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28.12.2006
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Klangtuning ohne Schraubenzieher

Taut Klänge über USB auf: Creative Xmod im Test

MP3-Hardware

Taut Klänge über USB auf: Creative Xmod im Test

Es knistert der Mozart am rauschenden Klavier - dünner Klang am Rechner kann ganz schön nerven, doch Abhilfe ist nicht fern. Ganz ohne Schraubenzieher lässt sich Creatives Xmod, eine externe Soundkarte, zwischen Lautsprecher und Rechner an den USB-Port hängen. Innerhalb weniger Minuten soll gewöhnliche MP3-Musik so in Studio- und Surroundqualität erklingen. Und das ganz ohne Treiber oder zusätzliche Installationen. Hört sich gut an?

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Ein Künstler nimmt eine CD im Studio auf, mischt sie ab, komprimiert sie, presst sie auf CD, stellt sie in das CD-Regal eines Musik-Dealers. Schließlich landet die Scheibe bei Ihnen im Regal, wird von iTunes oder einem anderen Programm erneut komprimiert und im MP3-Format auf der Festplatte abgelegt. Von der ursprünglichen Qualität der Aufnahme ist nach diesen Schritten ein nicht zu unterschätzender Teil verlorengegangen. Den eingebüßten Detailreichtum verspricht Creative mit der Xmod wiederherzustellen. So steht es zumindest auf der Verpackung.

Inhalt

Auspacken, anschauen

Das etwa 70 Euro teure weiße Plastikgehäuse macht durch einen mächtigen Drehknopf aus Aluminium auf sich aufmerksam. Er gefällt beim Bewegen durch eine engmaschige und deutlich wahrnehmbare Rasterung, lässt aber auf Grund des doch merklichen Spiels die Augenbraue etwas nach oben wandern. Liegt die etwa 11 x 5 x 1,5 Zentimeter große Box gerade auf einem Tisch, merkt man hiervon zum Glück kaum etwas. Eine gummierte Fläche am Boden sorgt für sicheren Stand. Um Musik auszublenden, lässt sich der Drehknopf zusätzlich noch drücken.

Rechts und links finden sich zwei Schiebeschalter um Effekte an- oder auszuschalten, oben signalisieren drei Status-LED den aktuellen Betriebszustand der Xmod. Ein handelsüblicher Mini-USB-Anschluss ermöglicht die Verbindung zum Windows- oder Mac-Rechner. Daneben bieten ein Line-In-Eingang, ein Kopfhörerausgang sowie eine Line-Out-Buchse weitere Anschlussmöglichkeiten.

Der Betrieb mit Akkus ist von Creative nicht vorgesehen, daher bezieht der Klangpolierer Strom ausschließlich über die USB-Schnittstelle. Für etwa 15 Euro sind im Zubehörhandel dafür externe USB-Netzteile erhältlich, mit denen es möglich ist, die Xmod auch in Abwesenheit eines Rechners zu betreiben. Eine Steckdose muss trotzdem in greifbarer Nähe sein. Wer also mit dem Gedanken liebäugelt die Xmod zum besten Freund des mobilen MP3-Players zu machen, dürfte enttäuscht sein.

Einstöpseln, einrichten

Kopfhörer gehören zum Lieferumfang, eine Software-CD nicht. Dass dies kein Nachteil sein muss, zeigt sich beim Anschließen der Creative-Lösung an einen Rechner. Sobald die Nabelschnur zwischen Mini-USB-Schnittstelle und Rechner liegt, geht alles von ganz alleine. Ohne Treiberinstallation erkennt Windows XP oder Mac OS X v10.4 die Karte und deaktiviert im gleichen Atemzug alle anderen installierten Soundkarten. Danach müssen nur noch die Kopfhörer oder Aktivboxen angeklemmt werden und dem ersten Hörtest steht nichts mehr im Wege. Ab diesem Zeitpunkt leitet die Creative-Karte auch alle Systemtöne des entsprechenden Betriebssystems an die Ohren weiter.

Creative Xmod

Bild verkleinernBild vergrößern

Zwei Effektprogramme bietet die Xmod: "X-Fi Crystalizer" und "X-Fi CMSS-3D". Beide Programme lassen sich mit Hilfe einer Zusatztaste und dem Drehknopf in ihrer Intensität anpassen. Für unseren Hörtest wählten wir drei verschiedene Kopfhörerpaare, zunächst die im Lieferumfang enthaltenen, dann den geschlossenen Studiokopfhörer HD 280pro der Firma Sennheiser und schließlich unser Referenzmodell für MP3-Player-Tests E500PTH der Marke Shure.

Anschließend testeten wir die hoffentlich klangverbessernden Eigenschaften der Xmod noch an einem Rechner mit angeschlossenen Stereo-Boxen. Als Zuspieler diente in den ersten Fällen der MP3-Player Cowon iAudio X5, die Lautsprecher hingen an einem Standard-PC mit integriertem Onboard-Sound. In allen Fällen wurden sonstige Equalizer oder zusätzliche Effekte ausgeschaltet.

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cowon-iaudio.de.vu, am 29.12.2006 11:44

Hi @ll!

Müsste es nicht trotzdem möglich sein die Xmod an einen Player mit USB Host anzuschließen?

Zum Beispiel beim X5:

USB Stecker der Xmod an den USB Host des X5 (mit Einstellung über USB Host laden) und dann den Kopghörer Ausgang in den LIne in der Xmod :D

Dann kriegt die Xmod doch Strom+ Signal vom X5 , oder :confused:

Weil wenn des funktioniert könnte man über einen Kauf wirklich nachdenken ...

Viele Liebe Grüße !


cowon-iaudio.de.vu, am 03.01.2007 18:12

:bla:

Jemand zu Hause? :confused:


Schwarzer Riese, am 06.02.2007 01:49

Zitat:

Hi @ll!

Müsste es nicht trotzdem möglich sein die Xmod an einen Player mit USB Host anzuschließen?

Zum Beispiel beim X5:

USB Stecker der Xmod an den USB Host des X5 (mit Einstellung über USB Host laden) und dann den Kopghörer Ausgang in den LIne in der Xmod :D

Dann kriegt die Xmod doch Strom+ Signal vom X5 , oder :confused:

Weil wenn des funktioniert könnte man über einen Kauf wirklich nachdenken ...

Viele Liebe Grüße !

Hi!

Auch wenn der Thread hier schon etwas älter ist, hofffe ich dass du die Antwort trotzdem noch liest.

Also das was du da beschreibst müsste eigentlich möglich sein!
An das selbe habe ich auch gedacht als ich das erste mal von der Karte gehört habe...
Ich selber besitze nämlich einen Archos Gmini500 (der hat auch einen USB-Host) und da habe ich letztens zum Spass mal meine USB-Webcam mit LED-Lampen angeschlossen, und die Lampen haben in voller Stärke geleuchtet.

Allerdings denke ich mal wird diese Lösung trotzdem nicht so gut sein, weil die X-Mod Karte ja so den ganzen Strom aus deinem MP3-Player Akku zieht und sich die Lebensdauer einer Ladung so wesentlich verkürzen wird.
Meine Idee war es, in so einem Fall einfach ein USB-Akku zu kaufen (gibts im Internet).
Das gibt über eine gewöhnliche USB-Schnittstelle den Strom ab, an die man dann die X-Mod anschließen könnte.

Und funktionieren würde das auf jeden Fall.
Ein Creative Mitarbeiter hat letztens im Offiziellen Forum bestätigt, dass die Karte wenn man sie über den Line-In betreibt einfach nur den Strom aus einer USB Schnittstellt braucht.

Ich hätte mir die Karte schon längst gekauft, nur leider habe ich bisher noch keine Ausreichenden Beispiele der Karte gehört.
Im Internet bei Creative gibbet zwar sowas, jedoch traue ich denen nicht. Irgendwas mit dem Computer erstellen und dann sagen es käme von der X-Mod kann jeder.

Deshalb bin ich halt zur Zeit auf der Suche nach jemandem der mir mal mit einem Lied meiner Wahl ein paar Beispiele erstellen kann...


Naja, wie gesagt:
Möglich ist das ganze auf jeden Fall!


Mfg, Schwarzer Riese


cowon-iaudio.de.vu, am 06.02.2007 18:09

Zitat:

Hi!

Auch wenn der Thread hier schon etwas älter ist, hofffe ich dass du die Antwort trotzdem noch liest.

Also das was du da beschreibst müsste eigentlich möglich sein!
An das selbe habe ich auch gedacht als ich das erste mal von der Karte gehört habe...
Ich selber besitze nämlich einen Archos Gmini500 (der hat auch einen USB-Host) und da habe ich letztens zum Spass mal meine USB-Webcam mit LED-Lampen angeschlossen, und die Lampen haben in voller Stärke geleuchtet.

Allerdings denke ich mal wird diese Lösung trotzdem nicht so gut sein, weil die X-Mod Karte ja so den ganzen Strom aus deinem MP3-Player Akku zieht und sich die Lebensdauer einer Ladung so wesentlich verkürzen wird.
Meine Idee war es, in so einem Fall einfach ein USB-Akku zu kaufen (gibts im Internet).
Das gibt über eine gewöhnliche USB-Schnittstelle den Strom ab, an die man dann die X-Mod anschließen könnte.

Und funktionieren würde das auf jeden Fall.
Ein Creative Mitarbeiter hat letztens im Offiziellen Forum bestätigt, dass die Karte wenn man sie über den Line-In betreibt einfach nur den Strom aus einer USB Schnittstellt braucht.

Ich hätte mir die Karte schon längst gekauft, nur leider habe ich bisher noch keine Ausreichenden Beispiele der Karte gehört.
Im Internet bei Creative gibbet zwar sowas, jedoch traue ich denen nicht. Irgendwas mit dem Computer erstellen und dann sagen es käme von der X-Mod kann jeder.

Deshalb bin ich halt zur Zeit auf der Suche nach jemandem der mir mal mit einem Lied meiner Wahl ein paar Beispiele erstellen kann...


Naja, wie gesagt:
Möglich ist das ganze auf jeden Fall!


Mfg, Schwarzer Riese




Danke für die Antwort!

Ich denke ich bestelle sie mal und schau dann weiter ^^


Ach ja , weiss nicht ob du diesen Testbericht mit Hörbeispielen kennt :
epiZENter.net: Fansite for Creative MP3 players: Content / / Creative Xmod

... vll ist dass ja genau das was du suchst ;)

VlG
Aaron

Cowon-iAudio Fanseite


Schwarzer Riese, am 07.02.2007 11:18

Hi Aaron!

Danke für den Link, aber den Test kenne ich leider schon.
Der Autor dieses Tests ist sogar genau der, den ich schon wegen ein paar Samples angeschrieben habe.
Die Sound-Beispiele die bei dem Test dabei sind, sind zwar schön und gut, aber leider halt völlig unbrauchbar, weil sie für die bessere Downloadbarkeit sehr stark komprimiert wurden.

Ich würde halt gern ein paar Beispiele haben die nicht so stark komprimiert sind.

Naja, mal sehen. Villeicht hole ich mir die Karte auch einfach mal, und gebe sie zurück wenn sie nicht gefällt.


Wo wirst du dir die Karte denn Bestellen?
Also, ich habe mal im Internet gesucht und der günstigste Shop bietet die Karte für 66,70 € inkl. MwSt. + 6,90 Lieferkosten an.
(Bei Pixmania)
Dann gibt es auch noch Pixmania-Pro.com, die bieten die Karte für 56€ an, allerdings nur für Geschäftskunden wies aussieht. (Halt ohne MwSt.)

Wenn du noch bessere Preise findest als die 73,60 € inkl. Allem von Pixmania normal dann sag bitte hier bescheid.
Danke.


Mfg, Schwarzer Riese


cowon-iaudio.de.vu, am 07.02.2007 16:25

Klar , mach ich! ;)


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