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11.01.2007
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Podcasts bequem empfangen und verwalten

Juice: Podcatcher-Urgestein vorgestellt

Christoph Scholl

Podcasts haben sich längst zu einem der beliebtesten Inhalte im Internet entwickelt. Doch spätestens wenn ein Podcasting-Fan mehr als zwei oder drei seiner geliebten MP3-Streams regelmäßig anhört, wird es ziemlich aufwändig, ständig mehrere Webseiten anzusurfen, um die neuesten Podcasts herunterzuladen. Viel bequemer geht es da schon mit einem Podcatcher. Die oft nur wenige Megabyte kleinen Programme machen nichts anderes, als abonnierte Podcast-RSS-Feeds zu verwalten und die neusten Episoden der einzelnen Podcasts automatisch herunterzuladen.

Die Software Juice ist ein echtes Urgestein unter den Podcatchern. Als eines der ersten Spezialprogramme zum Abonnieren und Empfangen von Podcasts startete Juice (ursprünglich unter dem Namen iPodder) bereits lange vor dem Podcasting-Hype im Jahr 2005. Die kleine Software ist gratis für Windows und Mac OS im Netz verfügbar und bei einer Größe von nur gut sechs Megabyte zügig auf den Rechner heruntergeladen. Die anschließende Installation geht ebenso schnell und unkompliziert von der Hand wie der Download. Eine Einrichtung des Programms entfällt - Juice ist sofort nach der Installation bereit, die ersten Podcasts zu empfangen. Lediglich die Sprache des Programms kann auf Wunsch von Englisch auf Deutsch umgestellt werden.



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Juice: Aufgeräumte Oberfläche schafft viel Übersicht

Die Oberfläche von Juice ist aufgeräumt und übersichtlich. Alle wichtigen Elemente sind direkt und schnell erreichbar. Besonders die in Karteireitern organisierten Bereiche wie "Downloads", "Abonnierte Feeds" und "Podcast-Verzeichnis" schaffen Klarheit. Die Bedienung des Podcatchers könnte ebenfalls nicht einfacher sein. Auch unerfahrene PC-Nutzer kommen mit der intuitiven Bedienung schnell klar. Wichtige Funktionen wie das Aktualisieren und Hinzufügen von Podcast-Feeds sind zentral in großen Buttons im oberen Bereich des Fensters angeordnet.

Als Zusatzfeature bringt Juice ein riesiges Podcast-Verzeichnis mit. Dieses kann mit einem Mausklick immer auf den aktuellsten Stand gebracht werden. Die enthaltenen RSS-Feeds verlinken leider zum allergrößten Teil auf Audio-Streams in englischer Sprache, bieten aber trotzdem eine gute Möglichkeit, neue Podcasts zu entdecken. Natürlich können auch jederzeit neue Feeds nach dem eigenen Geschmack ergänzt werden. Ebenfalls ein nettes Feature: Über einen Zeitplaner kann eine automatische Aktualisierung der Feeds eingestellt werden. Einen integrierten Player zum Abspielen der Podcasts bringt Juice nicht mit. Bei einem Klick auf einen Feed-Eintrag öffnet sich der Standard-Player für MP3s, mit dem die Audio-Dateien dann abgespielt werden können.

Fazit: Urgestein für Einsteiger

Juice ist wegen seiner aufgeräumten Oberfläche, der unkomlizierten Installation und seiner einfachen Bedienung vor allem für eher unerfahrene PC-Nutzer und Podcast-Einsteiger interessant. Der Podcatcher bietet einige Basisfunktionen zum Organisieren und Abrufen der Podcasts, mit denen die meisten Podcast-Anfänger glücklich werden dürften. Leider fehlt eine integrierte Abspielmöglichkeit direkt in der Software, sodass beim Aufruf der abonnierten Podcasts immer ein externer Player herhalten muss.

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