Podcasts bequem empfangen und verwalten

Mypodder: Mobiler Podcatcher vorgestellt

Podcasts sind beliebt wie nie zuvor: Täglich begeistern sich mehr Internet-Nutzer für die Audiodateien aus dem Netz. Doch spätestens wenn der Podcasting-Fan regelmäßig mehr als zwei oder drei Podcasts hört, wird es ziemlich umständlich, jedesmal die jeweilige Webseite anzusurfen und die neueste MP3 herunterzuladen. Bequemer sind da schon Podcatcher - kleine Programme, die dabei helfen, die Lieblingspodcasts zu organisieren und automatisch auf die Festplatte oder den mobilen Audioplayer zu laden.

Mypodder ist ein Podcatcher der - anders als viele seiner Kollegen - nicht auf der Festplatte des Computers, sondern direkt auf einem mobilen MP3-Player installiert und von dort aus auch gestartet wird. Damit ist die kleine Helfersoftware besonders für Nutzer interessant, die Podcasts meist unterwegs hören und den Audioplayer an unterschiedlichen Rechnern, zum Beispiel zu Hause, auf der Arbeit oder bei Freunden "betanken" wollen. Die Software arbeitet eng mit dem englischsprachigen Podcasting-Portal "Podcastready" zusammen. Dort muss sich auch jeder Mypodder-Nutzer einen kostenlosen Account anlegen. Erst danach kann das Gratis-Programm heruntergeladen werden.

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Auf Wunsch kann ein automatischer Installer geladen werden. Dieser ist nur gut 200 Kilobyte klein und wird zunächst auf der Festplatte gespeichert. Nach einem Doppelklick auf das Miniprogramm führt dieses durch die komplette Installation auf einem mobilen MP3-Player durch, der per USB mit dem Rechner verbunden sein muss. Erst während dieser Installation wird die eigentliche Software aus dem Netz geladen und auf dem Audio-Player eingerichtet. Immerhin rund 16 Megabyte Speicher belegt das Programm danach auf dem Flashspeicher oder der Festplatte des Gerätes - für einen veralteten Flash-Player mit einer Größe von 128 Megabyte ist Mypodder also eher nicht geeignet.

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Wird vom MP3-Player aus gestartet: Mypodder

Nach der Installation ist das Programm sofort einsatzbereit - eine aufwändige Einrichtung entfällt. Wird der MP3-Player mit einem Rechner verbunden, bekommt man zumindest unter Windows XP im entsprechenden Dialog sofort eine Möglichkeit angezeigt Mypodder zu starten. Da die Software sich von ihren Funktionen her auf das Nötigste beschränkt, ist auch die Oberfläche entsprechend einfach und übersichtlich gehalten. Drei Karteireiter im oberen Bereich des Fensters teilen Mypodder in die wichtigsten Bereiche auf: In "myChannels" werden alle Podcasts angezeigt, die in dem Podcatcher reserviert sind. Bei einem Klick auf "Podcasts" werden alle MP3s angezeigt, die über die Software auf den Audio-Player kopiert wurden. Ein dritter Karteireiter verbirgt noch die Programmoptionen, die jedoch nur wenige Einstellungsmöglichkeiten bereit halten.

Die Kommunikation mit Podcastready funktionierte im netzwelt-Test sehr gut. Nach der Anmeldung auf der Webseite können dort nach Belieben verschiedene Podcasts einer persönlichen Favoritenliste hinzugefügt werden. Beim nächsten Start Mypodders stehen diese abonnierten Podcasts dann auch in der Software zur Verfügung. Mit nur einem Mausklick können anschließend auf Wunsch alle aktuellen Folgen des vorher zusammengestellten Podcasts-Verzeichnisses auf den mobilen Player geladen werden. Da alle wichtigen Daten zur Kommunikation zwischen Mypodder und Podcastready zentral in einer Datenbank im Internet gespeichert werden, kann der MP3-Player zum "Beladen" praktisch an jeden beliebigen Computer mit Internetzugang angeschlossen werden.

Fazit: Podcatcher-Lösung für unterwegs

Mypodder ist vor allem für Podcasting-Fans interessant, die ihre Audiodateien fast ausschließlich mobil hören. Wer 16 Megabyte des Flash- oder Festplattenspeichers seines MP3-Players entbehren kann, findet mit Mypodder eine einfache Möglichkeit, Podcasts übersichtlich zu verwalten und direkt auf den mobilen Player zu laden. Die Podcast-Verwaltung mittels des Webportals Podcastready funktioniert dabei ebenso einfach wie die intuitive Bedienung der Software auf dem Audio-Player.

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