Trends und Neuvorstellungen
Neues von der Consumer Electronics Show in Las Vegas
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Die CES ist eine der wichtigsten Messen für Unterhaltungselektronik. Es sind die Duelle, die solche Messen so spannend machen. HD DVD oder Blu-ray? LCD oder Plasma? Was sind die neuesten Entwicklungen und wohin geht der Trend? Wir fassen die High-Tech-Messe in Las Vegas zusammen und zeigen, was dabei herausgekommen ist.
Die beherrschenden Themen waren die gleichen wie auch im letzten Jahr schon: HDTV, die neuen optische Speichermedien und selbstverständlich portable Unterhaltungsgeräte. Damit Sie nichts verpassen, zeigen wir alle lohnenden Neuerungen und die aktuellen Trends der Unterhaltungsbranche.
Wichtigster Trend: A/V-Streaming
Zentraler Punkt der CES ist wie immer das Fernsehen. Genau wie das TV-Gerät zu Hause meist im Mittelpunkt der Unterhaltungselektronik steht, so drehen sich auch auf den Messen die meisten und meistbeachteten Innovationen um die gute alte Glotze. Der Trend geht eindeutig in Richtung Vernetzung des Fernsehers mit dem Computer oder Internet, um Audio und Video auf den Bildschirm zu übertragen.
Etliche solcher Streaming-Clients für HDTV wurden auf der diesjährigen CES vorgestellt. Auch Apple präsentierte jüngst ebenfalls ein solches Gerät, das AppleTV. Der Sinn dahinter: Solche Geräte können hochauflösende Filme über das Netzwerk an den Fernseher ausgeben. Um auch kopiergeschützte Daten zu transportieren, besitzen alle einen HDMI-Anschluss, der den HDCP-Schutz unterstützt.
Drahtloses HDTV
Sony schickt seinen "Bravia Internet Video Link" ins Rennen, der Videos aus dem Netz ziehen kann. Dafür hat Sony Vertäge mit Anbietern wie AOL, Yahoo und dem Videoportal Grouper abgeschlossen. Da die Box über eine proprietäre Buchse mit dem Fernseher verbunden wird, beschränkt sich der potenzielle Käuferkreis auf Sony-Kunden.
Multi(media)-Talent: Netgear EVA8000
Netzwerk-Spezialist Netgear hat ein ähnliches, aber weniger eingeschränktes Konzept. Der Digital Entertainer HD EVA8000 kann aus dem lokalen Netzwerk, PC oder Mac und aus dem Internet streamen. Dabei ist er nicht auf Videos beschränkt, sondern kann auch Musik oder Fotos transportieren. Wenn ein PC im Netzwerk eine TV-Karte beherbergt, kann der Digital Entertainer auch diese ansteuern. Die Daten finden über ein LAN-Kabel oder drahtlos über WLAN den Weg zum Netgear. Der Preis soll bei etwa 350 Dollar liegen.
Konkurrent Philips geht einen anderen Weg. Die Niederländer haben die ersten "drahtlosen HDMI-Kabel" entwickelt: Der "SWW1800 - Wireless HDMI cables" überträgt HDTV-Signale drahtlos zu einem Flachbildschirm. Damit die Daten nicht hoffnungslos in zu schmaler Bandbreite herkömmlichen WLANs steckenbleiben, verwendet Philips einen eigenen Übertragungsstandard, "UWB" genannt. Dieser soll Bandbreiten im Gigabitbereich ermöglichen. Leider auf Kosten der Reichweite: Lediglich wenige Meter lang und bitte ohne Wände sollte die Übertragungsstrecke sein.
So stellt Philips sich drahtlose Kabel vor.
Flatscreens: Die Größe zählt
Bei den Fernsehern selbst gibt es wenig Neuheiten. Nur größer werden sie - selbstverständlich. Überflieger bei der Jagd auf die Giganten-Krone ist dieses Jahr Sharp. Die Japaner brachten den Prototypen eines LCD-TVs mit 108 Zoll mit nach Las Vegas. Das sind unglaubliche 274 Zentimeter Bildschirmdiagonale. Ob und wann das mannshohe Monstrum in Serie geht, ist noch unbekannt.
Beeindruckender Prototyp: 274 Zentimeter-LCD
Bei den bereits erhältlichen Modellen hat sich auf der CES aber auch etwas getan. Doch hier gilt eher: "Evolution satt Revolution": Philips zeigt einen Plasmafernseher mit 63 Zoll Bildschirmdiagonale. Der Fernseher mit dem griffigen Namen "63PFP7422D" kann Musik und Bilder von USB-Speichermedien lesen. 160 Zentimeter Fernseher gibt es für 3.500 Dollar.
Jetzt sind Sie dran.
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