelige Mäuse mehr Frust als Freude verursachen, wird es Zeit für neue Eingabegeräte. Im folgenden Roundup stellt netzwelt empfehlenswerte Gamer-Hardware vor.

Mauskabelhalter im Vergleich: Luxus für den Spieltisch
Mauskabelhalter im Vergleich: Luxus für den Spieltisch

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Mäuse
  2. 2Tastaturen
  3. 3Lenkräder
  4. 4Gamepads und Joysticks
  5. 5Sinnvolles Zubehör
  6. 6Weiterführende Informationen

Roundup: Gamer-Hardware im TestInhalt

Mäuse

Tastaturen

Lenkräder

Gamepads und Joysticks

Sinnvolles Zubehör

Werbung

Weiterführende Informationen

Mäuse

Gerade in so genannten Ego-Shootern wie "Counter Strike" und Co., aus aktuellem Anlass erneut als potenzielle "Killerspiele" verschrien, gehören flinke Finger zum essenziellen Handwerkszeug. Eine Maus, die lahmt, ein zu kurz geratenes Kabel besitzt oder schon bei der geringsten Transpiration aus den Fingern flutscht, hat auf dem Spieltisch herzlich wenig verloren.

Nach der Laser Mouse 6000, Microsofts erstem, eher zaghaften Versuch, eine eigene Gamer-Maus auf die Gleitfüße zu stellen, kommt mit der schwarz-blauen "Habu" ein weitgehend kompromissloses Spielgerät auf den Markt: Interieur und Optik von Konkurrent Razer, gepaart mit Microsoft-typischer Ergonomie. Besonderer Clou sind die austauschbaren Seitentasten für große und kleine Fingerglieder. Allerdings fällt das Joint Venture schwerer aus als vergleichbare Konkurrenzmodelle und macht keine Linkshänder glücklich.

microsoft habu razer test 1168875136

Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test

Bild 1 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - Für groß und klein: Um es jeder Hand recht zu machen, lassen sich die beiden Daumentasten bei Bedarf nach hinten verlagern.
Bild vergrößern

Für groß und klein: Um es jeder Hand recht zu machen, lassen sich die beiden Daumentasten bei Bedarf nach hinten verlagern.

Bild 2 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - Wo Microsoft draufsteht, ist Razer drin.
Bild vergrößern

Wo Microsoft draufsteht, ist Razer drin.

Bild 3 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - In der Habu steckt die Technik der Razer Copperhead: 2.000 dpi, Beleuchtung und gut zwei Meter Kabel
Bild vergrößern

In der Habu steckt die Technik der Razer Copperhead: 2.000 dpi, Beleuchtung und gut zwei Meter Kabel

Bild 4 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - Die beiden Maustaten klicken präzise und prägnant - besser kann sich Kunststoff kaum anfühlen.
Bild vergrößern

Die beiden Maustaten klicken präzise und prägnant - besser kann sich Kunststoff kaum anfühlen.

Bild 5 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - Razer lässt grüßen: Selbst das Konfigurationswerkzeug ist dem der Konkurrenz-Maus entlehnt.
Bild vergrößern

Razer lässt grüßen: Selbst das Konfigurationswerkzeug ist dem der Konkurrenz-Maus entlehnt.

Bild 6 von 6
Microsoft Habu Laser Gaming Mouse im Test - Mit den extrem flachen Teflonfüßchen lässt sich trefflich gleiten.
Bild vergrößern

Mit den extrem flachen Teflonfüßchen lässt sich trefflich gleiten.


Entgegen dem Trend zu hochauflösender Laser-Abtastung bringt Microsoft kurze Zeit später eine Neuauflage der über drei Jahre alten IntelliMouse Explorer 3.0. Im puristisch anmutenden Gehäuse mit etwas frischer Farbe steckt immer noch dasselbe Innenleben: Ein Infrarot-Sensor mit einer Auflösung von gerade einmal 400 dpi, vier Tasten und ein Mausrad. Grund für das Maus-Revival waren die vielen Fans unter den PC-Spielern, die dem Klassiker bei Online-Auktionen sogar zu Rekordpreisen verhalfen. Doch zum Glück kostet die neue "alte" Rechtshänder-Maus gut zwanzig Euro weniger als die hochmoderne Habu.

microsoft intellimouse explorer 3

Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival

Bild 1 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Die Füßchen gleiten flink, nur leider entstehen dabei etwas unschöne Kratzgeräusche.
Bild vergrößern

Die Füßchen gleiten flink, nur leider entstehen dabei etwas unschöne Kratzgeräusche.

Bild 2 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Einziges Highlight: das beleuchtete Hinterteil
Bild vergrößern

Einziges Highlight: das beleuchtete Hinterteil

Bild 3 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Statt Laser gibt es einen Infrarot-Sensor mit 400 dpi.
Bild vergrößern

Statt Laser gibt es einen Infrarot-Sensor mit 400 dpi.

Bild 4 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Fazit: Alles beim Alten
Bild vergrößern

Fazit: Alles beim Alten

Bild 5 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - ....zwei präzise Maustasten....
Bild vergrößern

....zwei präzise Maustasten....

Bild 6 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Gleiches Innenleben, gleiches Äußeres, bloß etwas frische Farbe
Bild vergrößern

Gleiches Innenleben, gleiches Äußeres, bloß etwas frische Farbe

Bild 7 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - ....und ein gerastertes Mausrad in der Mitte
Bild vergrößern

....und ein gerastertes Mausrad in der Mitte

Bild 8 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Das Tastenrad sitzt zu tief, dafür funktioniert die feste Rasterung beim Scrollen hervorragend.
Bild vergrößern

Das Tastenrad sitzt zu tief, dafür funktioniert die feste Rasterung beim Scrollen hervorragend.

Bild 9 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Alles wie gehabt: zwei schwammige Daumentasten links,....
Bild vergrößern

Alles wie gehabt: zwei schwammige Daumentasten links,....

Bild 10 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Anschluss findet die Neuauflage per USB und PS/2 sowie bei Windows und Mac OS.
Bild vergrößern

Anschluss findet die Neuauflage per USB und PS/2 sowie bei Windows und Mac OS.

Bild 11 von 11
Microsoft IntelliMouse Explorer 3.0 im Test: Maus-Revival - Déjà-vu: Sie haben richtig gesehen, diese Maus gab es schon einmal
Bild vergrößern

Déjà-vu: Sie haben richtig gesehen, diese Maus gab es schon einmal


Ganz neu ist die Idee, eine alte Maus neu aufzulegen, allerdings nicht, denn die Konkurrenz kam Microsoft bereits ein halbes Jahr früher zuvor. Mit der G3 Laser entdeckt Logitech die über vier Jahre alte MX 300 neu und bestückt sie im Rahmen einer radikalen Erfrischungskur mit topaktueller Technik. Sie eignet sich nicht nur gleichermaßen gut für Links- und Rechtshänder, sondern auch für kleinere Hände. Preislich liegt sie genau zwischen der Microsoft Habu und IntelliMouse Explorer 3.0.

logitech g3 laser mouse test 1168875039

Logitech G3 Laser Mouse im Test

Bild 1 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Weitestgehend gilt das auch für die dazwischen liegende Radtaste, die jedoch etwas mehr Widerstand aufbietet, als gegen ungewolltes Drücken notwendig wäre. Dafür punktet das Rädchen mit leiser, sauberer Arbeit und hervorragender Rasterung.
Bild vergrößern

Weitestgehend gilt das auch für die dazwischen liegende Radtaste, die jedoch etwas mehr Widerstand aufbietet, als gegen ungewolltes Drücken notwendig wäre. Dafür punktet das Rädchen mit leiser, sauberer Arbeit und hervorragender Rasterung.

Bild 2 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Die beiden wichtigsten Akteure, die linke und rechte Maustaste, agieren so wie man es von einer Gamer-Maus erwarten kann - mit kurzen Wegen, sattem Klicken und präziser Rückmeldung.
Bild vergrößern

Die beiden wichtigsten Akteure, die linke und rechte Maustaste, agieren so wie man es von einer Gamer-Maus erwarten kann - mit kurzen Wegen, sattem Klicken und präziser Rückmeldung.

Bild 3 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Mit dem neuesten Stück Gamer-Hardware G3 bringt Logitech seit Jahren wieder eine Maus mit Fingerspitzengefühl auf den Markt - eine klare Kampfansage an den Klassenkonkurrenten Razer.
Bild vergrößern

Mit dem neuesten Stück Gamer-Hardware G3 bringt Logitech seit Jahren wieder eine Maus mit Fingerspitzengefühl auf den Markt - eine klare Kampfansage an den Klassenkonkurrenten Razer.

Bild 4 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Für eine nicht gerade günstige Gamer-Maus zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 60 Euro wirkt die G3 fast schon auffällig unauffällig.
Bild vergrößern

Für eine nicht gerade günstige Gamer-Maus zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von knapp 60 Euro wirkt die G3 fast schon auffällig unauffällig.

Bild 5 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Obwohl die G3 etwa zweieinhalb Zentimeter kürzer ausfällt als die verspielte Werksverwandtschaft in Form der M518, G5 oder G7, liegt sie unerwartet gut in der Hand. Selbst groß geratene Testerpranken können sie entspannt und ermüdungsfrei übers Mousepad scheuchen.
Bild vergrößern

Obwohl die G3 etwa zweieinhalb Zentimeter kürzer ausfällt als die verspielte Werksverwandtschaft in Form der M518, G5 oder G7, liegt sie unerwartet gut in der Hand. Selbst groß geratene Testerpranken können sie entspannt und ermüdungsfrei übers Mousepad scheuchen.

Bild 6 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Mit ihren zwei Seitentasten eignet sich die G3 bedeutend besser zum flotten Vor- und Zurückspringen im Internet-Browser als die teureren Schwester-Modelle G5 und G7, die mit bloß einer Daumentaste daherkommen.
Bild vergrößern

Mit ihren zwei Seitentasten eignet sich die G3 bedeutend besser zum flotten Vor- und Zurückspringen im Internet-Browser als die teureren Schwester-Modelle G5 und G7, die mit bloß einer Daumentaste daherkommen.

Bild 7 von 7
Logitech G3 Laser Mouse im Test - Kennern verrät lediglich die schwarz-silberne, hologramm-artige Oberschale, dass es sich hier um einen Nachkommen der beliebten MX518 handelt. Dank der symmetrischen Form der G3 kommen Links- wie Rechtshänder gleichermaßen gut mit ihr klar.
Bild vergrößern

Kennern verrät lediglich die schwarz-silberne, hologramm-artige Oberschale, dass es sich hier um einen Nachkommen der beliebten MX518 handelt. Dank der symmetrischen Form der G3 kommen Links- wie Rechtshänder gleichermaßen gut mit ihr klar.


Obwohl bereits seit geraumer Zeit zu haben, nimmt die Logitech G7 Laser Cordless nach wie vor eine Ausnahmestellung als schnurlose Gamer-Maus ein. Zumindest noch gibt es kein vergleichbar gut ausgestattetes Gegenstück von den großen Mitbewerbern Razer und Microsoft. Statt herkömmlicher Batterien versorgt die G7 ein flacher, speziell angefertigter Lithium-Ionen-Akku mit Strom, der frische Energie von einer kleinen Ladestation bezieht. Wenn es schnell gehen muss, ist der Akku in gerade einmal zwei Stunden wieder prall gefüllt. Unterdessen wird einfach mit dem zweiten Ersatz-Akku weitergespielt. Nachteile: Geringe Laufzeit und hoher Kaufpreis.

Logitech G7 Laser Mouse im Test

Logitech G7 Laser Mouse im Test

Bild 1 von 4
Logitech G7 Laser Mouse im Test - Denn eine speziell für Computerspieler entwickelte Maus, die ohne Kabel auskommt, suchte der ambitionierte Gamer bisher vergeblich.
Bild vergrößern

Denn eine speziell für Computerspieler entwickelte Maus, die ohne Kabel auskommt, suchte der ambitionierte Gamer bisher vergeblich.

Bild 2 von 4
Logitech G7 Laser Mouse im Test - Weiterhin kann die Gamer-Maus sechs Tasten und zwei Akkus mit jeweils zehn Stunden Laufzeit ihr Eigen nennen.
Bild vergrößern

Weiterhin kann die Gamer-Maus sechs Tasten und zwei Akkus mit jeweils zehn Stunden Laufzeit ihr Eigen nennen.

Bild 3 von 4
Logitech G7 Laser Mouse im Test - Es gab noch nie eine teurere Maus aus dem Hause Logitech. Doch nicht allein der hohe Preis von mindestens 90 Euro verleiht der G7 Laser Mouse ihren Ausnahmestatus.
Bild vergrößern

Es gab noch nie eine teurere Maus aus dem Hause Logitech. Doch nicht allein der hohe Preis von mindestens 90 Euro verleiht der G7 Laser Mouse ihren Ausnahmestatus.

Bild 4 von 4
Logitech G7 Laser Mouse im Test - Außerdem besticht die G7 durch eine hohe Präzision und einen Laser-Sensor, der auf nahezu jeder Oberfläche funktioniert.
Bild vergrößern

Außerdem besticht die G7 durch eine hohe Präzision und einen Laser-Sensor, der auf nahezu jeder Oberfläche funktioniert.


In der Riege der derzeit besten Gamer-Mäuse darf auch die Razer Copperhead nicht fehlen. Sie bietet den von vielen Gamern sehr geschätzten Fingertip-Grip, sprich das feinfühlige Steuern mit den Fingerspitzen, und hat technisch ebenso viel zu bieten wie die Microsoft Habu, der sie schließlich ihr Innenleben spendete. Wahlweise leuchtet die Copperhead in Blau, Rot oder Grün. Für einen vertretbaren Obolus geht ein optionales Tuning-Set inklusive silberner Oberschale, Gewichten sowie neuen Gleitfüßchen über den Ladentisch. Netzwelt hat die so genannten "Pro-Tools" ebenfalls getestet.

Razer Copperhead im Test

Vergleichstest: Razer Copperhead vs. Razer Diamondback

Bild 1 von 13
Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Bild vergrößern

Razer Copperhead vs. Razer Diamondback

Bild 2 von 13
Razer Diamondback
Bild vergrößern

Razer Diamondback

Bild 3 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 4 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 5 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 6 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 7 von 13
Razer Copperhead vs. Razer Diamondback
Bild vergrößern

Razer Copperhead vs. Razer Diamondback

Bild 8 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 9 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 10 von 13
Razer Diamondback
Bild vergrößern

Razer Diamondback

Bild 11 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 12 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead

Bild 13 von 13
Razer Copperhead
Bild vergrößern

Razer Copperhead


Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 16 Beiträge

Zitat: Das ist natürlich richtig, nur leider sind gute Pedale auch sehr teuer. Und das hat mich bis jetzt abgeschreckt, mir die Dinger zuzulegen. Obwohl ich es irgendwann sicher noch tun...

Zitat: Mich würde dann mal ein Urteil deinerseits zu dem Gerät interessieren! Werde ich berichten. Müsste Dienstag kommen.

Zitat: Ich vermute mal, er meint die Ruderkontrolle. Also das man den Joystick drehen kann. Vor/Zurück, links/rechts, links drehen/rechts drehen wären dann die drei Achsen. Ist sehr, sehr...

Hab mir jetzt den bestellt Thrustmaster - Top Gun Afterburner II Zitat: Thrustmaster Hotas Cougar Der liegt wohl außerhalb meiner Preisklasse...

Zitat: Ich vermute mal, er meint die Ruderkontrolle. Also das man den Joystick drehen kann. Vor/Zurück, links/rechts, links drehen/rechts drehen wären dann die drei Achsen. Zu meiner...

Eigenen Kommentar schreiben