Monatelange Spekulationen beendet

Apple lässt die Hüllen fallen: Das iPhone ist da

Apple lässt die Hüllen fallen: Das iPhone ist da Es geistert schon seit Jahren durchs Netz, sorgte für die wildesten Spekulationen, jetzt ist es offiziell: Apple stellte gestern auf der Macworld in San Francisco das erste eigene Handy vor. Und die Bilder und Funktionen sind dermaßen vielversprechend, dass man Firmengründer Steve Jobs sofort Glauben schenken mag, wenn er sagt: "Wir werden das Telefon neu erfinden."

Inhaltsverzeichnis

  1. 1iPod, iPhone und iTunes in einem Gerät
  2. 2Unterstützende Sensoren
  3. 3Nicht nur Telefon: Im iPhone vereint Apple PDA, Surfstation, Musikplayer und Videoplayer.

Eine einzige Taste ziert das nur etwa einen Zentimeter dicke iPhone, bedient wird es fast ausschließlich per berührungsempfindlichem Bildschirm. Ohne Stift, dafür bei Bedarf gleich mit mehreren Fingern. Apple nennt diese Technik Multitouch. Auch eine virtuelle Tastatur zur Eingabe eines längeren Textes blendet das iPhone auf dem 3,5 Zoll großen Display ein.

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iPod, iPhone und iTunes in einem Gerät

Dass Mobiltelefone längst keine reinen Gesprächsvermittler mehr sind, hat auch Apple erkannt. So wird man mit dem iPhone nicht nur telefonieren, sondern auch Musik oder Videos von dem wahlweise vier oder acht Gigabyte großen Flashspeicher abspielen können.

Eine Auflösung von 320 x 480 Bildpunkten sollte Filme ausreichend scharf ans Auge bringen, auch wenn der verfügbare Speicher nicht für allzu viele abendfüllende Spielfilme ausreichend bemessen ist. Neben vielen Multimedia-Eigenschaften werden im iPhone auch diverse PDA-Funktionen integriert, eine eingebaute Kamera schießt Schnappschüsse mit zwei Megapixeln.

Unterstützende Sensoren

Mit Hilfe eines Bewegungs-Sensors erkennt das Display automatisch, in welcher Position das iPhone gehalten wird. Der Bildschirm-Inhalt wird dementsprechend angepasst. Ein weiterer Sensor misst die Entfernung zum Nutzer. Hält dieser das Handy nahe am Ohr, schaltet sich von selbst die Bildschirmsperre ein.

Apple iPhone

Nicht nur Telefon: Im iPhone vereint Apple PDA, Surfstation, Musikplayer und Videoplayer.

Dank Quad-Band-Technologie ist das iPhone praktisch in der ganzen Welt erreichbar, zu Hause oder an öffentlichen Hotspots geht es per WLAN und integriertem Safari-Browser ins Internet. Für die Synchronisation mit dem Mac- oder Windows-Rechner steht Bluetooth zu Verfügung.

Das iPhone ist selbstverständlich auch iPod. Obwohl ihm das berühmte Clickwheel fehlt, lässt es sich mit dem Handy auch Musik hören. Die Menüführung ist denen der iPod-Playern ähnlich, wurde optisch aber stark überarbeitet. Der Wiedergabebildschirm erinnert an die aktuelle Version von iTunes. Ein handelsüblicher 3,5-Millimeter-Kopfhörereingang nimmt fast jeden Kopfhörer auf, der Akku soll bei ständiger Musikberieselung 16 Stunden durchhalten. Ein respektabler Wert.

Weitere Funktionen sind standortbasierende Dienste wie Google Maps, ein neuartiger Anrufbeantworter, der die Nachrichten der Mailbox direkt auf die Oberfläche des Menüs projiziert sowie kleine Widgets, die dem Nutzer aus Browsern bekannte Mini-Tools zu Verfügung stellen.

Das 11,5 x 6,1 x 1,2 Zentimeter große und 135 Gramm schwere iPhone kommt zunächst in den USA ab Mitte des Jahres auf den Markt. Dort wird es mit zweijährigem Mobilfunkvertrag und vier Gigabyte großem Speicher 499 Dollar, umgerechnet etwa 385 Euro, kosten. Für die Top-Version sind 599 Dollar fällig. Europäer müssen sich mindestens noch bis Oktober gedulden. Apple begründet die lange Wartezeit mit dem schwierigen Zulassungsverfahren für Handys.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

Schick keine Frage. Für mich ein Gadget, wie ich es mir schon lange wünsche. Leider vermisse ich einige Smartphone-Features wie die Erweiterbarkeit des Speichers, ein offenes System für Apple-fremde Programme und...

ich finde es echt schick. hat was das ding. mal sehen, wie es sich in der hand anfühlt.

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