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02.01.2007
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Youtube-Videos ins iPod-Format umwandeln

Videos online konvertieren mit Heywatch.com

Janko Röttgers

Wer Videos konvertieren will, muss sich dazu in der Regel eine ganze Reihe von Programmen und Codecs installieren. Heywatch.com ermöglicht dagegen, die Konvertierung ganz einfach im Web vorzunehmen. Die Plattform stößt bisher jedoch noch schnell an ihre Grenzen.

Heywatch startete im Dezember mit einem simplen Versprechen: Die Webseite will Online-Videos vereinfachen. Nutzer sollen sich nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen müssen, welche Video-Plattform Clips in ihrem Format anbietet und welche Datei sich am einfachsten auf ihrem System konvertieren lässt.

Bisher befindet sich Heywatch noch in einem geschlossenen Beta-Test. Wer sich für einen Account anmeldet, wird jedoch in der Regel innerhalb weniger Tage eingeladen. Kostenlose Accounts sind zudem auf die Übertragung von 100 Megabyte konvertierter Videodaten pro Monat beschränkt. Später will die Website auch kostenpflichtige Varianten mit mehr Bandbreite anbieten.

Für iPod, PSP und DVD

Nutzer können ihre Videos bei Heywatch wahlweise direkt hochladen oder einfach per Link aus dem Web beziehen. So versteht sich die Plattform ausgesprochen gut mit Video-Hostern wie Youtube oder Revver. Sobald man einen Youtube-Link eingibt, lädt Heywatch das betreffende Video auf seine eigenen Server.

Heywatch

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Dort lässt sich das Flash-Video dann unter anderem zur Nutzung auf einem iPod, einer PSP, einem Pocket PC oder einem Mobiltelefon konvertieren. Auch die direkte Auswahl eines Zielformats ist möglich: Heywatch unterstützt unter anderem DivX, Windows Media und selbst definierte Formate. Selbst das Erstellen brennbarer DVD- oder Video-CD-Daten wird angeboten.

Die konvertierten Videos lassen sich dann nach wenigen Minuten direkt von der Heywatch-Website herunterladen. Wer das ganze noch etwas komfortabler will, kann stattdessen auch einen persönlichen Podcast seiner Videos abonnieren und diese damit automatisch mit iTunes oder dem Democracy Player auf die eigene Festplate laden.

Fazit: Gut für Youtube, nichts für Blockbuster

Im Test hatte Heywatch noch ein paar Probleme mit einigen Web-Videos. Insbesondere das Einlesen fremder Podcasts wollte einfach nicht so recht klappen. Videofreunde werden zudem schnell an die Grenzen der Plattform stoßen. Besonders störend neben dem 100-Megabyte-Limit: Videos können nur maximal zehn Minuten lang sein.

Heruntergeladende Spielfilme müssen also weiterhin auf dem heimischen Rechner konvertiert werden. Im Zusammenspiel mit Youtube macht Heywatch allerdings schon jetzt eine sehr gute Figur. Youtubes Clips ließen sich zwar schon vorher mit einigen Tools herunterladen. Das Abspielen von Flash-Videos auf dem eigenen Rechner ist jedoch unnötig kompliziert. Das Konvertieren der Videos mit Heywatch ist dagegen ein Kinderspiel.

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