Ein Kessel Buntes: Samsung YP-T9 im Test

Heute frisch und wohltemperiert: Hörtest

Beim Anschluss an den Rechner verhält sich der Player so, wie es sein sollte. Stecker in den USB-Port des Rechners, und unter Windows klappt Sekunden später ein Fenster auf: externer Datenträger erkannt. Entweder man klickt nun auf das Symbol des Windows Media Players und überlässt dem Hause Microsoft die Synchronisation, oder man lässt sich die Inhalte des YP-T9 als Ordnerstruktur im Explorer anzeigen. Musik, Bilder und alle anderen Datentypen wechseln dann ohne nervige Zwangs-Software per Drag-and-Drop den Speicherort.

Dort angekommen schafft unser Testgerät erst einmal Ordnung und zeigt die gespeicherten Musikstücke sauber geordnet nach Interpret, Album, Track oder Genre an. Dabei wird die Originalreihenfolge der Stücke beibehalten. Generell ist die Bedienung des YP-T9 trotz der Fülle an Funktionen nahezu narrensicher. Großformatige, sehr eindeutige Symbole nehmen den Nutzer an die Hand und führen ihn bis in die tiefsten Menü-Regionen. Eine separate Zurück-Taste führt stets eine Ebene zurück, der gesonderte Menü-Drücker blendet eine Übersicht ein.

Samsung YP-T9

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Flach, edel, gut - der T9 macht nicht nur optisch etwas her.

Negativ: Zwar können am Rechner Wiedergabelisten erstellt und an den Player übertragen werden, direkt am Gerät ist dies aber nicht möglich. Auch die Resume-Funktion integriert Samsung im T9, aber keine Lesezeichen. Im Klartext bedeutet dies, dass die schick glänzende Jukebox sich vor dem Ausschalten die aktuelle Position im Musikstück oder Video merken kann. Wer aber dauerhafte Bookmarks setzen will, sollte sich einen anderen Player aussuchen.

Neben dem obligatorischen MP3-Format kommt Samsungs T9 auf der Musikseite offiziell auch mit den Endungen wma, ogg, asf und wav klar. Allerdings spielte er die Ogg-Vorbis-Stücke unserer Wiedergabeliste nicht ab. Dafür setzt der YP-T9 die gute Klangqualität seiner zahlreichen Vorgänger aus gleichem Hause konsequent fort. Auch Samsungs aktuellster Flashplayer zaubert einen sehr harmonischen Klang auf die Ohren, der bei Bedarf in einem weit gefassten Bereich beeinflusst werden kann.

Sieben Equalizer-Presets treten an, den guten ersten Höreindruck weiter auszubauen. Jeder einzelne erzeugt einen deutlich vernehmbaren Unterschied im Klangbild. Richtig in Fahrt kommen Hörer und Spieler aber erst, wenn die Effekt-Einträge im Menü angesteuert werden. Drei 3D-Programme wickeln den Zuhörer in einen dichten Klangteppich, der auch trostlosen Akustik-Sessions neues Leben einhaucht. Zusätzlich kann der Nutzer selbst an den Reglern drehen und sich den eigenen Wuschsound zurechtzimmern.

In Zusammenspiel mit unseren Referenzkopfhörern, E500PTH von Shure, ergibt sich so ein musikalisches Duo, welches die Umwelt komplett ausblendet und den Focus auf lupenreine Musik legt. Die zum Lieferumfang gehörenden Kopfhörer sind nicht die schlechtesten, das volle Potential spielt der YP aber erst mit Hilfe von höherwertigen Exemplaren aus.

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ich habe bereits den player und bin sehr zufrieden damit. leider habe ich noch nicht herausgefunden wie man eine datei löschen kann ohne den computer benutzen zu müssen

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