TV-Streams aus der ganzen Welt empfangen

Freeware der Woche: JLC's Internet TV

Durch das Internet ist die Welt ohne Frage näher zusammengerückt. Dank des Webs kann man nicht nur Meinungen und Gedanken austauschen, sondern auch Nachrichten und Bilder aus aller Welt empfangen. Doch dabei bleibt es nicht. Video-Streams holen auch das weltweite Fernsehen auf den heimischen Computer.

Freeware der Woche: JLC's Internet TV
JLC's Internet TV findet etliche Sender aus den verschiedensten Bereichen

Der Norweger Joakim L. Christiansen hat ein kleines Programm geschrieben, das dem Nutzer Zugriff auf TV-Streams aus aller Welt bietet. Satte 1.374 Streams fand "JLC's Internet TV" bei unserem Test. Die Senderliste greift sich das kleine Tool von der Homepage "Woldwide Internet TV", kurz wwiTV, ab.

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Die Installation ist denkbar einfach: Nach dem Download der nicht einmal 200 Kilobyte goßen ZIP-Datei muss diese nur noch entpackt werden. Die entpackten Dateien können in einen beliebigen Ordner gespeichert werden, eine Installation ist nicht notwendig. Da JLC's Internet TV auf dem Windows Media Player aufsetzt, benötigt das Programm keine eigenen Videoplayersoftware und ist deshalb so kompakt.

Für TV-Junkies, kulturell Interessierte oder Menschen mit Fernweh, weit weg von zu Hause, ist dieses kleine Tool Gold wert. Denn egal ob Regionalfernsehen, Wirtschaftsnachrichten oder der Parlamentskanal: Hier findet man fast alles. Gerade auch in den Ländern, in denen man selbst über Satellitenfernsehen keine Sender findet.

Freeware der Woche: JLC's Internet TV
Amerikanisches Kirchenfensehen gefällig?

Damit man dabei nicht die Übersicht verliert, liefert das Programm des 20-jährigen Norwegers in der Senderübericht weitere Informationen zum Videostream: Bitrate, Kategorie und ein Kommentarfeld mit weiteren Bemerkungen. Angezeigt werden die Streams getrennt nach Ländern.

Die Bedienung ist einfach, da man kaum etwas falsch machen kann. Die einzigen Eingriffsmöglichkeiten des Nutzers in das Programm sind ein Sendersuchlauf und die Wahl der Version des installierten Mediaplayers. Auf einen Doppelklick in das Fernsehbild öffnet sich der Mediaplayer im Vollbildmodus. Dies ist aber nur bei höheren Bitraten empfehlenswert, ansonsten droht unappetitlicher Pixelbrei.

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