Optimaler Rechner für anspruchsvolle Computerspiele und -spieler
Kaufberatung: Komplett-PC unter 1.500 Euro
Komplettsysteme
Ein Budget von 1.500 Euro für einen PC gilt anders als vor zehn Jahren als sehr hoch. Für diesen Preis erhält der PC-Nutzer heutzutage einen High-End-Rechner mit hochwertigen Komponenten. So setzt netzwelt erstmalig bei dieser Kaufberatung auf eine Solid-State-Drive-Festplatte.
Bei dieser System-Konfiguration handelt es sich lediglich um einen Vorschlag, der PC-Nutzer sollte sie den eigenen Bedürfnissen anpassen.
Inhalt
- Hauptplatine
- Grafikkarte
- Prozessor
- Arbeitsspeicher
- Festplatte und Laufwerk
- Netzteil
- Gehäuse und Kühlung
Hauptplatine
Ein guter Rechner besteht nicht nur aus einem schnellen Prozessor und einer flotten Grafikkarte. Das Mainboard ist mindestens genauso wichtig, vor allem wenn über eine spätere Aufrüstung nachgedacht wird. Im High-End-Segment existiert derzeit nur der Sockel 1366 von Intel. Die Preise für Mainboards mit dem X58-Chipsatz variieren sehr stark – von 150 bis 400 Euro.
Der X58-Chipsatz unterstützt Multi-GPU-Systeme sowohl von Nvidia als auch ATI. Außerdem setzt er Arbeitsspeicher vom Typ DDR3 voraus. Für welches Mainboard man sich schlussendlich entscheidet hängt stark von den individuellen Bedürfnissen ab. Mehrere eSata-Anschlüsse, zwei Gigabit-LAN-Schnittstellen und ein umfangreiches Bios zum Übertakten bieten zum Beispiel Mainboards in der 250-Euro-Preisklasse. Soll alte Hardware weiterhin Verwendung finden, kann dies die Auswahl ebenfalls einschränken. So verfügen viele neue Mainboards über keine IDE-Schnittstelle für ältere Laufwerke mehr.
Grafikkarte
Der derzeit schnellste Pixelbeschleuniger, die ATI Radeon HD 5970, weist ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Aufgrund dessen und der weiteren gravierenden Nachteile der Multi-GPU-Grafikkarte raten wir zum Kauf der Single-Kern-Variante. Die ATI Radeon HD 5870 bietet zum Beispiel genügend Leistung für alle aktuellen Spiele in höchster Auflösung bei allen Details. Zudem verbraucht sie weniger Strom und erzeugt unter Last auch weniger Lärm.

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Sapphire Radeon HD 5870: Die derzeit schnellste Single-Kern-Grafikkarte
Links zum Artikel
- A-Data
- Asus
- Cooler Master
- Enermax
- Intel
- Kaufberatung: Komplett-PC unter 1.000 Euro
- Kaufberatung: Komplett-PC unter 500 Euro
- Kingston
- LG
- Lian Li
- MSI
- Noctua
- Noiseblocker
- Sapphire
- Scythe
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DI-Guest
14.08.09 23:05
Lame...
Wer braucht 8 GB Arbeitsspeicher?
Dazu kommt dann noch das 64bit-Betriebssystem, das keine 16b/8b-Anwendungen ausführen kann.
Ich komme bei einem Komplett-Gaming-PC gerade mal auf das Niveau von ungefähr 700 Euro!
P: Intel Q8300 2,5GHzx4 ~150,--
G: ATI HD4800 1GB ~100,--
R: G.E.I.L. 2x2GB 800MHz ~060,--
M: Gigabyte MB mit 775Sk.~090,--
K: ArcticCooling (Quiet!)~020,--
C: MAGNUM AOC-01 ~030,--
P: 500W beQuiet o.ä. ~040,--
U: FP Seag.1TB +D-RW(Sam)~120,--
macht in der Summe: 610 Euro.
Den Kleinschrott wie Kartenlesegerät, Maus+Tastatur und vielleicht noch ein günstiger LCD-Screen 20'' für ca. zusammen 150.
Wenn man das Betriebssystem noch mit reinrechnet (Hier geht noch 32bit!! kommt man immer noch nicht an die 1.000 heran!)
So habe ich mein System konfiguriert und einige Spiele wie Crisis oder Halo2 für Windows Vista laufen auf der höchsten Auflösung schnell, ohne Ruckler und Aussetzer. Den HDMI-Ausgang kann man sich, falls nicht vorhanden, immer noch mit einem DVI>HDMI-Adapter hinzufügen. Was gut ist: Der HD4800 liegen sehr viele Kabel dabei, u. a. Komponentenkabel und S-Video-FBAS, sodass das Anschließen an jede Art von Monitor und Fernseher genehmigt ist.
Arthur Spooner
14.08.09 23:16
Der Artikel ist von Ende 2006, da waren die Preise wohl noch etwas anders als heute.
Gruß
burnout150
15.08.09 01:02
Naja von Dezember 2008 um genau zu sein.
N-Traxx
16.08.09 22:49
Dann mache ich hier mal zu.
burnout150
11.01.10 16:30
Die Zusammenstellung wurde aktualisiert.
\/\/arlord
12.01.10 01:21
Hab hier ne ähnliche Konfiguration am laufen.
Intel Core i7-920 + Cogage TRUE Spirit (Kühler) (Idle Temp ca. 32°C, unter last ca. 60°C)
Asus P6T SE
6GB OCZ Platinum DDR3
WD6400AAKS (Caviar Green 640GB)
Zotac Geforce GTX 275 (da gabs die neuen Radeons noch nicht)
LG GGCH20L (liest CD, DVD, BlueRay, HDDVD und schreibt CD, DVD)
650W Corsair Netzteil
LianLi Lüftersteuerung
Das ganze steckt in nem schicken, schwarzen ALU-Gehäuse von Lancool (ner Tochterfirma von LianLi)
Kosten: ca. 1100€
Nächste Aufrüstung: Super Talent UltraDrive GX mit 64 GB für derzeit 180€
Auf dem System läuft Win 7 Pro x64 an nem Samsung SyncMaster 2494 (24" FullHD)
Bisher gingen auch bei mir alle getesteten Games auf vollen Details mit nativer Auflösung, also mit 1920x1080.
Meine Kritikpunkte an dem hier vorgeschlagenen System (vom 11.01.10:
- Kein BlueRay Laufwerk (muss ja nicht gleich ein Brenner sein) bzw. nur optional/ gegen Aufpreis, betrifft aber wohl ehr Leute die öfter Filme schaun
- Beim RAM hätte man zu besseren greifen können (GEIL, Corsair, OCZ, etc.)
- Und das schlimmste zum Schluss: Die hier vorgeschlagenen Gehäuse kosten 200€ bzw. 300€! Das ist ein nicht gerade kleiner Anteil (13 bzw. 20%) vom Gesamtpreis und in meinen Augen viel zu viel Geld für sowas "Nebensächliches". Mein Gehäuse hat noch keine 100€ gekostet, ist Top verarbeitet, groß genug (ist zwar "nur" en MidiTower, reicht aber auch für alles) und war schon ab Werk mit 3 guten 120er Lüftern bestückt.
Das Argument das das Gehäuse eine Anschafung auf mehrere Jahre ist versteh ich auch net so ganz...
1. Sollte ein Rechner mit der Power min. 2-3 Jahre ausreichen, danach kann man das Gehäuse eh net mehr sehn und will en Neues
2. Wohin mit der alten Hardware bei Neuanschaffung? Wegwerfen? Neues Gehäuse dafür kaufen (<- Blödsinn, dann lieber neues Gehäuse für neue Hardware), oder weiter Verkaufen (z.B. eBay) wobei da der Preisverfall so enorm ist, dass sich der Aufwand fast nich lohnt
burnout150
12.01.10 09:43
Lancool ist die Tochterfirma von Lian Li, soweit richtig, aber die Gehäuse sind aus Stahl und nicht aus Alu.
Blu-ray war nur noch optional drin. Nur ein Laufwerk kostet auch noch immer 60 Euro.
RAM: Der Hersteller ist Geschmackssache.
Gehäuse: In meinem privaten PC-Gehäuse steckt bereits der zweite Rechner drin. Das Gehäuse habe ich bereits seit 7 Jahren. Die alte Hardware zog in ein neues billiges Gehäuse um. Angesichts der teuren Komponenten sollte man sich das Gehäuse auch etwas kosten lassen bzw. wert sein.
Wer wie viel Geld für die einzelnen Komponenten ausgibt ist jedem individuell belassen. Es handelt sich ohnehin nur um eine mögliche Konfiguration.
\/\/arlord
12.01.10 11:46
Die Lancool Gehäuse sind sehr wohl aus Alu (Zwar nicht komplett aber die "Außenhaut" schon, Stahl ist nur das "Innenleben")
Joar, das mit dem RAM kann man sehn wie man möchte... ich würde/ hab halt zu was Anderem gegriffen... Aber gerade der ValueRAM muss es in der Preisregion in meinen Augen echt net sein.
Nochmal zum Gehäuse:
Also ich kenne in meinem Freundeskreis Niemanden der seinen neuen Rechner ins alte Gehäuse setzt... da wird immer gleich alles neu angeschafft. Geht natürlich auch anders (wie bei dir) allerdings wär's mir persönlich zu dumm die ganze Hardware erst auszubauen und dann in en neues Gehäuse zu verpflanzen.
Und wenn man das Gehäuse Quasi nur für einmal nutzt tuts auch eins für ca. 100€. In vielen Foren wird z.B. das Antec Three Hundred empfohlen, kost gerade mal 50€ ist allerdings auch aus Stahl.
Zum BlueRay: Ja die sind leider immer noch net ganz billig, hab aber auch geschrieben, dass es wohl er die Filmeschauer betrifft. Für Gamer is es egal die brauchen (noch) keins.
burnout150
12.01.10 12:40
In anderen Einkaufsberatern werden günstigere Gehäuse empfohlen.
Gehäuse und Kühlung: Nicht übertreiben - Seite 3 @ NETZWELT.de
Ich habe nicht nur die für die Leistung verantwortliche Hardware an das neue Budget angepasst sondern eben auch das Gehäuse. Aber das sieht jeder anders.
Zudem kann man unter anderen Umständen auch sein altes Netzteil für den neuen PC verwenden oder das ein oder andere Laufwerk.
RAM: Leider ist der Preis für DDR2 und DDR3-RAM derzeit astronomisch hoch.
\/\/arlord
13.01.10 01:02
Ja die RAM Preise sind die Härte im Moment... hab für meine 6GB DDR3 glaub um die 90-100€ bezahlt. Im Vergleich zu jetzt ein echtes Schnäpchen.
Zitat:
Da geb ich dir recht :saufgela:
Bei mir wars dieses Mal wirklich ein aufbauen von 0.
Mein Letzter PC war noch nen Pentium III mit 866 MHz und ner Geforce 4 Ti 4200 und Win ME (Oh Graus) :D
Dazwischen gabs dann noch en Notbook aus der ersten Centrino Generation mit 1,86 GHz und ner Radeon Mobility x300 mit Win XP.
Und von der vorhanden Hardware hab ich exakt nix benutzt... wollt ich auch garnet. Hat ja schon en Paar Jahre auf em Buckel der Kram. :rolleyes:
14.01.10 14:57
Ich gebe da was das Gehäuse angeht auch eher Burnout recht.
Mein, mit viel Liebe gemoddetes, Gehäuse hat auch schon den zweiten Inhalt.
Zudem staut sich in einem Midigehäuse m.M.n. schneller die Hitze, was für einen guten Game-PC eher hinderlich ist. Ein guter Big mit leisen Lüftern etc sollte einem der pers. High-End PC schon wert sein. =)
LG
Tark
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