Im Test: Samsung NV7

Einstellungen

Ein mechanisches System beschert der NV7 ihren Namenszusatz OPS, der für "Optical Picture Stabilization" steht. Dabei wird der Sensor der Kamera entsprechend gegensätzlich zu Verwacklungen bewegt, um diese zu neutralisieren. Ein zweites System nennt Samsung ASR (Advanced Shake Reduction), das aus zwei kurz hintereinander aufgenommenen Fotos ein optimiertes Bild errechnen kann. Beide Systeme sollen den Fotografen in lichtschwachen Situationen unterstützen.

Über das große Wählrad der Kamera stehen verschiedene Betriebsmodi zur Auswahl. Neben der Voll- und Programmautomatik findet der Nutzer reichlich Motivprogramme und eine Stabilisierungsautomatik, die besonders für das blitzfreie Fotografieren bei wenig Licht gedacht ist. Hier gilt die Devise "Modus wählen und sorgenfrei Knipsen", denn die Automatik unterstützt gerade den unerfahrenen Benutzer besonders gut. Wer sich jedoch schon besser auskennt, schätzt die vielfältigen manuellen Einstellmöglichkeiten bei der NV7.

Werbung

8 300 1167904774

Jedem Menüpunkt auf dem Display ist modusabhängig eine Taste aus dem berührungssensitiven Bedienfeld zugeordnet.

Im Modus ASM können Blende, 2,8 bis 7,3, und Verschlusszeit, 1/1500 bis 15 Sekunden, frei gewählt werden. Dazu ist ein manueller Fokus und Weißabgleich möglich. Als Belichtungsmessarten stehen drei verschiedene Methoden zur Verfügung. Spot-, Mittenbetont- und Mehrfeldmessung sollen jegliche Situation meistern. Die Bildschärfe lässt sich in drei Stufen einstellen. Leider fehlt eine Blenden- oder Verschlusszeitenautomatik, in der der Nutzer einen der beiden Parameter bestimmt und die Kamera den anderen passend für eine richtige Belichtung selber wählt.

Dafür entschädigt das Touch-and-Click-Bedienkonzept, das Einstellungen an der Kamera schnell und einfach gelingen lässt. Zahlreiche Farbeffekte, wie etwa Sepia- oder Schwarz-Weiß-Tonung des Bildes, sowie einige verspielte Bilderrahmen, die man bislang eher von Mobiltelefonen mit Fotofunktion kannte, erweitern die kreativen Möglichkeiten mit der Kamera. Dazu bietet eine Montagefunktion eine Option, um mehrere Bilder in interessanten Anordnungen nebeneinander oder übereinander in einer Bilddatei aufzunehmen.

8 300 1167904774

So funktionieren die meisten Einstellungen an der NV7. Ein Tastendruck öffnet das Menü, eine sanfte Fahrt über die gesamten Tasten ermöglicht die Auswahl einer Einstellung und ein finaler Tastendruck bestätigt die Wahl.

Animierte Gif-Dateien lassen sich aus Einzelbildern erstellen und landen fertig auf der Speicherkarte. Freunde des bewegten Bildes können Filme mit 30 oder 15 Bildern pro Sekunde in 640 x 480 oder 320 x 240 Pixeln aufzeichnen. Der MPEG4-Codec sorgt dabei für Platz sparendes Filmen. Die ISO-Empfindlichkeit lässt sich manuell von ISO 100 bis ISO 1000 anwählen. Ein Serienbildmodus liefert bei voller Sieben-Megapixel-Auflösung eine Geschwindigkeit von einem Bild pro Sekunde, bis die Speicherkarte voll ist.

Drei Bilder in einer Sekunde nimmt Serienmodus zwei auf, danach muss jedoch ein kleiner Moment pausiert werden, bis weitere Aufnahmen möglich sind. Serienbildmodus Nummer drei schießt Fotos in einer auf einen Megapixel reduzierten Auflösung mit etwa zehn Bildern pro Sekunde. Ideal für Bewegungsstudien beim Sport oder das Erstellen von Gif-Animationen direkt in der Kamera. Das Wiedergabemenü liefert die übliche Standardausstattung für Diashows und das nachträgliche Bearbeiten von Fotos. So können Bilder in der Auflösung runtergerechnet werden, neu beschnitten oder coloriert werden. Die Diashow bietet diverse Überblendungen und lässt sich in Bildwechselzeit und Dauer konfigurieren.

Weitere Informationen

Dieser Artikel bezieht sich auf das Produkt Samsung NV7. Im Datenblatt finden Sie weitere Technische Daten zu Samsung NV7. Zusätzlich haben wir ein Special zu Samsung Digitalkamera vorbereitet.