Gelingt der Spagat zwischen Kompakt- und Bridgekamera?

Im Test: Samsung NV7

Fotografen, die bereits eine umfangreiche Ausrüstung besitzen, suchen häufig eine kompakte Lösung für den schnellen Einsatz zwischendurch. Jedoch sollte die Kamera dann aber auch ausreichend Möglichkeiten bieten, um die hohen Ansprüche eines Fortgeschrittenen zu erfüllen. Diese Kameraklasse wird Bridgeklasse genannt. Die NV7 von Samsung könnte diese Lösung darstellen. Netzwelt zeigt, ob die Kamera hält, was sie verspricht.

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Samsung NV7 - Ein im Gehäuse versteckter Blitz springt bei Bedarf auf.
Ein im Gehäuse versteckter Blitz springt bei Bedarf auf.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Erster Eindruck und Design
  2. 2Technik
  3. 3Einstellungen
  4. 4Fotografieren
  5. 5Fazit
  6. 6Testbilder
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Erster Eindruck und Design

Ganz schön groß wirkt das Objektiv der Samsung NV7 OPS, wenn man die Kamera das erste Mal sieht. In die Hand genommen, ist dieser Fakt jedoch schnell vergessen, da die Kamera hervorragend in der Hand liegt. Durch das etwas größere Objektiv ist die NV7 sehr gut ausbalanciert und das Gehäuse fühlt sich angenehm hochwertig an. Kühles Metall umgibt die Optik und bietet Griff für die linke Hand zur Unterstützung der Kamerahaltung.

Für die rechte Hand, vor allem für den Daumen, scheinen die Bedienelemente am passenden Platz, lediglich das Moduswählrad wirkt etwas schwergängig. Die gesamte NV-Serie von Samsung, NV steht für New View, besticht durch die Verwendung hochwertiger Materialien und durch ein innovatives Design. Die NV7 ist davon natürlich nicht ausgeschlossen und hinterlässt einen viel versprechenden ersten Eindruck.

Die Samsung NV7 OPS versucht sich in einer schwierigen Mission: Einerseits Kompaktkamera und doch wesentlich höheren Ansprüchen gerecht werden.

Technik

7,2 Megapixel Auflösung schafft die Samsung und bietet mit einem siebenfach-optischen Zoom viel Spielraum bei der Bildausschnittswahl. Die 38 bis 270 Millimeter Brennweite werden bei einer Lichtstärke von 2,8 bis 4,0 realisiert. Mit nur einem Zentimeter Naheinstellgrenze sind Makroaufnahmen in angenehmer Vergrößerung möglich. Der interne Speicher ist mit 19 Megabyte nicht wirklich groß, erweitert werden kann der Speicher mit SD-Speicherkarten bis zwei Gigabyte Kapazität. Das 2,5 Zoll große Display bietet 230.000 Pixel Auflösung und ist auch aus ungünstigen Betrachtungswinkeln noch gut abzulesen.

Samsung NV7

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An der rechten und der Unterseite des Displays befinden sich die Bedienelemente für das Touch-and-Click-Bedienkonzept der NV7. Diese Tasten sind berührungsempfindlich und sind einerseits herkömmliche Tasten, agieren aber in ihrer Gesamtheit zusätzlich als eine Art Touchpad, vergleichbar mit dem eines Notebooks. Ein Knopfdruck öffnet einen bestimmten Menüpunkt, der dann durch vertikales oder horizontales Streichen über die Tastenfelder eingestellt werden kann. Die Bestätigung der Auswahl erfolgt dann wiederum durch einen Tastendruck.

Energie bezieht die Kamera aus einem Lithium-Ionen-Akku, der für etwa 250 Fotos aushält. Geladen wird dieser in der Kamera selbst; eine Dock-Station, wie sie bei der NV10 schon mitgeliefert wird, gehört nicht zum Lieferumfang der NV7. Die Blitzreichweite beträgt in Weitwinkelstellung bis zu 5,8 Meter. Wer ohne Blitz natürliche Lichtstimmungen einfangen möchte, wird dabei von zwei Systemen zur Bildstabilisierung unterstützt.



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