Apple iPod Shuffle der 2. Generation im Test

Bedienung: Der Zufall sei dein DJ

Die Bedienung des Players könnte einfacher kaum sein. Mit Hilfe der fünf kreisförmig angeordneten Tasten steuert man die Lautstärke, unterbricht die Wiedergabe oder springt zum nächsten Titel. Steht der untere Schieber auf Normalbetrieb, spielt der Shuffle brav ein Lied nach dem nächsten, in der Reihenfolge, in der iTunes sie kopiert hat. Im Shuffle-Modus wird der kleine Musikanstecker seinem Namen gerecht und überlässt dem Zufall die Musikauswahl.

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So einfach die Bedienung auch sein mag, das fehlende Display gleicht sie nicht aus. Wer eine größere Musiksammlung sein eigen und nicht jeden darin enthaltenen Titel beim Namen nennen kann, ärgert sich bei eingängigen Melodien schnell über fehlende Zusatzinformationen zu Titel und Interpret. Auch weitere Komfort-Merkmale wie Radio, Line-In, Mikrofon oder eine Lesezeichen-Funktion bleiben anderen Modellen vorbehalten.

Damit ist der Shuffle keine gute Wahl für Hörspielfreunde, Schallplattensammler und Gesprächsmitschneider. Immerhin unterstützt Apples Kleinster die Resume-Funktion, merkt sich beim Ausschalten die exakte Stelle im Lied und setzt die Wiedergabe beim Einschalten dort fort. Wie alle neuen iPod-Modelle bietet auch der Shuffle eine unterbrechungsfreie Wiedergabe, die bei Konzept- oder Live-Alben wichtig ist.

Apple iPod Shuffle der zweiten Generation

Dank des festgewachsenen Clips und der extrem kleinen Abmessungen eröffnen sich völlig neue Transportmöglichkeiten.

Sämtliche Tasten lassen sich gegen unbeabsichtiges Drücken sichern. Ohne Display, bei über 200 gespeicherten Liedern, kann es ganz schön nervenaufreibend sein, wenn man ein spezielles Lied sucht. Vor allem da der Shuffle keine Ordner-Navigation im üblichen Sinne bietet. Eine kleine Hilfe gibt es dennoch: Wenn die Play-Taste dreimal kurz hintereinander gedrückt wird, beginnt die Wiedergabeliste beim ersten gespeicherten Eintrag.

Klein aber laut: Der Hörtest

Ganz überzeugend klingt der iPod Shuffle nicht. Schließt man die im Lieferumfang enthaltenen Ohrstöpsel an, fehlt es dem winzigen Player an Tiefgang, der gesamte Sound wirkt etwas zu hell. Beim Anschluss unser Referenzkopfhörer E500PTH von Shure fiel ein gewisses Grundrauschen auf. Der Bass kommt nun prägnanter, aber immer noch wenig druckvoll ans Ohr.

Ohne irgendeine Möglichkeit per Equalizer oder Effektprogramm Einfluss auf den Klang zu nehmen, bewegt sich der Player im Mittelfeld. Die Maximallautstärke ist großzügig bemessen und dürfte auch Dauernutzer glücklich machen. Klangtüftler und Audiophile sollten aber nicht zum Shuffle greifen.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Apple iPod Shuffle. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Apple iPod Shuffle. Zusätzlich haben wir zu diesem Thema folgende redaktionelle Übersichten erstellt: MP3-Player.