Nachgelegt: Schnurloses DECT-Telefon mit VoIP-Funktionen
Im Test: VoIP-Telefon Gigaset S450 IP
Voice over IP
Rund acht Monate nach dem Erscheinen des ersten VoIP-Festnetz-Hybridtelefons hat Siemens schon den Nachfolger am Start: das Gigaset S450 IP. Viele gute Eigenschaften des Vorgängers C450 IP wurden übernommen - doch auch manche Fehler. Dafür gibt es allerdings einige Verbesserungen. Wie sehr sich die beiden Telefone voneinander unterscheiden, zeigt der netzwelt-Test.
Nur zwei Unterschiede fallen beim Vergleich der beiden Gigaset-Telefone S450 IP und C450 IP sofort ins Auge: das neue Design des Mobilteils und der Preis. Basisstation und Netzteile sind nach wie vor die gleichen, lediglich die Ladeschale wurde optisch an das Mobilteil angepasst. Wer jedoch glaubt, der Preisunterschied von etwa 40 Euro liege allein im Mobilteil-Design begründet, liegt nicht ganz richtig.
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Hardware: Von wegen alt und grau
Siemens hat das Mobilteil gründlich überarbeitet. Die Form wirkt solider und erinnert nun mehr an einen Barren. Anstelle einer rauhen, matt-schwarzen Oberfläche dominiert jetzt glatter, grau-matter Kunststoff. Lediglich die Umrahmung ist in einem glänzenden Schwarz gehalten. Der Headset-Anschluss ist von der linken auf die rechte Seite gewandert und die Display-Dimensionen sind von 101 x 80 Pixel auf 128 x 128 Pixel gewachsen. Optisch ist das Telefon zwar ergraut, aber insgesamt wirkt es nun edler.
Das Gigaset S450 IP unterscheidet sich kaum von seinem Vorgänger (Klick vergrößert).
Deutlich verbessert hat Siemens die Tastatur: Während Funktions- und Hörer-Tasten des C450 IP nach Wippschalter-Manier verbunden waren und das Finden des richtigen Tastenanschlagspunkts einem Glücksspiel recht nahe kam, stehen die Display-Tasten nun allein. Dafür sind nun die Tasten für Freisprecheinrichtung und Abheben sowie Messagebox und Auflegen miteinander kombiniert. Trotzdem bleiben die Druckpunkte gut erkennbar.
Die Navigation des mittleren Knopfes wurde von einer auf zwei Dimensionen aufgestockt: Statt der bisherigen zwei stehen nun vier Richtungstasten zur Verfügung. Während sich die Anordnung der Tastatur positiv gewandelt hat, bleibt die Griffigkeit der weichen Tasten unverändert. Ebenso die Beleuchtung: Während die Ziffern und die darunter liegenden Funktionstasten transparent beleuchtet sind, werden die oberen Tasten von dem bernsteinfarbenen Licht lediglich umsäumt. Die Symbole sind dadurch bei Dunkelheit nicht erkennbar.
Jetzt sind Sie dran.
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